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Beim Zeichnen beobachtet werden vs. zugucken

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    • Beim Zeichnen beobachtet werden vs. zugucken

      Online Zeichenkurs schrieb:

      Beim Zeichnen beobachtet werden oder dabei zugucken? Do’s and dont’s und wie sich Künstler dabei fühlen, wenn ihnen ungefragt über …

      Der Beitrag Beim Zeichnen beobachtet werden vs. zugucken erschien zuerst auf Online Zeichenkurs Blog.

      Quelle: online-zeichenkurs.de/webseite…en-vs-zugucken-19362.html
      [mausi] Phantasie ist Wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. :rolleyes: ~ Albert Einstein
    • wieder ein sehr schön gegliederter und informativ geschriebener artikel :thumbsup:

      Welcher typ bin ich...

      Wenn ich zb im Zug oder draussen zeichne
      Bin ich so aufs zeichnen konzentriert da merke ich gar nicht wenn jemand zuschaut.
      Ausser man spricht mich an.

      Ich hab die fähigkeit abzuschalten wohl durch achtsamkeitübungen bewusstes triften bei panickattacken erlernt
      Wenn ich richtig abtauche /abtrifte behalte ich vor zu erkennen wann
      zb ich austeigen muss
      Oder mir kalt wird ...

      Mich stört es nicht wenn man mich anspricht.
      Meine erfahrung bei erwachsenen kommt das sehr selten vor ;meistens schauen sie nur und gehen weiter.

      Kinder sprechen einen an
      möchten dann gerne ne kl zeichnung das macht spass und freude wenn sie einen dann so richtig glücklich anlächeln
      Darum hab ich immer etwas kleines mit zum drauf zeichnen oder wenn ich mal eine zwischenskizze mache

      Wenn ich jemand sehe der zeichnet oder malt spreche ich ihn/sie an und frage. Da haben sich schon ganz intressante gespräche entwickelt.
      Aber lasse sie auch in ruhe wenn sie sagen möchte nicht zeigen...dann wünsche ich gutes kreatives schaffen und gehe weiter
      was nützt Talent ,wenn mann nicht das Herz und Geduld hat zu üben..
      Das wache achtsame Auge und das dazugehörige verrückte Hirn.. [hexenkueche]
    • Dein Artikel ist sehr gut. Du beschreibst genau die unterschiedlichen Empfindungen.
      Ich schaue gerne, aber sehr zurückhaltend zu, wenn jemand draußen ein Aquarell oder ein Portrait malt, weil ich einfach wissen möchte, wie vorgegangen wird. Ggfs frage ich, ob ich zuschauen darf. Ich habe noch nicht oft draußen gezeichnet, aber bei den wenigen Malen festgestellt, dass sich nicht viele Menschen dafür interessieren. Da könnte @Annerl bestimmt mehr zu sagen, weil sie das ja bisher doch häufiger gemacht hat.
    • Ein guter Artikel. Ich gehöre auf jeden Fall zu den sehr introvertierten Zeichnern. Wenn mir jemand zusehen würde, könnte ich keinen Strich aufs Papier bringen. Und selbst anderen beim Zeichnen zusehen ( also auf der Straße) würde ich auch nicht, denn alleine durchs stehen bleiben und zusehen würde ich ja mehr oder weniger Blicke abbekommen, und das wäre mir unangenehm. Mir ist es am liebsten, wenn niemand mir zusieht.
      LG,
      Silvia
    • Ein Artikel, in dem ich mich wiederfinde.
      Ich bin ebenfalls zu befangen um mich unter Beobachtung beim Zeichnen wohlzufühlen.
      Liebe Grüße von der Wusel *wolf*
      Zeichnungen * Fan-Arts * KAKAO-Karten * Bastelstube * Fotos

      __________________________________________________________

      Projekte für euch:
      Kakao-Karten-Tausch * Postkartengemeinschaft/monatliches Postkartenwichteln

