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Gemalte Bilder einscannen?

  • Was bitte ist "CSP"?, @Gen0s?

    Gehe davon aus, dass es sich um Adobe Photoshop in der CS-Version handelt!?
    Wie schon geschrieben wäre das ein Superprogramm - jedoch zum Superpreis!


    Aber nochmal, entscheidend ist die digitalisierte Version des Bildes. Je mehr
    Information drinnen steckt, umso bessere Ergebnisse in der "Nach-)Bearbeitung.
    Unter Information verstehe ich die Auflösung in Pixel pro cm/inch. Viele schrecken
    vor der Datenmenge zurück die ist aber eben zwingend notwendig um aus dem
    vorliegenden Motiv etwas vernünftiges zu machen.
    Bestimmte automatische Einstellungen sollte man am besten beim Scanner und
    Kamera abschalten und die notwendigen "Korrekturen" alle händisch am guten
    Monitor erledigen.
    Was an Informationen bereits im Vorfeld aus dem Bild genommen wurde, kann
    durch nichts mehr ersetzt oder aufgefüllt werden.


    RAW-Daten haben am meisten Information in sich. Gute Kameras haben diese
    Einstellmöglichkeit. Nicht mehrere Millionen Pixel sind entscheidend, sondern eben
    diese RAW-Daten, die auch aus einer weniger auflösenden Kamera stammen können.
    Meine erste Kamera war eine Fuji mit nur 3 Millionen Pixel Auflösung, aber die Bilder
    die man damit im RAW-Format erstellen konne waren super zu verarbeiten.


    Erst bei der Endlagerung kann ich alles in ein JEPG umwandeln und nicht vorher,
    weil das JEPG bei jedem Speichervorgang komprimiert, bis am Ende nur noch
    ausgedünnte Soße zu sehen ist.


    Bei einer optimalen Bildbearbeitung solte man alles im Vierfarb- und nicht im RGB-
    Modus vornehmen. Nur bei den vier Farben kann man quasi bild-sauber arbeiten.
    Aber auch das kostet Speicherplatz.


    Ernst

  • Was bitte ist "CSP"?, @Gen0s?

    CSP ist die Abkürzung für Clip Studio Paint ehemals Manga Studio. Benutze ich lieber zum zeichnen als Photoshop, denn das ist wirklich überteuert.



    RAW-Daten haben am meisten Information in sich. Gute Kameras haben diese
    Einstellmöglichkeit.

    Das mit den RAW-Daten wäre natürlich die optimale Lösung, aber da sind wir wieder bei dem Thema gute Kamera = meistens teuer :S



    Vlt sollten wir auch erstmal ermitteln, wie viel Against All Odds für die digitalisierung ausgeben möchte. Wenn es nur ein Hobby ist und auch in ferner Zukunft nicht geplant ist mit seiner Kunst Geld zu verdienen, dann wäre es halt wirklich die kostengünstigste Alternative mit ner guten Handykamera ein Foto zu machen oder einen neuen Scanner besorgen (nicht zu teuer und der kann dann auch für Dokumentenscans verwendet werden, also zwei fliegen mit einer Klappe geschlagen) und anfangen sich an Gimp auszuprobieren ^^

  • Also ich hab, nach probieren von Scanner und Digi-Kamera , meine Handy kamera (Huawei P8lite, ok kein super handy usw.) zum Bilder digitalisieren endeckt. Das Bild auf den Schreibtisch, indirekt ausgeleuchtet und ohne Blitz fotographiert. Anschließend die Bildbearbeitung vom handy genommen und unter "Wetter" "Schleier entfernen" genutzt. So hab ich die Bilder hinbekommen wie ich es mir vorstelle. Anschließend reicht die Auflösung noch für eine weitere Bearbeitung am PC mit Corel Photo paint.
    Aber wie oben schon gesagt, es muss jeder wissen, wie die Bilder am Ende aussehen sollen und was er für Geld für Technik und Software ausgeben will, bzw. mit welcher Software er eigentlich klarkommt. Denn grade bei Bildbearbeitung scheiden sich die Geister. Zu unterschiedlich sind die Programme aufgebaut.

  • Lieber Ernst, PDF ist mir durchaus bekannt – ich bin beruflich als Grafikdesigner u.a. im Printbereich tätig. ;)


    Leider gibt es aber so einiges an PDF-Software, die von vornherein nicht nur die Auflösung, sondern vereinzelt auch die Farbtiefe von Bilddateien herunterskaliert und diesbezüglich teilweise nicht veränderbar ist, sodass am Ende das Bild ähnich schlimm aussieht wie bei einem stark komprimierten jpg.
    Bei etwas professionellerer PDF-Software bis hin zur Engine von Adobe (Distiller) sieht das natürlich etwas anders aus.
    Ich hatte mich da wahrscheinlich unvollständig ausgedrückt.

    La folie, c'est de faire toujours la même chose et de s'attendre à un résultat différent.
    (Frei nach Albert Einstein)

  • Ich habe Dich schon richtig verstanden! Habe selbst Jahrzehnte in dieser Branche verbracht.
    Das Problem ist, dass man als Hobby-Künstler versucht an allen Ecken und Enden zu sparen.
    Richtig und verständlich, es gibt ja auf dem Markt einen Wust z. B. an Programmen für und zur
    Bildbearbeitung. Mit den meisten kann man keinen Blumentopf gewinnen und wenn sie zehnmal
    kostenlos zu haben sind.
    Entscheidend ist auch das Verstehen und die Handhabung der einzelnen Hard- und Software-
    Elemente untereinander. Viel zu viel wird einfach der "Automatik" überlassen - sie wird es schon
    richten - glaubt man zumindest als Laie.
    Man geht ja auch nicht mit Flipflops ins Gebirge, sondern mit ordentlichem Schuhwerk - und genau
    dieses passende Schuhwerk ist eben etwas teurer als die Gummischlappen und hat auch seine
    Berechtigung. Gut, wenn ich keinen gesteigerten Wert auf Qualität lege, kann ich alles verwenden,
    mit was der Markt überschwemmt wird. Darf mich aber nicht wundern, wenn damit das End-Produkt
    nicht im entferntesten den Erwartungen entspricht.


    Ernst

  • Naja, also zur Bildbearbeitung kann ich von meiner Seite aus Gimp sehr empfehlen. Wenn Produkte von Corel mehr gefallen, kann ich das Humble Bundle empfehlen was noch 4 Tage im Angebot ist. Da gibts für günstiges Geld nette Programme von Corel, habe zwar selber noch nicht mit gearbeitet, aber vom hörensagen sollen die wohl ganz gut sein.
    Aber bei Software scheiden sich sowieso die Geister und jeder muss das richtige Programm für sich finden.

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