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Weil ich gerne zeichne, brauche ich die besten Materialien

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  • Ich kaufe meistens Sachen wenn die im Angebot sind und achte nicht wirklich auf marken.
    Wenn ich mit etwas gute Erfahrungen gemacht habe, kaufe ich es wieder egal ob sehr günstig aus dem 1€ Laden oder hochwertiges Material vom Künstlerbedarfsladen.
    Bei papier bin ich noch am austesten was ich mag, bevorzuge aber sehr günstiges Papier zum zeichnen.
    Bei Aquarellpapier bin ich jetzt bei einer anderen Marke hängengeblieben, weil das Artistico von Fabriano dieses jahr Teurer geworden ist
    und wenn Rabatt drauf kommt es nur der Normalpreis vom letzten jahr rauskommt.
    Was mir zu teuer ist. Ich kaufe jetzt das "Esparto" Papier von Reflexs, was viel günstiger als 100% Baumwollpapier ist, weil es aus Wüstengrass besteht und sich auf dem Papier genau so gut malen läst wie auf einem Baumwollpapier. Wüsstengrass muss auch nicht so oft gegossen werden wie Baumwolle.
  • Super Artikel und der Inhalt ist einfach zu Wahr. Ich musste schmunzeln, weil mir das so bekannt vor kam :D

    Es gibt (nicht nur beim Zeichnen) viele Menschen, die meinen: "Wenn ich etwas gerne mache, muss ich dafür auch mehr zahlen!"

    Meiner Meinung nach stimmt es nicht, bzw. nur bedingt.

    Gerade im Zeitalter des Internets, kann man Meinungen zu Produkten durchlesen, wenn man nach etwas günstigem schaut.

    Ich selbst kaufe auch nur günstig und komme mit den Materialien gut klar.
    Bei Blei und Buntstiften ist es vorteilhaft, wenn man sie im Geschäft ansehen kann.
    Sind Mienen und Holz schlecht verleimt (Leim quillt an einem Ende raus oder Miene lässt sich drehen) oder kratzen die Stiftspitzen auf dem Fingernagel, sollte man sie nicht kaufen.

    Ich bin leider nicht bei Facebook oder so, deshalb gibt es hier nen Daumen hoch, für den Artikel :thumbsup:
    Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach:

    Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind.
    -unbekannt-
  • Rela schrieb:

    Ich bin leider nicht bei Facebook oder so, deshalb gibt es hier nen Daumen hoch, für den Artikel
    Das reicht mir auch. :)

    Danke für dein Feedback.
  • Lese den Artikel zwar erst jetzt, aber der ist ja immer aktuell ;) Ich denke bei Kunstsachen ist das mit dem billig-oder-teuer meist durchwachsen, also man kann mit billigen Dingen Glück haben oder auch Pech... Ein paar Beispiele aus meiner Erfahrung:
    - günstiges Papier: wenn man es sich vorher ansehen kann, kann man mit günstigem Papier für z.B. Bleistift oder Buntstift kaum was falsch machen (ich weiß, worauf ich achten muss, wie rau und dick ich es gerne hätte). Mit günstigem Aquarellpapier habe ich allerdings eher schlechte Erfahrungen gemacht
    - Aquarellfarben: die von Schmincke sind klasse (auch nur die "Akademie") aber auch mittelpreisige Marken, ganz billige haben bei mir aber bisher versagt: null Brillianz, null Fließeigenschaften
    - Bleistifte: hier kann man nicht viel falsch machen, solange es nicht die gaaaanz billigen sind, die immer abbrechen. Habe mich trotzdem, eher aus Gewohnheit, auf eine Marke eingeschossen, aber Bleistifte sind ja generell nicht teuer
    - Pinsel: habe schon sehr gute Erfahrungen mit sehr günstigen Synthetikpinseln gemacht!
    - Acrylfarben: kommt darauf an, man kann Glück haben oder auch Pech (vor allem mit der Deckkraft)
    - Pastell: meistens ist teurer besser, aber ich hab welche von Lidl, die auch klasse sind :)
    - Buntstifte: es gibt viele günstige, die ziemlich gut sind, wobei man da bei den Marken etwas mehr Sicherheit hat. Aber ich mag auch meine von Aldi! Gaaanz die Künstlerqualität haben sie natürlich nicht, aber für den Anfang sind sie nicht schlecht. Steige aber gerade um.