      Wichtige Infos & hilfreiche Lexikoneinträge
    • Ich gehöre ebenfalls zu den introvertierten Zeichnern. Ich kann es gar nicht leiden, dabei beobachtet zu werden.
      Meine Filter arbeiten nicht so gut, und die pure Anwesenheit von anderen im Raum (die müssen nicht mal direkt gucken) lenkt mich sehr ab. Wenn ich dann doch weiterzeichne, wird es meist nicht so detailliert.
      Davon abgesehen empfinde ich Zeichnen als etwas sehr persöhnliches, privates. Ich zeige auch fertige Bilder nicht gerne - daran arbeite ich aber momentan. Am wenigsten Probleme hab ich damit, Studien zu zeigen, weil die, bis auf die Linienführung, nicht so viel von mir selber enthalten.
      .
      .
      "The mind is everything. What you think, you become."
      Buddha
    • Wieder ein Klasse Artikel .
      Wenn ich die Grundlage für ein bild lege und das Bild vorzeichne als so die Skizze mache . Kann ich auch meisten keinen in meiner Nähe gebrauchen . Außer es ist ein Wunschbild wo dann auch noch was verändert werden muss , oder solche Bilder wo mich jemand fragt wie kann man das malen .
      aber ich muss auch sagen das ich festgestellt habe das ich diese Bilder meisten nicht so gut finde als wenn ich sie ganz alleine nur ich und der Stift male .
      Hinterher beim ausgestallten sieht es aus , da stören mich keine Menschen um mich herum , solange sie einigermaßen leise sind .
      Trubel und Hektik um mich herum geht nur sehr schwer, da ich ja meisten male um zur Ruhe zukommen.
      :) Liebe Grüße Moni
      Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen,
      dessen bewusst , kann ich sagen:
      " So bin auch ich ."

      Monis handgemaltes , Monis Vogelwelt , Monis KaKao Karten
    • Intressant ich mache meist die vorzeichnug vorskizzen draussen ein teil der colorierung
      Detailarbeit dann aber zuhause da bin ich am liebsten dann für mich.

      Bis jetzt zeichne ich zeichnungen bis A4 draussen..mit buntstiften
      Will jetzt dann auch mal mit aquarell dann versuchen wenn hitze weniger ist...

      Die grossen leinwände mit Acryl male ich Zuhause..da ist mir ehrlich die schlepperei zuviel.
      was nützt Talent ,wenn mann nicht das Herz und Geduld hat zu üben..
      Das wache achtsame Auge und das dazugehörige verrückte Hirn.. [hexenkueche]
    • Neu

      Vielleicht kann ich da noch beisteuern?

      Mir ist es oft genug passiert, dass ich mit großen Fotoequipment inklusive Tarnzelt, Stative, Hocker und was weiß ich noch alles in der Landschaft hockte, ein Tele drauf mit 1.000mm Brennweite (1/2 Meter lang) und spüre einem Bussard nach. Man kann fast drauf wetten wer zuerst kommt: der Bussard oder ein sehr interessierter, neugieriger Spaziergänger. Und die haben absolut keine Hemmungen. Anfangs bin ich grob geworden, mit dem Erfolg, dass sie mir den Bussard verjagt haben, weil sie genau in die Richtung weitergelaufen sind.

      Später habe ich erklärt was ich mache, warum ich es so machen... Es gab recht nette Gespräche, die aber nicht so lange gedauert haben, wie das vorherige drüber Ärgern,

      Draußen zeichnen habe ich erstmals im vergangenen Jahr in Barcelona versucht. Ganz verschämt, weil: ich weiß ja, dass ich es nicht richtig kann; Personen gehen gar nicht, die Perspektive war eigentlich ein Witz, den sich die Proportionen erzählt haben.. Immer, wenn jemand kam, habe ich meinen Block schnell weggelegt und so getan, als wäre ich eine Laternenpfahl. Nach einiger Zeit habe ich gar nicht mehr mitbekommen, dass oder ob Leute stehen blieben. Ein kleiner Junge sprach mich irgendwann in sehr gutem, flüssigem Spanisch an... Ich konnte ihn nur noch angrinsen und mit den Schultern zucken. Kurz darauf stieg aus einem Touristenbus eine ganze Blase Asiaten aus. Eigentlich wollten sie wohl ein Gaudi-Haus (Gaudi war ein berühmter Architekt, der unter anderem für die Sakrada Familia verantwortlich war) besuchen, blieben aber lieber bei mir stehen und schauten zu.

