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Programm für blutigen Einsteiger

  • Hallo ihr Lieben, ich melde mich mal wieder ;)


    Ein Freund hat mich gebeten (vorerst einfach für den Spaß) ein paar Texte von ihm zu illustrieren.
    Jetzt dämmert mir langsam, dass ein Bildbearbeitungsprogramm vermutlich unerlässlich ist...


    Ich wäre auch bereit, für eine ergiebige Software ein wenig Geld in die Hand zu nehmen.


    In einigen Büchern wird Photoshop als konkurrenzlos angepriesen. Aber zu welcher Version greifen?


    Was glaubt ihr, welches Programm mein Projekt optimal unterstützt und zugleich für mich zu bewältigen ist (wie gesagt: null Erfahrung).


    Vielen Dank im Voraus und ein wunderschönes Restwochenende!


    Alexander

    --------------- 21. Oktober 2018, 10:58 ---------------
    Vielleicht noch als Info am Rande....


    Ich möchte gerne von Hand zeichnen und kolorieren ;)

  • Du kannst Deine Bilder auch in anderen Programmen machen, den einzigen Vorteil den Adobe tatsächlich hat ist die Druckvorstuffe und da auch nur "unbenutzte Farben automatisch entfernen" der Rest geht auch in anderen Programmen. Ich würd ein Vektorprogramm Inkscape, Affinity Designer (enthält nur alte Pantone Libs kann vom zeichnerischen aber das selbe wie Corel Draw gerade im Bezug aufs malen) nutzen, da Vektorgrafiken sich sauberer und Verlustfrei anpassen lassen.


    Lieben Gruß Sten

  • Huhu,
    ich würde dir erstmal Krita empfehlen, weil es KOSTENLOS ist, kannst also nichts falsch machen.
    Es ist ein pixelbasiertes Programm, das zum malen mir etwas einfacher erscheint als Gimp (das auch kostenlos ist und Photoshop kaum nachsteht.)
    In beiden Programmen lässt sich alles nachbearbeiten, frei umgestalten, verzerren, einzelne Partien vergrößern, verschieben, Linien nachziehen, einfärben, umfärben usw.
    Um etwas Einarbeitungszeit wirst du in keinem Programm herum kommen.
    Die Programme die alles können was du möchtest erfordern leider etwas Zeit, sind sich dann aber mit ihren Tools auch alle sehr ähnlich, wenn du mal eines beherrschst kommst du auch mit einem anderen klar.


    Zu den Vektor-Programmen: für einen Anfänger erscheinen sie mir etwas komplizierter, für die Druckvorstufe wären sie aber besser, weil eben eine verlustfreie Skalierung möglich ist, aber auch da gibt es ein kostenloses: Inkscape.

  • Es gibt viele gute Programme, aber es ist schwierig eines zu empfehlen, weil man nicht weiß, wie du damit klarkommst. Als Anfänger würde ich auf keinen Fall zu solchen Riesen wie Photoshop oder Gimp greifen. Such dir ein kleineres Programm. Auch wenn man damit dann vielleicht nicht alles machen kann, hat es den großen Vorteil, dass man schneller reinkommt. Viel Glück!

  • Also eins solte klar sein bei dem was Du vorhast, Komplex sind sie Alle. Was freie Programme betrift ist Gimp die beste Wahl dafür und Du solltest Dich zum Automatisieren mal mit Python (Scriptsprache in Corel und GIMP) auseinandersetzen. Die Frage ist auch wieviel Zeit Du hast, und auch da ist PS besser weil schneller durch vorgefertigte Automation auch beim einscannen. Was auch noch nicht klar ist, ist in Was gedruckt werden soll, danach entscheidest Du auch welches Farbsystem Du verwendest und ja auch da sind Corel und Adobe besser weil sie aktueller sind und eine breitere Unterstützung geniesen. Machst Du das ganze ohne Zeitdruck just for fun ist das wieder was anderes da geht den durchaus auch Paintstorm (reines RGB Programm), Krita (ist auch ein reines RGB Programm und benutzt GIMP Paletten und Verläufe). Die Frage ist immer der Zeitaufwand und das Farbsystem in dem gedruckt werden soll.


    Lieben Gruß Sten

  • Hi Sten,


    danke Dir für die Mühe.
    Also da ich von einem Farbsystem (noch) nichts weiß, gehe ich davon aus, dass wir dort flexibel sind ;)


    Zeit ist genug vorhanden (obwohl ich grundsätzlich mehr Zeit mit Zeichnen als mit Klicken verbringen möchte). :D


    Auch scheue ich eine gewisse finanzielle AUsgabe nicht, sofern es nicht ganz ausufert.


    Ist jetzt mit den verschiedenen Aussagen schwer ein Fazit zu ziehen. Aber ich glaube PS lohnt, sofern man bereit ist etwas Geld zu bezahlen, grundsätzlich schon..?


    Schönen Abend allerseits!

  • Auch wenn Du PS nimmst wird es viel Zeit kosten Dich reinzuarbeiten und Farbsysteme sind das A und O damit solltest Du Dich dann auf jedenfall auseinandersetzen. Die Farbanpassung kann richtig Zeit fressen, manchmal auch mit PS und wenn Du die Farbanpassung von der Druckerei machen läst wirds richtig teuer, nicht ohne Grund.