    Generell machen tolle Materialien nicht automatisch tolle Bilder, aber wenn man schon so viel zeichnet/malt, dass man "an die Grenzen" des Materials kommt, merkt man schon ab und zu die unterschiedlichen Qualitäten.
    Liebe Grüße
    Alice [fox]



    [maler] +++ Mein Bilderthread +++ [maler]
  • habe den Beitrag eben zufällig gefunden und finde ihn gerade auf mich sehr zutreffend. Ich bin ja noch sehr neu in der "Szene" und ich hatte zum Zeitpunkt wie ich hier herkam nur FC Ecos (heissen jetzt glaube ich castle sind die billigsten die sie haben 48 stk 9 eur) damit konnte ich nicht gescheit zeichnen .... für die Schule für kleine Kinder mag das okay sein aber schichten ist kaum EINE einzige Schicht damit möglich.

    Dann habe ich hier im Second Hand die Derwents gefunden - der Farbabrieb ist im Vergleich zu den FC natürlich ein MEILENweiter Unterschied :D Krasser gehts kaum. Erstaunlicherweise (und nun dürft ihr lachen) kann ich damit auch nicht besser zeichnen - ich dachte eingangs aber dass ich mit gutem Material automatisch besser malen kann.... ja ich gebs zu ;)

    Völliger Hirnriss aber ich habe gedacht, dass ich viel Geld ausgeben muss um gutes Material zu bekommen mit dem man auch gut arbeiten kann. Dass ich Material finden muss, was zu MIR passt, womit ich klarkomme und was meinen persönlichen Ansprüchen genügt, (und das völlig unabhängig vom Preis ist) das habe ich rein zufällig gelernt.

    Habe im Stream von Nightmage gesehen wie sie mit den FC Colour Grips zeichnet und dass die einen sehr guten Farbabrieb haben ohne wie ein Wachsstift zu decken und man die gut schichten kann - das sind exakt die Merkmale, die ich von einem Stift erwarte UND dazu noch die tolle Haptik. Peng ab der Sekunde wars für mich klar, DIE BRAUCHE ICH ..... ich kann mit 19 Euro stiften besser umgehen und zeichnen als mit den Derwents - es stimmt mich traurig, aber im direkten Vergleich sind die nix für mich (gut dass es mir einfällt, nachdem ich mir ALLE gekauft habe die diese Produktreihe hergibt lol) ....

    Also nein ich persönlich brauche nicht das teuerste um damit zeichnen zu können - ich werde auch weiterhin gerne voller Stolz sagen, dass meine Bilder mit den vermeintlichen "Kinderstiften" FC Colour Grips entstanden sind. (nutze auch deren Bleistifte und habe einen Staedtler Wopex geschenkt bekommen das ist auch ein Schreibabfängerstift - ich liebe ihn!!)
    liebe Grüße Tanja [malen]
  • Letztendlich, egal ob teuer oder nicht, hat jedes Material seine eigenen Eigenschaften, die einem gefallen oder nicht.
    Mit jedem Medium muss man entsprechend anders umgehen.

    Inzwischen habe ich Gefallen daran gefunden mit Einsteigermaterialien auf höherem Niveau zu malen.

    Ich glaube, als nächstes nutze ich mal das billigste, was ich an Buntstiften habe, für meinen Livestream. :D Einfach um zu zeigen, dass man die Technik dem Material anpassen kann um das Optimum raus zu holen.