      Zuerst war's mir peinlich. Nachher habe ich gedacht: was soll' - die wirst Du niemals wieder sehen und wenn sie Dich auslachen... na und!

      Ich habe nie wieder so freundliche und höfliche Kommentare zu meinen Kritzeleien bekommen. Und anstatt auf meine Fehler zu reagieren,machten sie sich gegenseitig auf Details aufmerksam, die sie erst in der Skizze gesehen hatten.

      Warum ich das alles erzähle? - Wie die meisten Mitmenschen bin ich sehr empfindlich in Bezug auf sich lächerlich machen, blamieren oder zur Schau zu stellen. Aber als ich mir sagte 'Was soll denn schon passieren - die siehst Du eh nicht wieder', konnte ich mich auf das Zeichnen konzentrieren und Zuschauer haben mich nicht mehr gestört. Im nachhinein muss ich sagen, hätte ich es nicht gemacht, hätte ich vieles gar nicht gesehen, Details, die erst beim Zeichnen auffielen, hätte ich wahrscheinlich gar nicht bemerkt. Insofern kann ich jedem nur raten, es zumindest zu versuchen und ich behaupt mal frech: Ihr werdet überrascht sein.
      Liebe Grüße
      Georg
    • Neu

      Georg schrieb:



      ........... Warum ich das alles erzähle? - Wie die meisten Mitmenschen bin ich sehr empfindlich in Bezug auf sich lächerlich machen, blamieren oder zur Schau zu stellen. Aber als ich mir sagte 'Was soll denn schon passieren - die siehst Du eh nicht wieder', konnte ich mich auf das Zeichnen konzentrieren und Zuschauer haben mich nicht mehr gestört. Im nachhinein muss ich sagen, hätte ich es nicht gemacht, hätte ich vieles gar nicht gesehen, Details, die erst beim Zeichnen auffielen, hätte ich wahrscheinlich gar nicht bemerkt. Insofern kann ich jedem nur raten, es zumindest zu versuchen und ich behaupt mal frech: Ihr werdet überrascht sein.
      Du hast völlig Recht mit dem, was du da schreibst. Das ist genau das, wovor die meisten Angst haben werden, sich zu blamieren. Bei mir ist das jedenfalls so.
    • Neu

      Wieder ein guter Artikel :thumbup: @Nightmage

      Ja, da kann ich @Georg auch zustimmen, meistens ist das der Hinderungsgrund, dass man z.B. Angst hat, ausgelacht zu werden, oder dass blöde Bemerkungen kommen könnten. Ich zeichne auch ab und an im Freien, oft intressierts die Leute überhaupt nicht und sie laufen einfach vorbei. Einmal stand ich am Bahnhof und skizzierte ein altes Verladegebäude und da ich nur eine halbe Stunde Mittagspause habe, war ich zweimal an der gleichen Stelle. Da kam eine Frau mit einem kleinen Hund auf mich zu und fragte, ob ich eine Verkehrszählung mache. Als ich sie fragte warum, meinte sie, weil sie mich zweimal am selben Platz stehen gesehen hat mit einem Buch in der Hand. Ich habe sie dann freundlich aufgeklärt und sie ist dann weiter gegangen. :D Wenn ich im Pausenraum im Geschäft zeichne und Kollegen kommen rein, fragen sie manchmal neugierig und schauen was ich zeichne, lassen mich dann aber in Ruhe und sprechen mich nicht mehr an.

