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Zwerg und die Kalligraphie

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    • Zwerg und die Kalligraphie

      Irgendwie hab ich mich ein kleines bisschen in die Kalligraphie verguckt. :love: Na ja, sieht ja auch schön aus. Aber ich bin erst ganz am Anfang. Ich hab ehrlich gesagt überhaupt keine schöne Handschrift und will das auch deswegen üben.

      Zum Anfang möchte ich gerne einen Tip weitergeben, den ich auf YouTube gefunden habe. Bisher habe ich - wenn ich es denn mal versucht habe - mit Federhalter und Feder geschrieben. Was mich da immer geärgert hat, war, dass nach dem Auffüllen der Feder (also nach dem Dippen ins Tintenfäßchen) die Tinte beim Weiterschreiben meistens viel zu patzig war und gekleckst hat. Das hat mir den Spaß daran regelmäßig schnell wieder verdorben.

      Jetzt habe ich auf YouTube ein Video gefunden, das zeigt, wie man Schreibfedern (also die für den Federhalter) in den Jinhao-Füller einlegen kann. Gemeint ist der Füller Jinhao x750 (z.B. auf Amazon) und die Schreibfedern "Zebra G". Ich habe mir die Sachen bestellt und ausprobiert, es funktioniert tatsächlich.
      Also kein klecksiges Dippen mehr, ab jetzt schreibe ich mit dem Füller. Am Anfang musste ich ein bißchen probieren und versuchen, aber nachdem ich die Feder einige Male ins Tintenfäßchen gedippt und damit versucht habe zu schreiben, ging es dann letztendlich.

      Das gleiche soll laut Video auch mit dem Jinhao x450 gehen, den habe ich mir aber nicht bestellt, kann darüber also nichts sagen. Hier ist der Link: Jinhao x750 und Zebra G (Wenn ich den Link hier nicht reinsetzen darf, dann bitte sagen oder einfach löschen, danke schön.)

      Sollte sich der gute erste Eindruck nicht bestätigen, dann erzähle ich Euch das auf jeden Fall.

      Ich geh jetzt üben.
      LG,
      Silvia

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zwerg ()

    • Bin gespannt was du weiterhin berichtest darüber. Ich schreibe ja neben meinem Hauptberuf auch noch Urkunden usw... verwende aber normale Bandzugfedern und Bambusfedern. Komme eigentlich super klar damit und es patzt sehr sehr selten etwas.
    • Zwerg schrieb:

      Das gleiche soll laut Video auch mit dem Jinhao x450 gehen

      Ich habe mehrere Jinhao's, neben den 750er und den 450er gehen auch die 250er, weil die alle mit der selben Technik arbeiten. Baugleich ist auch Gullor 500
      Man darf nicht aus den Augen verlieren,
      dass man zur Gegenwart unterwegs ist
      und jede Praxis nur soviel taugt
      wie sie das Hier und Jetzt erschließt.
      Der Weg und das Ziel sind dort, wo wir uns befinden. (Jack Kornfield)
    • @Mara und @Odem: Danke schön für Eure Antworten.

      @Mara: Bambusfedern hab ich noch nie ausprobiert, das wäre vielleicht auch mal was.

      @Odem: Dass die auch einen 250er haben, wußte ich gar nicht. Und den Gullor 500 geh ich auch gleich mal googeln.

      Also entweder sind es Anfangsschwierigkeiten, oder das Schreiben mit der Feder geht doch nicht so gut, wie ich zuerst dachte. Jedes Mal, wenn ich den Füller wieder in die Hand nehme und auch zwischendrin während dem Schreiben geht er nicht mehr. Er funktioniert erst wieder, wenn ich die Feder ins Tintenfäßchen tauche.

      Ich bleibe aber auf jeden Fall dran und versuche es weiter.
      LG,
      Silvia
    • Zwerg schrieb:

      @Odem: Dass die auch einen 250er haben, wußte ich gar nicht. Und den Gullor 500 geh ich auch gleich mal googeln.
      hmm, die 250er, die ich habe, sind schon länger bei mir. Aktuell finde ich die bei Amazon auch nicht mehr. Zuletzt habe ich bei den 750er zugeschlagen (dieses Set).