    Lieben Gruß Sten

  • Wie gesagt, eine längere Einarbeitungszeit schreckt mich nicht ab.
    Wenn ich mich dann eingehender damit befasse, werden die Farbsysteme sicher auch irgendwann geläufig ;)


    Falls ich mich dafür entscheide, welche Version wäre angeraten?
    Mein Budget ist nicht nach oben hin offen und ich möchte das möglichst nicht bereuen :D


    Gruß

  • Farbsysteme sind das A und O

    Es ist 15 Jahre her dass ich ein einer Druckerei gearbeitet habe, aber schon damals war das eigentlich keine große Sache mehr, wird einfach konvertiert.
    Aber vielleicht ist das ja heute wieder komplizierter? ;)
    In der Firma in der ich jetzt arbeite, Drucken wir auch, digital, auf alle Mögliche Oberflächen und auch da weiß ich nichts davon dass es ein Problem wäre, wie der Kunde sein Logo schickt, muss nur ein halbwegs gängiges Format haben.
    Mein Chef nützt natürlich Photoshop, die meisten Firmen tun das noch, welche Version kann ich aber nicht sagen, sicher die für Profis, die sehr teuer ist, ist aber auch egal, da auch die Light-Versionen genug bieten, es gibt glaubt ich die Möglichkeit eines für 10 € im Monat zu mieten.
    Auf jeden Fall kann ich meinem Chef eine Datei die ich in Gimp erstellt habe geben, sogar als JPEG und er druckt sie mir auf unserm Digitaldrucker aus, weil da ja auch einfach nur mit Cyan, Magenta, Yellow und Black gearbeitet wird, fertig. ;)
    Womit ich darauf raus will, dass meiner Meinung nach für Buchillustrationen sowas zu vernachlässigen ist, für einen Anfänger auf jeden Fall.

  • @FarleFinz Es ist schon ein Unterschied ob im CMYK Druck ein Pantone oder ein HKS System verwendet wird, schon allein in der Farbabweichung. Du hast in so fern glück das Du den Angestelten Bonus hast ;) Die Anpassung von Bildern für ein ganzes Buch macht niemand umsonst auch Dein Chef nicht. Wie gut oder schlecht ne Druckerei ist sieht man auch an den Fehlfarben, und zu den günstigeren Versionen von Adobe die haben gerade da nicht alles bei. Und so nette Sachen wie nichtbenutzte Farben entfernen ist in der Teuren aber nicht der billigen drin ;) spart aber richtig Material.


    Lieben Gruß Sten

  • so ganz viel weiter bin ich mit der Entscheidungsfindung aber ehrlich gesagt nicht

    Das Fachgesimpel hilft dir leider nicht weiter, richtig.
    Daher, wenn du Gimp schon geladen hast, installiere es, starte damit einfach mal, die Grundprinzipien der Bildbearbeitung sind dieselben wie bei Photoshop.
    Wenn du Starthilfe brauchst könnte ich dir die Gimpwerkstatt vorschlagen.
    Dort gibt es z.B. einen kostenlosen Schupperkurs: https://www.gimp-werkstatt.de/forum/viewforum.php?f=68
    Und es gibt auch geduldige Helfer, wenn auch nicht mehr so viele wie früher.

  • Grundsätzlich würde ich vorschlagen, dass Du Dich einmal mit Gimp auseinandersetzt.
    Da ich bis dato nur mit Photoshop gearbeitet habe und immer noch arbeite, kann ich
    kein großes Urteil über gut oder schlecht abgeben. Fakt ist aber, dass man gute Ergebnisse
    auch in der Regel nur mit guten Programmen erstellt - besonders wenn man den Drang hat
    seine Werke einmal weiter wie bis in ein Fotobuch zu transportieren.


    Natürlich ist viel Schnickschnack an Filtern in Photoshop, die kein Mensch wirklich braucht.
    also auch nicht verwenden. Aber der Rest ist eben Profiware, die ich heutzutage vermisse,
    wenn ich von draussen Vorlagen zur Weiterverarbeitung bekomme.
    Wenn ich nur für den Hausgebrauch arbeite, dann dürfte er ganz klar zu kostspielig sein.


    Noch wichtiger erscheint mir das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente bis hin zu
    einer optimalen Darstellung auf dem Monitor. Da sind Kostenlos- und Billigprogramme, egal
    welcher Art, auf Dauer nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.


    Ernst

  • Fing auch mit Gimp an digital zu zeichnen
    und es gab keine Probleme. Anfangs muss man
    einmal in den Einstellungen anpassen (denke,
    das ist bei anderen Proggis auch so) und dann
    kannst du direkt los malen/zeichnen.


    Neue Datei erstellen (Bildgröße und dpi wählen),
    Pinsel auswählen und ab gehts.


    Sobald man sich etwas eingewöhnt hat, wie die
    Grundlagen funktionieren, beschäftigt man sich
    automatisch mit anderen Funktionen.


    Im Net (Homepages oder Youtube) gibt es
    unzählige Tutorials, wo erklärt wird, wie was
    funktioniert.

    Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach:


    Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind.
    -unbekannt-

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