      Eigentlich machts mir wenig aus, obwohl ich eigentlich keine Leute um mich rum brauche und sehr gerne alleine zeichne, ich habe auch schon im Kino skizziert, als wir auf den Filmbeginn gewartet haben oder beim Arzt im Wartezimmer. Manchmal kommen auch nette kurze Gespräche zustande. Zu hause habe ich meine Ecke im Wohnzimmer, da bin ich, wenn alle zu hause sind, auch nie alleine und sonst läuft immer der Fernseher oder der Radio beim Zeichnen.
    • Neu

      Finde ich ein spannendes Thema.

      Einfach, weil ich in der Stadt wohne und wenn ich außerhalb unserers Grundstückes auf die Idee komme, das Skizzenbuch (was ich immerhin habe und nutze) zu zücken und etwas zu skizzieren, eigentlich immer Menschen um mich herum sind.

      Gestern am Abend habe ich die Bahn verpasst und 15 min bis zur nächsten Zeit. Da bin ich ein paar Schritte gelaufen und hatte eine Rheinbrücke im Sichtfeld, die ich versucht habe zu skizzieren. Das erste Mal quasi "öffentlich". Ein wenig stolz bin ich, dass ich mich getraut habe. Die Skizze ist für die Tonne, weil ich mal wieder nicht das widergeben konnte, was ich gesehen habe. Aber ich bin ein wenig stolz, weil ich mich getraut habe. Aber vielleicht ist es am Kölner Rheinufer einfacher in der Menge einfach zu verschwinden als anderswo.

      Heute habe ich die hochbetagte Schwiegermutter von einem Termin abgeholt und war ein paar Minuten früher da. Da bin ich dann im Auto sitzen geblieben und habe versucht ein Detail aus einem Zaun zu skizzieren. Auch für die Tonne, was die Zeichnung angeht, konnte das aber entspannter angehen.

      Aber: Das Geühl in der Öffentlichkeit zu zeichnen werde ich in Zukunft öfter antesten um zu schauen, ob ich das aushalte. Es gibt einfach viele spannende Motive. Sie zu fotografieren und dann zu zeichnen fühlt sich im Moment nicht echt an.
      Man darf nicht aus den Augen verlieren,
      dass man zur Gegenwart unterwegs ist
      und jede Praxis nur soviel taugt
      wie sie das Hier und Jetzt erschließt.
      Der Weg und das Ziel sind dort, wo wir uns befinden. (Jack Kornfield)
    • Neu

      Bei Zeichnen beobachtet werden, ist nicht so mein Ding. Ich kann es allgemin nicht leiden, wenn mir jemand bei irgendwelchen Arbeiten über die Schulter schaut. Dabei werde ich meist nervös und unkonzentriert.
      Drehe ich mich weg und die Person stellt sich wieder so, das sie mir über die Schulter schauen kann, finde ich es unverschämt. Oft frage ich dann nach, ob er/ sie mitmachen möchte oder nenne einen (unverschämt hohen) Preis, den ich fürs zusehen verlange. Dann hat sich das Thema. :D

      An Angst vor Kritik (wie erwähnt), liegt es bei mir eher nicht. Ich bin relativ offen, gegenüber Kritik, soweit ich daraus was lernen kann.
      Es ist eher so, das ich lieber in Ruhe arbeite und es einfach unangenehm finde, wenn jemand Fremdes einem plötzlich so nah auf die Pelle rückt, um was sehen zu können.
      Noch unangenehmer ist es, wenn wirklich jemand hinter einem steht, um über die Schulter zu gucken...und einem dabei in den Nacken pustet *schüttel*

      PS: An alle Zugucker: Es ist höflicher, wenn man vorher fragt, ob man zusehen darf.
      Das ist Verständnisvoll und zudem kann euch der Künstler dann sagen, von welcher Seite ihr zuschauen könnt, ohne zu stören :thumbup:
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