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Ist Malen, Zeichnen auch eine Lebensphilosopie?

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    • Ist Malen, Zeichnen auch eine Lebensphilosopie?

      ist die art wie man zeichnet eine Lebensphilosopie die einen auch im leben trägt..
      Die frage beschäftigt mich schon länger..
      Ist es darum eine starke therapie.
      Das malen die art wie ich schreibe und male
      Verändert sich mit mir mit ...

      Ich frage mich was motiviert euch zum zeichnen malen...
      Wie habt ihr angefangen?
      Ist es eine Lebensphilosophie?

      Strebt ihr nach den maximum an liks für eure Werke?
      Oder malt ihr in eurem Stiel ?
      Egal was andere dazu meinen?

      Einfach weil es spass macht ?

      Ich zb male zeichne was mir gefällt in meinem ganz eignen stiel.
      Ich suche auch danach meinen eignen stiel zu finden.
      Ich möchte keinen anderen kopieren oder abzeichnen

      Ich würde gerne ein tier/ ein baum/blumen/landschaften ..so malen können damit der charakter spürbar wird
      Die botschaft
      Oder farben das der betrachter sich motiviert fühlt selber zu malen
      Oder freude zu empfinden wo dunkel herrscht

      Gefallen meine werke dann noch anderen, freut es mich
      Aber an erster stelle muss es mir gefallen.
      Liks sind für mich nicht echt
      Lieber mag ich wenn jemand mir in worten schreibt.

      Sagen wir mal so ,ich bin eine rebellin die sich aus dem spiel zeichnen um zu gewinnen die beste zu sein raus hält.
      Malen zeichnen ist meine therapie und freude
      Ich denke auch meine lebensphilosopie

      Ich würde mich über eure Antworten freuen
      was nützt Talent ,wenn mann nicht das Herz und Geduld hat zu üben..
      Das wache achtsame Auge und das dazugehörige verrückte Hirn.. [hexenkueche]
    • Erst einmal finde ich, dass du hier interessante Fragen aufwirfst. Ich denke einmal jeder hat eine ganz eigene Motivation zu malen.

      Alphawoelfin schrieb:

      Wie habt ihr angefangen?
      Angefangen habe ich schon als Kind. Ich erntete viel Lob und merkte schnell, dass andere begeistert auf meine Werke reagiert haben. Wie jedes Kind mochte ich den Zuspruch insbesondere derer, die ich liebe. Ich zeichnete viel und wurde dadurch auch besser. Irgendwann wurde der Zuspruch kleiner. Es war "normal" geworden. Dann hörte ich auf. Also muss ich rückblickend betrachtet so ehrlich zu mir selbst sein und sagen : "Ja, ich habe wohl nur der Anerkennung wegen gezeichnet". Als Jugendlicher hatte ich dann bis Anfang 20 eine "schwierige Phase". Dort habe ich wieder angefangen zu malen. Eigentlich nur Bleistift oder Fineliner. Diese Werke habe ich nie jemanden gezeigt. Habe sie aber absichtlich so liegen lassen, dass man sie sieht. Insbesondere also für meine Familie. Diese Werke waren entsprechend meines Innerem sehr "verstörend" wie meine Mutter sich damals ausdrückte. Ich nehme also an ich malte ein Stück weit zur Therapie und zum Erhalten von Aufmerksamkeit.

      Alphawoelfin schrieb:

      Ist es eine Lebensphilosophie?
      Das würde ich für mich jetzt eigentlich nicht sagen.

      Alphawoelfin schrieb:

      Strebt ihr nach den maximum an liks für eure Werke?
      Oder malt ihr in eurem Stiel ?
      Egal was andere dazu meinen?
      Sowohl als auch. Ich kann nicht leugnen, dass es mir noch immer sehr gefällt, wenn meine Bilder gut ankommen. Es ist mir definitiv nicht egal was andere darüber denken. Dennoch ist mir meine eigene Meinung über das Bild wichtiger.

      Heute sehe ich das ganze irgendwie nüchterner. Ich male als Hobby. Ich versuche das was ich mache gut zu machen. So wie ein Fußballer viele Tore schießen will. Ich gebe also offen zu, würde ich keinen Fortschritt bei mir sehen, wäre es wohl schnell wieder aus mit dem Zeichnen. Aus diesem Grund wünsche ich mir auch immer viel Kritik. Damit ich daran wachsen kann. Aber das Zeichnen macht mir Heute auch wieder sehr viel Spaß, auch wenn es stellenweise frustrierend ist.

      Ich bewundere Zeichner, die ihren Stil gefunden haben, die damit ausdrücken können was sie möchten. Meinen Bildern fehlt es oft an Ausdruck, da die Technik und der Drank nach Perfektion im Vordergrund steht.
    • Hallo Alphawölfin,

      finde ich auch sehr interssant und interessant, denn die Wege sind, wie Chaoswolf schon schrieb, sicher sehr unterschiedlich.