      Zwerg schrieb:

      Er funktioniert erst wieder, wenn ich die Feder ins Tintenfäßchen tauche.
      Dann stimmt etwas nicht mit dem Kontakt zum Tintenleiter. Die Feder - so habe ich die einschlägigen Videos verstanden - muss ja an den Tintenleiter angepasst werden. Sobald die Feder vom Tintenleiter abhebt, dann stockt der Tintenfluss und die Feder läuft trocken. Wenn die also nicht 100% angepasst ist, wird das nicht klappen.

      Das Abheben kann übrigens auch passieren, wenn die Feder zu viel Druck bekommt. (Darum bekommen Schreibanfänger auch noch keine Füller ... die drücken in der Regel viel zu fest auf. Folge: es funktioniert nicht.)

      Die Füllfederhalter sind nicht zum kalligraphischen Schreiben entwickelt. Du hast jetzt eine weiche bzw. flexible Feder eingelegt. Wenn die jetzt Druck bekommt, kann sie durchaus vom Tintenleiter kurz abheben. Dann war es dass und man muss den Tintenfluss z.B. durch Eintauchen wieder in Gang bringen.

      Ich glaube es ist kein Zufall, dass Standardfüller im Normalfall nicht als Kalligraphiewerkzeug dienen. Das wird nur gut funktionieren, wenn man die Möglichkeiten der flexiblen Feder nicht bis an die Grenze auslotet. Es gibt aber genug Berichte von Menschen, die mit dem Umbau ja sehr zufrieden sind.
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    • @Odem: Ganz lieben Dank für die Hilfe!

      Es sieht so aus, als ob meine Feder nicht mehr gut funktioniert. Ich hab mir eine neue bestellt, und bis die ankommt, schreib ich halt mit dem normalen Füller. Ich bin ja wie gesagt ganz am Anfang, und da ist beim Üben die Strichbreite denk ich noch nicht soooooo wichtig. (Ich hoffe aber schon, dass die neue Feder morgen kommt. :rolleyes: )

      Für einen richtigen Kalligraphiefüller habe ich vielleicht noch eine Möglichkeit, da vor Weihnachten dran zu kommen. hmm... Mein Geburtstag vor ein paar Wochen ist ja ziemlich ins Wasser gefallen. Und demnächst habe ich Jubiläum, 10 Jahre rauchfrei.... Mal schauen, vielleicht muss da unbedingt noch ein Geschenk her. :D

      @Odem: Du scheinst dich da auszukennen, kannst du mir einen Tip geben? Es sollte einer mit elastischer Feder sein, keine breite Spitze. Kosten sollte er natürlich so wenig wie möglich, in die hunderte darf es nicht gehen.
      Ich würde mich freuen, wenn du mir da helfen könntest.
      LG,
      Silvia
    • Zwerg schrieb:

      Für einen richtigen Kalligraphiefüller habe ich vielleicht noch eine Möglichkeit, da vor Weihnachten dran zu kommen. hmm... Mein Geburtstag vor ein paar Wochen ist ja ziemlich ins Wasser gefallen. Und demnächst habe ich Jubiläum, 10 Jahre rauchfrei.... Mal schauen, vielleicht muss da unbedingt noch ein Geschenk her. :D
      Das ist doch ein triftiger Grund sich was zu leisten, was du dir wirklich wünschst. Rechne mal aus, was du in den zehn Jahren gespart hast, ganz abgesehen von dem, was du deinem Körper Gutes getan hast. :thumbsup:
    • Zwerg schrieb:

      @Odem: Du scheinst dich da auszukennen, kannst du mir einen Tip geben? Es sollte einer mit elastischer Feder sein, keine breite Spitze. Kosten sollte er natürlich so wenig wie möglich, in die hunderte darf es nicht gehen.
      Ich würde mich freuen, wenn du mir da helfen könntest.
      Leider nein. Mit Kalligraphie und dem nötigen Werkzeug kenne ich mich überhaupt nicht aus.

      Ich habe zwar viele Füller, aber nicht wegen der Füller, sondern wegen der vielen Farben von Tinten, die es gibt. Wenn Du so willst sammle ich Tinten, nicht Füller.