    Wobei ich sagen muss, dass das Papier sehr viel Einfluß hat.
  • @Tanja: Also die Derwent Drawing sind eben sehr speziell... Wenn ich es mir recht überlege, sind alle Stifte, die ich bisher von Derwent habe (Inktense, Graphitint) irgendwie speziell. Aber als ehemalige Grundschullehrerin kenne ich jede Menge Schülerstifte und empfinde die Polychromos und die Luminance-Stifte doch viel angenehmer und satter im Farbauftrag, kein Vergleich. Dass ich damit besser werde, glaube ich nun auch nicht, die Unterschiede sind "von außen" wohl eher mariginal... Hm, wobei beim Schichten sind die schon top. Aber bei den günstigen Farbstiften haben bei mir die Aldi-Süd-Stife für 5 oder 6 Euro enorm gepunktet, die sind unglaublich vom Preis-Leistungsverhältnis, finde ich.
  • ich glaube meine Vorliebe für die Derwents rührte daher, dass ich halt nur die Ecos als Vergleich hatte und einfach geflashed war vom Farbabrieb im direkten Vergleich. (jeder andere Stift hätte total toll abgeschnitten weil diese untere Preisklasse wirklich nicht gut ist für jemanden der schichten möchte) Es ist mir peinlich, aber ich dachte wirklich, dass es damit irgendwie automatisch besser klappt lol . Ich hatte dieses Jahr auch bei Aldi Nord Stifte bekommen - 24 Stück aber davon sind 12 in Neon Farben also eigentlich nur 12 Stück. Die finde ich auch sehr gut! Aber die Colour Grips sind wie für mich gemacht. (merkt man daran, dass ich absolut 0 Bedürfnis habe noch anderes auszutesten sondern mich auf die Stifte täglich freue) Mal schauen ob ich die Derwents wieder verkaufe, oder einfach kombiniere das werde ich mir noch überlegen, die Farbtöne sind schon sehr schön.
    liebe Grüße Tanja [malen]
  • @Tanja , es ist egal was sie kosten, es kommt darauf an, dass du sie magst und gut mit ihnen umgehen kannst. Und wenn die Bilder nicht verkauft werden und du nicht auf Lichtechtheit achten musst, sind die STifte doch ok, hauptsache, du hast deinen Spaß dabei. :D
    Hatte früher auch mit den günstigen von FC angefangen und mir dann nur einige Rottöne und Schwarz von den Polys dazu gekauft, weil die eben deckender waren als die, die ich hatte. Und ich muss auch sagen, es hat ziemlich lange gedauert, bis meine alten Bilder anfingen zu verblassen, das kam erst nach ca. 20-25 Jahren zum Tragen.
  • Ich habe in den Letzen 10 Jahren in denen ich ja nun mehr oder weniger male , für mich gemerkt .
    Ich brauche nicht das beste Material sondern für mich das beste.
    Ich habe zum Teil Marken Materialien , aber es gibt teilweise auch günstige Materialien , die genauso gut sind , ich finde es ist immer ein austesten .
    Wenn ich Markenstifte kaufe, kaufe ich meisten erst ein oder Zwei zum Testen und dann entscheide ich ob es was für mich ist.
    :) Liebe Grüße Moni
    Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen,
    dessen bewusst , kann ich sagen:
    " So bin auch ich ."

    Monis handgemaltes , Monis Vogelwelt , Monis KaKao Karten
  • @Fireplanet12 neee verkaufen werd ich die im Leben nicht *lacht* und Lichtecht ist mir bedingt wichtig, noch war keins "würdig" genug um an die Wand zu kommen. Ich mag die wirklich und hatte gestern schon wieder das Problem, da wollte ich nämlich TV sehen abends und da kann ich nicht gleichzeitig am Esstisch sitzen - so dass ich mir nur ein erwachsenenmalbuch geholt habe zum ausmalen, dass ich überlegt habe ob ich nun unbedingt für das Malbuch die "guten" Stifte nehmen muss und dass die dann so schnell leer sind .... das wäre ja Verschwendung,... manchmal bin ich echt bescheuert, ich habs natürlich trotzdem gemacht aber allein der Gedanke lol



    //// Skizzenbuch Diskussion geht hier weiter: Skizzenbuch ///
    liebe Grüße Tanja [malen]
  • Ich gehe mal ein paar Schritte zurück - zum eigentlichen Thema. :)


    Weil ich gerne zeichne, brauche ich die besten Materialien - mir graust!