      Anfang
      Ich habe mich nie fürs Malen interessiert, bis ich - eigentlich bin ich Gymnasiallehrerin - an die Grundschule kam und fachfremd Kunst unterrichten musste. Natürlich habe die ich Bilder erstmal vorgemalt und dabei merkte ich, dass mir der Umgang mit Farbe und die Beschäftigung mit dem ganzen Drumherum große Freude macht. Einige "berufsbedingte" Ausflüge in die hiesige "Bastelstube" mit entsprechender Ausbeute taten ihr übriges...

      Lebensphilosophie?
      Für mich ist Malen schon ein Teil meiner Lebensphilosophie. Ich bin sehr gerne in der Natur: Ich könnte stundenlang ein freilaufendes Eichhörnchen angucken und bin auch ein großer Blumenfreund.Ich bin sehr gerne im Wald mit dem Mountainbike (bin allerdings aktuell in schlechter Winterform, hüstel...) Zeichnen erweitert meine Wahrnehmung und ermöglicht mir einen Austausch mit den Dingen, die ich liebe. Darum würde mir persönlich auch nicht einfallen, ein Haus zu malen, Gegenstände oder eine Stadtansicht (wäre ja zum Üben vielleicht auch gut..) Zeichnen/Malen ist für mich eine Möglichkeit, meiner Bewunderung für die Schönheit der Natur Ausdruck zu verleihen - wenn natürlich auch nur in meinem begrenzten Rahmen.

      Stil & Likes
      Mein stilistisches Ziel wäre, realistische Zeichnungen zu beherrschen (ein hoch gestecktes Ziel) und ihnen dann noch ein gewisses Plus an Stimmung zu geben, etwas Geheimnisvolles, Zauberhaftes, was für mich jedes Tier, jede Blume an sich schon hat. Auf dem Weg dahin muss ich mich mit dem begnügen, was ich kann.
      Ich freue mich sehr, wenn meine Bilder gefallen, klar! Aber ich könnte schlicht nicht anders zeichnen/malen, als es mir selbst gefällt, weil ich sonst nicht mehrere Stunden vor einem Bild sitzen könnte. Wenn ich zeichne/male, möchte ich vor allem etwas, was mir nachher gefällt. Und später bin ich natürlich schon ein wenig stolz, wenn jemand sagt: "schön geworden!".
    • Malen als Lebensphilosophie? - Nein auf keinen Fall. Ich zeichne oder male, weil es mir Spaß macht. Es ist für mich auch keine Therapie und eigentlichen Sinn des Wortes. Eher eine Art die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu fokussieren. Genauso gut geht es allerdings, wenn ich am Rechner arbeite, etwas schreibe oder im Garten werkle. Ich konzentriere mich auf das, was ich mache, und blende anderes aus. Weshalb ich male ist weniger aus therapeutischen, gar finanziellen Gründen oder um ein Maximum an Likes zu erhalten, sondern etwas, das ich bisher nur bei Programmierung gefunden habe: ich schaffe eine eigene Welt mit eigenen, von mir gegebenen Gesetzen. Beim Programmieren bezog sich das hauptsächlich auf die Logik - hier kommt die visuelle Komponente noch dazu.

      Die Malerei verändert mich nicht, behaupte ich mal, vielmehr ändere ich meine Malerei. Durch Üben und Wiederholen kommt es zu einer bestimmten motorischen Fertigkeit, die es ermöglicht, Objekte leichter abzubilden. Während meiner Schulzeit habe ich - wie viele hier - sehr viel und gerne gemalt. Irgendwann brach das ab und im letzten Jahr fing ich erst wieder - quasi bei Null ganz neu an. Vieles ist heute leichter, auch durch das Wissen um Fotografie

      Natürlich freue ich mich, wenn meine Bilder anderen gefallen, aber wichtiger als das "Like" sind diejenigen, die den Finger auf eine Stelle legen, die nicht richtig ist. Oft genug ist es sogar so, dass ich eine Skizze "auseinander nehme". Fehler in der Perspektive, den Proportionen, im Schattenverlauf... werden auf dem Bild markiert und notiert, daneben wird es neu gezeichnet... mit neuen Fehlern. :)

      Mein Ziel dabei? Weniger das fotorealistische Zeichnen, als die Frage zu beantworten: Was kann ich alles Weglassen, ohne das was ich zeigen möchte nicht mehr erkennbar zu machen. Wenn ich einen Baum zeichnen will, könnte ich natürlich jedes Blatt oder jedes Zweiglein malen. Aber dazu bin ich (a) zu faul und (b) ist es ineffizient. Es würde Tage dauern. Irgendwo und irgendwann muss man abstrahieren. Mein Ziel ist es, so früh wie möglich damit zu beginnen. Und trotzdem ein realistisches Bild zu schaffen.

      Irgendwann werde ich es hinkriegen.
      Liebe Grüße
      Georg

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      Ohne Preis kein Fleiß
    • danke für eure antworten da ich arbeite antworte ich dann am abend
      Finde eure Antworten sehr intressant.
      was nützt Talent ,wenn mann nicht das Herz und Geduld hat zu üben..
      Das wache achtsame Auge und das dazugehörige verrückte Hirn.. [hexenkueche]
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