      Darum habe ich auch so viele (ca. 20?) Chinafüller von denen keiner mehr als 10 € (meist viel billiger) gekostet hat und neben meinem alten Pelikan-Kolbenfüller keinen einzigen "wertigen".
      Man darf nicht aus den Augen verlieren,
      dass man zur Gegenwart unterwegs ist
      und jede Praxis nur soviel taugt
      wie sie das Hier und Jetzt erschließt.
      Der Weg und das Ziel sind dort, wo wir uns befinden. (Jack Kornfield)
    • @Odem: Danke dir fürs erklären. :) Stimmt, Tinten und Tuschen gibt's sehr viele. Gerade die älteren sind da bestimmt interessant. Von den alten Pelikan Kolbenfüllern habe ich glaub ich schon gelesen. Die sollen richtig gut sein.
      @KleineMoni: Danke für den Tip. :) hmmmm. ..Mal überlegen.....Da bliebe dann ja noch Geld übrig, um Marker auch mal auszuprobieren. ^^
      LG,
      Silvia
    • Zwerg schrieb:

      @Odem: Danke dir fürs erklären. :) Stimmt, Tinten und Tuschen gibt's sehr viele. Gerade die älteren sind da bestimmt interessant. Von den alten Pelikan Kolbenfüllern habe ich glaub ich schon gelesen. Die sollen richtig gut sein.
      @KleineMoni: Danke für den Tip. :) hmmmm. ..Mal überlegen.....Da bliebe dann ja noch Geld übrig, um Marker auch mal auszuprobieren. ^^
      Und die alten Füller sind richtige Schätzchen .
    • @Zwerg

      Welche Schrift möchtest du vorzugsweise schreiben?

      Vor kurzem hatte ich ein Video gefunden, wo man selbst mit dem Bleistift kalligrafisch schreiben kann. Habe es dann auch selber ausprobiert. Es funzt am besten mit einem 4B Bleistift. Und natürlich üben. So kann man schon mal ohne Feder den unterschiedlichen Druck, der sonst auf die Feder ausgeübt wird, üben (Copperplate). Hatte es mal mit einem normalen HB Bleistift ausprobiert, da konnte ich kein Unterschied feststellen, beim 4B war es besser.

      Bei meinen Bandzugfedern habe ich die Tinte immer mit einer Art Pipette ins Reservoir gegeben.
      - bei den flexiblen Federn gibt es sowas wohl nicht. Da dann die Tinte mit einer Pipette in der kleinen Vertiefung oder Schlitz geben. Habe es aber noch nicht ausprobiert. Die überschüssige Tinte muss wohl nach dem Eintauchen abgestriffen werden.

      Hast du die neue Feder entfettet? Wusste ich zum Besipiel nicht, dass dies gemacht wird. Bei meinen Bandzugfedern habe ich es nicht gemerkt. Hatte dann eine Zeichenfeder ausprobiert und diese funktionierte nicht. Nu weiß ich woran es gelegen haben könnte ;) . Es gibt wohl versch. Arten dies durchzuführen. Habe es aber noch nichts von dem ausprobiert:
      - in Kartoffel stecken und nach ca 20 ? Min rausnehmen und mit Spülmittel abspülen und gut abtrocknen
      - nur mit Spülmittel: darin legen und dann abspülen und gut abtrocknen. Wenn die Tinte noch abperlt wiederholen.

      Als Kalligrafiefüllerset habe ich damals eins von Rotring gekauft mit versch. Federbreiten. Aber leider gibt es wohl keine Füller (mehr), die direkt eine flexible Feder haben.

      @Alcarinque hast du Tipps in Sachen Füller mit flexibler Feder?

