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Rudi´s kleine Anfängerübung / en

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    Ich danke dir für deine Informationen.


    SnowflakeAlice schrieb:

    des Glases perspektivisch sehr "von oben" sieht

    ja, als du es ansprachst -- Ich werde wohl meiner zukünftigen Exfrau 2 oder 3 versch. Gläser entführen müssen. Bitte frag frag nicht wo ich in Gedanken war, wohl schon beim zukünftigen Bild?

    Die Kohledame benötigt dringend einen zweiten Versuch
    ich werde

    SnowflakeAlice schrieb:

    etwas klarer gesetzten Schatten könnte ich mir toll vorstellen
    das mal versuchen umzusetzen, jedoch brauch ich a Papier (verpackt atm) und b No-Name Kohlestifte (verpackt)

    aus der Struktur des Aquarellpapieres bekomme ich da nichts raus radiert (trotz Knete) aber auch nichts sanft rein.



    Ich glaube @SnowflakeAlice, du wirst es kaum glauben (alle anderen auch nicht), die Manga Dame war ursprünglich ne hübsche junge Dame (lizenz und gebührenfrei)

    Beim ersten Wischen merkte ich schon, das wars, egal in welche Richtung ich wische, das wird kein Porträt / Radierung , die Winzigkeit des Gesichtes, auch wenn es insgesamt A4 ist, und die Hubbel lassen es nicht zu.

    Bei der Grundform und dem Gesicht in ganz einfach drängte mir sich iwie "Manga" auf, bzw. es gab da mal nen Stil mein ich, da bestand alles nur aus umriss, eckig gerade Dreieck usw.



    SnowflakeAlice schrieb:

    einheitlich und dunkel geworden, von daher scheint es zu gehen


    links ja, rechts vom Gesicht nicht ganz so, der Hauch-Übergang hat nicht so ganz geklappt. Abgehackt schwarz wäre gegangen, Übergang naja halt.

    Wird noch eine Weile dauern bis ich zu einem "richtigen Bild" komme, und vielen DAnk für die Tipps
    gruß Rudi

    --------------- 17. November 2018, 18:07 ---------------
    Ich habe mir mal erlaubt so ein "Adventsbild" zu malen.

    Nennen wir es doch Der Adventssommer 2018..................

    Und falls jemand eine Idee zum "waschläppchen" hat, nur heraus damit.

    DIN A4 No Name Kopierpapier, B 3b 6b Bleistifte FC / Kooh I noor Rötel / sanguine FC


    einen schönen Abend noch

    Rudi
  • Neu

    Mmh, Eis könnte ich jetzt auch naschen, wenn ich denn welches hätte.
    Ein sehr schönes "Advents"bild!
    Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht bei der Unterlipppe mehr zu sehen sein müsste vom Mundwinkel ausgehend?
  • Neu

    ein Block und ein Stück Kohle ergeben 4 Zustände, nett.
    Ich krieg zwar jedenfalls immer einen mittleren Herzstillstand beim Spitzen (so viel Abfall) und den Preisen.

    Und erst recht bei sonne kleinen Stiftle, statt nen Groschen ganze viele Euros
    aber die Qualität ist eindeutig besser

    linke Seite des Blocks verhält sich anders als die rechte, sehr schön beim Eis und Gesicht zu erkennen, die Zeichenkohle auch unterschiedlich im Härtegrad.
    ok, Naturprodukt, aber trotzdem.

    Also etwas über DIN A4 No Name Zeichenkohle Block für Kohle / Blei, NO Name für den Rettungsversuch Schminke weiß PAstellkreide
    Morgen bei Licht schau ich mir mal das genauer an, ob sich noch was besser retten läßt, beim Schattieren, naja
    viel Spaß mit dem Kohleausflug beim diesjährigen Adventsnaschen.



    Gruß Rudi

    --------------- 18. November 2018, 08:14 ---------------
    So werte Gemeinde, bisle verändert , minimal verändeter Blickwinkel.
    Wobei --- sollte Absicht sein --- auch wenn es um 3:00 geschah, eventuelkl aber auch gewisser Müdikeit geschuldet.


    No NAme Block / Zeichenkohle (angeblich für Kohle sogar der Block, nur raus bekomme ich sie kaum..................)




    guten Morgen und gruß
    Rudi


    EDITH Sagt::

    Ich habe glatt die Haare vergessen in dem hinteren unteren Teil der Frisur.
    [verwirrt] [verwirrt]
  • Neu

    Deine Kohlezeichnungen gefallen mir sehr gut, @AlterMann. Sie zeugen von einer guten Beobachtung und der Fähigkeit, das Gesehene zu Papier zu bringen.

    Vielleicht ein paar Worte zum Radieren und zu dem unterschiedlichen Verhalten des Kohle auf dem Papier:

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, zeichnest Du mit Kohlestiften (also mit Holz oder Lack ummantelter gemahlene und gepresster Kohle) oder Kohleblöcken (zu Quadern gepresste Kohle). Diese Teile verhalten sich ganz anders als natürliche Zeichenkohle. Warum? Wenn man gemahlene Kohle (also ehe Kohlestaub) zusammenpressen wollte, würde er sofort wieder auseinander fallen. Deshalb wird dem Staub ein Bindemittel zugesetzt und man kann es zu Stangen oder würfeln pressen.