    Nähme ich nur von meinen Pastellfarben die besten, wäre locker beim Vierfachen dessen, was ich für meine Kreiden ausgegeben habe. Beim Papier ist es wahrscheinlich noch mehr. Ob meine Bilder dann wirklich viermal besser würden, wage ich zu bezweifeln. Gleiches gilt - vielleicht nicht ganz so extrem - für Inkerei, Bleistifte, Radierer... Würde ich Bilder verkaufen wollen, sähe es vielleicht anders aus. Aber als reines Hobby?


    Ich habe festgestellt, dass ein Hersteller fast alle meine Belange abdeckt und dazu noch einigermaßen günstig ist, und ich komme damit zurecht. Sollten irgendwann meine Anforderungen so extrem gestiegen sein, kann ich immer noch überlegen, ob ich durch einen Wechsel des Materials eine Verbesserung erreichen kann.


    Das Teure ist nicht immer das Beste und das Preiswerte nicht unbedingt schlechter. Und ich finde, man muss nicht jeden Hype mitmachen.
    Liebe Grüße
    Georg

    Meine KaKAO-Karten
    Ohne Preis kein Fleiß
  • Bzgl. Skizzenbücher bitte dieses Thema verwenden: Skizzenbuch
    Bzgl. Lichtechtheit von Farben kann gerne hier diskutiert werden: Langzeittest: Lichtbeständigkeit von Filzstift, Buntstift, Marker & Co.

    --------------- 18. November 2018, 21:47 ---------------
    Ich habe diesen Thread einmal "bereinigt", da vom Thema abgewichen wurde.
  • Ich habe mir deinen Artikel jetzt auch durch gelesen @Nightmage, oh Mann! ich fühle mich sowas von ertappt! xD
    Vor allem bei den letzten Absätzen wo es hieß mit-Marktführer-Schmincke-gleich-nachhause-gehen, oh ja, das habe ich getan, davor nahm ich die Aquarellfarben von GANSAI mit, die sagten mir aber nicht so zu... ich spielte auch immer wieder mit dem Gedanken diese Aquarell-Honigfarben von Sennelier zu holen, um zu schauen ob sie schöner sind als die von Schmincke :D :/ X/
    Ich wollte um jeden Preis lichtechte, farbintensive Aquarellfarben haben für den Fall dass meine Bilder verkauft werden (ohne das Aquarellmalen vorher ordentlich geübt zu haben :D || ) Wahrscheinlich habe ich mir dadurch einen riesigen Stein in den Weg gelegt...

    Und wie sieht jetzt meine Beziehung zur Aquarellmalerei aus?: aus Angst vor Wasserflecken, nicht die richtigen Farbtöne mischen zu können, eine Fläche nicht gleichmäßig ausmalen zu können weil sie schon getrocknet ist, usw. bin ich nun zur Digitalmalerei übergegangen, wo man vieles wieder korrigieren und nachbearbeiten kann, bis es passt...
  • Ja das ist immer ein schwere Grat und ein noch schwereres Abwägen, wie "teuer" und "Qualitativ" man zu Beginn einsteigt.

    Bei mir ist es auch so, komm mit dne günstigen Pastellen gut klar, kenne den Vergleich zu den teuren auch nicht. Es kann dann sein das man später merkt, mensch das macht mit denen ja total mehr Spaß, es geht viel besser.
    Hab mir auch mal einen günstigen Aquarellreisekasten geholt.. der ist für mich im Vergleich zu Schmincke fast unbraucbar. hab nämlich damals mit knapp 10 jahren shcon gleich den teuren Horadam Kasten bekommen, und es nie bereut.

    Wirklich sehr schwer. Man sollte sich gut informieren, und halt nicht sofort nur zum antesten eines Mediums das Non-Plus_Ultra kaufen. Aber wenn man dann merkt, he das liegt mir, dann kann man sich ja nochmal umschauen.


    Gerade bei Pastellen wäre es bei mir fast am Papier gescheitert. Auf weißem Zeichenpapier komme ich damit gar nicht klar, aber auf Pastellpapieren wie MiTeints oder Pastelmat total (kommt auch drauf an was man malt). Leider sind die natürlich sehr viel teurer, aber ich finde für mich lohnt es sich in diesem Fall.
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  • @'Nightmage'

    ein sehr interessanter Artikel, der zum Nachdenken anregt.