      Viele Grüße
      Anneb
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    • @Anneb: Ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Tips! [blumenstrauss] Ich weiß nicht warum, aber ich habe angefangen, die Kurrentschrift zu üben. Die spricht mich halt im Moment am meisten an. Druckschrift in Fraktur soll später mal dazukommen, aber zuerst die Schreibschrift. Copperplate ist auch sehr schön, aber da trau ich mich im Moment noch nicht so dran, ich denke da muß die Schrift schon sehr gleichmäßig sein, damit das gut aussieht.
      Ursprünglich habe ich mit der Sütterlinschrift angefangen, aber die ist mir zu....gerade. Ich mag halt Schriften lieber, die ein bißchen geneigt (oder wie man das sagt) sind.
      Der Tip mit dem Bleistift ist gut, den werde ich mal testen. Und das entfetten der Feder mache ich ein bißchen rabiat, ich rubbel die mit einem Tuch. Vielleicht ist das ja nicht das richtige, ich glaube ich probiere das mit dem Spüli mal aus. Und das mit der Kartoffel.
      Ja, eine flexible Feder soll es schon sein. Ich werde das einfach nochmal versuchen, wenn die neue Feder kommt.
      LG,
      Silvia
    • Danke für den Hinweis Anneb!
      Ich bin in dem Fall nicht mehr der einzige hier der Kurrent schreibt? :D

      Schon mal danke für den Tipp mit dem Jinhao, muss ich mir genauer anschauen, speziell wenn da japanische Zeichenfedern rein passen!
      Ich bin da schon länger auf der Suche nach einem Füller, bisher aber leider erfolgreich. Anscheinend sind die letzten Füller mit flexiblen Spitzen etwa in den 1940er Jahren produziert worden. Wenn man also kein Riesenglück hat und einen Füller der Großeltern noch irgendwo findet, kann man die nur für viel Geld irgendwo kaufen. :/

      Hier gab es schon mal einen Thread dazu. Worüber ich noch gestolpert bin ist Fountain revolution pen, die sitzen in Indien, sind sehr günstig und versenden für 3€ oder so... hat bisher immer geklappt. ^^
      Leider sind aber auch deren flexible Spitzen nicht so flexibel wie ich es gerne hätte. Allerdings habe ich die neuen noch flexiblere Spitze noch nicht getestet...
      (Ich hab da auch schon versucht eine deren Feder schmaler und flexibler zu dremeln, das hat die aber irgendwie verzogen sodass der Tintenfluss nicht mehr so richtig will)

      Die beste Spitze die ich übrigens für Kurrent habe, müsste diese hier sein. (Ich habe sie tatsächlich in einem Schreibwahrengeschäft hier in der Ecke gefunden, wo niemand wusste wofür die eigentlich ist, drum kann ich nicht 100% sagen das es genau die selbe ist, müsste aber eigentlich passen.)

      Die ist superflexibel, supergenau und perfekt für Kurrent... wenn man erst mal damit umgehen kann, sie vergibt keine Fehler. ;)
      Falken haben doofe Ohren
    • @SnowflakeAlice: Ups, bis ich Kalligraphiebilder zeigen kann, dauert es noch etwas. =O Das mit der Kerze ist gut, danke schön. Das merk ich mir.
      @Anneb: :)
      @Alcarinque: Danke, ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob der Tip mit dem Jinhao SO gut war. Die neue Feder ist da, ich habe die ausprobiert und habe doch sehr starke Anschreibschwierigkeiten. Ich bin jetzt schon soweit, dass ich morgen den Federhalter wieder nehme. Ich hab auch eine neue Tinte, vielleicht geht das dippen mit der neuen Feder und der neuen Tinte dann doch besser. Mal schauen.
      @Elwa: Ja leider. Heute lernt keiner mehr die Schrift. Ich denke, sie sieht besser aus als die, die wir haben.
      LG,
      Silvia
    • Bei dem Geld kann man ja eigentlich nichts falsch machen, ich hab mal einen Jinhao und G-Pens (im 10er Pack, gabs sonst nicht) bestellt. ^^

      Auch wenn der G-Pen nicht optimal für Kurrent ist, zum Zeichnen wäre das schon auch sehr cool...

      Ich hab ja schon mehrere Füller versucht, das hier klingt für mich tatsächlich aber am vielversprechendsten bisher. Da ich dann ja genug Spitzen habe, kann ich auch versuchen wie sich die in einem der FountainRevolution-Pens machen, irgendwas muss doch mal klappen. ^^
      Werde auf jeden Fall berichten.

      (Und ich brauche da wohl auch etwas mehr Geduld und Experimentierfreude, geben das immer wieder auf wenn entweder keine Tinte mehr kommt, oder zu viel. XD)
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