Manchmal bin ich einfach zu 'aufgewühlt' um an einem Bild zu arbeiten, oder was auch viel häufiger passiert zum weiterarbeiten.
Ich versuch mich meist mithilfe von Musik zu 'neutralisieren' damit ich mich voll und ganz aufs Zeichnen konzentrieren kann. Danach wandelt es is so ein bisschen Meditation über, das man unterbewusst zeichnet aber aktiv über Sachen nachdenkt und grübelt. Dieser Moment ist meistens zeitlos, also kann man dann nie sagen wie lange oder kurz man gearbeitet, allerdings schafft man in diesem Zustand das meiste, so langweilig es auch sein mag.
meistens hängen diese Gedanken jedoch nicht mit dem Bild zusammen sondern sind eher privat.
meine Einzige ausnahme war das Bild meines Opas, bei dem ich ziemliche viele ''Flashbacks' oder Erinnerungen hatte.
Aber die Auswirkungen auf die Technik sind eher oberflächlich und kaumsichtbar, höchstens ist man so verärgert dass man das Bild in die nächste Tonne kloppt.
Ich versuche meist immer die Emotionen in den Hintergrund zu stellen und die aktuelle Situation wie ein Unbetroffener objektiv zu betrachten.