    Grundsätzlich braucht man natürlich nicht die besten Materialien, aber gute Materialien, die aufeinander abgestimmt sind, können oft die eigene Fähigkeit positiv unterstützen, sodaß man mit der Fähigkeit und den passenden Materialien bessere Bilder erschaffen kann.

    Wie BlueThunder schrieb ist das besonders bei den Pastellen zu sehen. Pastelle auf passendem Papier (wie Pastelmat) können eine viel ausdrucksstärkere Wirkung haben, als Pastelle auf glatten, unpassendem Papier.

    Das hängt dann aber m.E. nicht an der Marke an sich, sondern an der Tatsache, dass Medium und Leiwand, Papier etc gut aufeinander abgestimmt sind.

    Ich habe etliche Farbstifte getestet und bin letztlich bei den Polychromos (ergänzt mit Pablos) hängengeblieben, nicht weil dort die Marke Faber Castell aufgedruckt ist, sondern weil die Stifte für meine Art des Zeichnens passen.
    Und genau das kann nur jeder Einzelne für sich selbst herausfinden. Eine einfache Empfehlung "Kauf die Prismas oder die Polys oder XY, die sind gut!" ist wenig aussagekräftig, da gerade beim Zeichnen mit Farbstiften die Härte der Mine ein wichtiger Aspekt ist. Man kann Anfänger nur auf die Unterschiedlichkeit und Auswirkung einer Minenhärte hinweisen, dann muss er selbst herausfinden, was ER bevorzugt und das kann sich auch mit der eigenen Zeichen-Praxis ändern.

    Man kann mit jedem Stift zeichnen, aber auch hier gilt es das passende Papier zu finden, denn härtere Minen brauchen ein anderes Papier als weiche Minen. Und hat man den für sich falschen Stift mit dem falschen Papier benutzt, kann der Wunsch Zeichnen zu lernen, schnell enden und der Mensch weiß dann nicht, dass es nicht an ihm, sondern u.U. an dem unpassenden Material liegt.

    Wir haben an einer Betriebsführung bei der Firma Schmincke teilgenommen. Diese Führung hat mir deutlich gemacht, wieviel Arbeit in der ganzen Produktion steckt. Der Preis der Pastelle ist dann irgendwie selbsterklärend.
    Wobei ich persönlich die Rembrandt Pastelle den Schmincke Pastellen vorziehe, aber bei den Aquarellfarben Schmincke bevorzuge. Nicht weil dort Schmincke draufsteht, sondern weil mich die Qualität überzeugt hat.
    Ok....und weil ich gerne vor dem großen Regal stehe und eine Auswahl von 140 Farben bestaunen kann. 8) :D

    Klar...und dann gibt es noch viele andere Anbieter wie Daniel Smith mit 256 Farben etc. Nach oben gibt es keine Grenzen und wer Freude hat und es sich leisten kann, der kann auch bei weiteren Anbietern einkaufen....dafür ist der Markt ja da.

    Der wichtigste Aspekt ist: weder günstiges noch teures Material sind ein Garant für gute Bilder, sondern nur der, der sie anzuwenden weiß.
    Viele Grüße
    Claudia
  • Da habt ihr paar wichtige Dinge angesprochen: Vieles steht und fällt mit dem richtigen Papier! Ich habe selbst schon festgestellt, dass sich die Investition in gutes Papier schon deutlich mehr lohnt, als ausschließlich auf die Farben zu setzen.

    Wobei die unterschiedlichen Eigenschaften ja auch immer wichtig sind. Wer immer harte Stifte gewohnt war, wird (anfangs) weiche Stifte vermutlich verteufeln. Da sind Empfehlungen immer zwiespältig zu sehen, das stimmt.

    Wenn man ein Medium schon gut kennt und sich hinsichtlich Material verbessern möchte, spricht absolut nichts dagegen. Ebenso, wenn man seine Bilder verkaufen möchte.

    Anders kann es passieren, dass man eine Scheu vor den Materialien entwickelt, weil sie ja so teuer und hochwertig sind, und man sich immer denkt, sie wären zu schade.
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