    Dadurch bedingt reagieren Kohlestifte ganz anders als die natürliche Zeichenkohle-Stängel. Die Striche verbinden sich intensiver mit dem Papier, sind schlecht zu radieren und kaum zu verwischen. Mit der natürlichen Zeichenkohle gehe ich z.B. mit einem Lappen drüber habe einen herrlichen Grauschleier, mit einem Knetradierer erhalte ich die Farbe des Papiers komplett zurück. Das Zeichnen mit den Stiften ist - je nach Härte - fast so wie mit den Graphitstiften. Abstufungen erreicht man durch Schraffuren. Ganz wichtig: Kohle (gleichgültig welcher Art) verträgt keinen Druck. Um dunkler zu werden, soll man nicht stärker drücken, sondern "schichten", also mehrere Lagen Kohle übereinander legen.

    Wenn Du nun auf dem Papier radierst, viel radierst, mit starke, Druck, veränderst Du meist auch die Oberflächenstruktur des Papiers. Trägst Du dann neue Kohle auf, sieht es definitiv anders aus als nebenan, wo noch nicht radiert wurde. Wegen der unterschiedlichen Konsistenzen der Kohle (der Kohlestängel, der Stift oder Block), empfiehlt es sich, mit unterschiedlichem Papier zu arbeiten. Kohlestift oder Block auf glattem, natürliche Zeichenkohle auf leicht rauem Papier. Du wirst sehen, dass auf dem glatten Papier fast rückstandslos entfernt werden kann. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man nicht zu fest aufgedrückt hat.

    Als Hilfsmittel bei der Kohlezeichnung haben sich als recht brauchbar herausgestellt:
    • ein sauberer Lappen (ich nehme ein altes Leinen-Geschirrtuch)
    • verschiedene Estompen (wenn sie entsprechend geschwärzt sind, kann man damit sogar zeichnen)
    • Knet- und normaler Radierer und ein elektrische Radierer
    • und das beste zum Schluss: die Finger, Daumen, Handballen, Handkante... - zum Aufhellen einen sauberen Finger
    Der Arbeitsweg bei der Zeichenkohle ist vom Hellen zum Dunklen und vom Groben zum Feinen. Ein Beispiel:
    • ich zeichne zunächst mit natürlicher Kohle ganz grob auf, was ich malen möchte.
    • Das wird mit einem Lappen verwischt. Komplett. Das vorher weiße Papier hat nun schon eine leichte Tönung. Die Hauptstriche sind noch ganz schwach zu sehe.
    • Ich bleibe bei der natürlichen Kohle und zeichne darüber noch einmal etwas detaillierter und feiner. Dies wird unter Umständen mehrfach wiederholt. Dabei werden Schattierungen ausgearbeitet und Lichter gesetzt.
    • Beobachte, wie sich die Zeichnung verändert, wenn Du mit Lappen, Estompen oder Finger verwischst.
    • Dieser Schritt ist abgeschlossen, wenn mit der Zeichenkohle keine feineren Details mehr gezeichnet werden können
    • Bis jetzt wird noch nicht radiert! Lichter sind bis jetzt nur durch Verwischen bzw. Auslassen gesetzt worden.
    • Nun kommt der Kohlestift zum Einsatz. Mit ihm können feine Details ausgearbeitet werden.
    • Wenn notwendig ist der letzte Schritt eine Verstärkung der Lichter mit dem Knetradierer, einem Stiftradierer oder dem E-Radierer.
    • Eine Nacht liegen lassen und wenn es dann immer noch gefällt, fixieren.
    Ich hoffe, das war jetzt nicht zuviel oder gar belehrend (sollte es auf keinen Fall sein); warum sollen andere wie ich den mühsamen Weg gehen, durch eigene Fehler lernen zu müssen, wenn man es gleich anders machen kann. Ich bin gespannt auf weitere Bilder von Dir!
    Liebe Grüße
    Georg

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    Du zeichnest ja fleißig!
    Das Bild mit dem Eis sieht klasse aus, der Bildausschnitt ist wirklich sehr interessant. Das Gesicht und das "Eis" hast du schon sehr schön schattiert und es sieht daher dreidimensional aus, das fehlt mir noch ein wenig bei der Eiswaffel. Das Nasenloch kann man aus dieser Perspektive eigentlich nicht sehen, da würde ich mir mal in Ruhe ein paar Nasen genau anschauen :)
    Die Dame unten hat eine tolle Frisur! Die linke Linie am Gesicht könnte ich mir noch so leicht "eingedellt" vorstellen, weil bei vielen Leuten ja der Wangenknochen etwas heraussticht, die Augenpartie nicht so sehr und die Stirn dann wieder sehr. Aber das kommt auch auf die Person und die Perspektive an, daher ist das nur eine Vermutung.
    À propos Linien: Wenn du Richtung realistische Zeichnungen gehen willst, kannst du die dicken Linien um die Gesichter und um die einzelnen Teile des Gesichts herum einfach weglassen - gibt es in der Realität auch nicht. Wenn das aber so dein Ziel ist (und gerade beim oberen Bild gibt es so einen leichten Comic-Stil, der toll aussieht), dann hör' nicht auf mich :D
    Liebe Grüße
    Alice [fox]



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