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Durchhaltevermögen, Motivation, Ideenfindung

  • hallo liebes Forum,

    Ich zeichne sehr gerne realistisch (mit Graphitstift, Farbstift, Kohle, Pastell) und langsam ist mir immer mehr aufgefallen dass ich "mehr" möchte. Ich möchte meine Zeichnungen auf das nächste Level bringen und mehr Zeit in eine Zeichnung investieren. Und genau da ist der Punkt: es gibt Künstler die wochen wenn nicht sogar monate an einem Bild sitzen und es dauert gefühlt ewig aber das Ergebnis ist es dann echt wert. Ich frage mich wie kann man es schaffen, so lange an einer Zeichnung zu sitzen? Wie kann man so ein großes Durchhaltevermögen und Geduld haben? Wenn ich etwas zeichne und dann fertig bin denke ich mir manchmal am Schluss: hätte ich mir noch mehr Zeit genommen würde es noch realistischer aussehen. Und genau das finde ich so schade.. Ich möchte auch mal an dem Punkt stehen, weiß aber nicht wie ich das anfangen kann? Wie kann ich mehr durchhaltevermögen für eine Zeichnung(gerade bei größeren) "aufbauen"?

  • Hallo Lisasart in diesem Forum gehört es zum guten Ton, das man sich als erstes vorstellt bei Wer bin ich. Dies hat auch in deiner Begrüßungsnachricht gestanden.

    Und Fireplanet12 hat dir dies ebenfalls bereits geschrieben. Bitte schreibe erst eine kleine Vorstellung und dann darf du dich ungehindert hier mit einbringen.

  • Wuselwolf das hat Lisasart inzwischen getan 😉

    Und ich kann mich ihrer Frage nur anschließen. Entweder sitze ich mehrere Stunden am Stück dran und denke mir später hättest du mal auch Pausen eingelegt nur zum betrachten oder ich mache es in Etappen aber dann dauert es auch nicht soooo lange und könnte sicher noch schöner werden.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Da gibt es hier absolute "Fachfrauen" für aber ich glaube, die Geduld musst du dir selbst beibringen. Vielleicht klappt es ja, wenn du mit kleineren Formaten anfängst, die dauern halt nicht ganz so lange aber je größer das Bild, desto länger wirst du brauchen. Ich weiss aus Berichten, dass diese realistischen Bilder viel Fleiss, u. U. schmerzende Gelenke und nochmal so viel Geduld fordern!!!

  • Also bei mir kam das von allein. Ich sitze ja schon mal zwischen 20-40 Stunden an einem Bild. Natürlich über mehre Wochen verteilt. Ich hatte immer das Ziel im Auge und dieses hat mich von allein dazu gebracht mir mehr Zeit zu lassen [na]

  • Mir ist aufgefallen, das ich, je routinierter ich arbeite, mit einem Bild auch schneller durch bin. Ich habe allerdings viel zu oft das Problem, das ich bei der Hälfte eines Bildes oft mit dem Kopf schon beim nächsten bin 😂

  • vlt klappt das wenn man sich vornimmt 1-2 oder vlt auch 3 Stunden am Tag hinzusetzen und ganz langsam macht, sich die Zeit nimmt und wenn man nach der Zeit keine Motivation/Lust,...hat sich am nächsten tag wieder hinsetzt und das halt immer so weiter bis das Bild fertig ist? Was haltet ihr davon? Oder lenkt ihr euch zwischen dem zeichnen ab, das euch nicht zu langweilig wird? ZB Film, serie schauen oder Musik hören

  • Das Gefühl kenne ich. Wenn ich sehr lange an einem Bild sitze, will ich irgendwann einfach nur noch fertig werden. Aber mir hilft es, wenn ich zwischendurch eine Pause mache und mich auf ein kleineres Projekte konzentriere oder einfach nur ein paar Skizzen und Übungen mache.

  • Ich habe dabei gar nichts an. Ich bin dann ganz beim Malen. Ich mache dann immer mal keine Pausen. Kaffee, Zigarette etc. dabei schau ich dann auch mal aufs Handy.
    Wenn ich arbeite habe ich oft eh nur 1-2 Stunden am Abend, je nach dem, wie erschöpft ich bin. Wenn ich dann frei hab, kann es schon passieren, dass ich mit Pausen 8-12 Stunden an meinem Schreibtisch bin.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Lisasart ich denke wochenlang dauert es wenn man Hyperrealistisch zeichnet, da man da Pausen machen muss es ist ja anstrengend sich so lange zu konzentrieren dann kommt es auf die Größe des Bildes an ein A5 Bild geht schneller als A4 A2 oder größer ich denke man muss sein eigenes Tempo finden die Freundin meiner Mama hat in ihren Jungen Jahren Hyperrealistisch Landschaften mit Tierleben gemalt sie hat mal gesagt nur wer sich nicht unter Druck setzt und sich Zeit nimmt seine Zeit zu finden wird mit sich und seinen Bildern zufrieden sein. Also denke ich du musst dein Tempo finden du musst sehen wie du dich wohl fühlst....alles andere ist doch egal denn du malst die Bilder und du sollst dabei SPAß haben und Dir mussen sie gefallen dann gefallen sie auch anderen.

    Weißt du was ich meine....[winke-winke]


    Ich persönlich bin jemand der immer Probleme mit dem weglegen hat mittlerweile schaffe ich es ein Bild mal ein Zwei Tage liegen zu lassen mich etwas anderem zu widmen...ich ertappe mich aber immer beim draufschauen und wenn mir was auffällt was falsch oder komisch ist schreib ich es auf.[winke-winke]

  • Ich bin mir nicht sicher, ob man das trainieren kann, ich meine, das kommt auch auf den Typ Mensch drauf an, ob man jetzt schon von vornherein sehr geduldig ist auch in anderen Situationen oder ob alles einfach schnell erledigt sein muss, weil man mit den Gedanken schon wieder beim nächsten Projekt ist.

    Vielleicht kann man trainieren, die Zeit etwas zu verlängern, aber ein Mensch, der von vornherein schon ungeduldig ist, wird es meiner Meinung nach kaum schaffen, 40, 50 oder mehr Stunden in ein hyperrealistisches Bild zu investieren.


    Natürlich ist es auch so, wie Sigrid geschrieben hat, je mehr du zeichnest , je mehr bekommst du darin Übung und es geht dir lockerer und schneller von der Hand. Wenn du wenig zeichnest, brauchst du für ein Motiv natürlich mehr Zeit. Finde dein Tempo, so wie du dich beim Zeichnen wohl fühlst, dann macht es auch Spaß und wenn es länger dauert, dann ist es halt so, wenn du keine Auftragsarbeiten machst ist die Zeit doch relativ egal.


    Bei mir ist das sehr unterschiedlich, je nachdem, wie ich Zeit zum Zeichnen finde oder welche Größe/Motiv es ist. Ich kann stundenlang an einem Bild sitzen, vergesse dabei die Zeit und den Rest um mich rum, irgendwann kommt dann mal mein Mann und sagt, eigentlich müsstest du jetzt mal anfangen zu kochen oder du solltest jetzt endlich ins Bett, es ist schon 2 Uhr nachts:)) und ich dann immer, ach nur noch dieses kleine Stück colorieren... Oder ich setz mich einfach mal zwischendurch 15 Minuten ran und zeichne, coloriere etwas, weil ich eigentlich andere Arbeiten zu machen habe. Ich habe meine Zeichenecke im Wohnzimmer und daher zeichne ich auch oft abends vorm Fernseher, der stört mich nicht, wenn ich alleine bin, habe ich den auch oft laufen beim Zeichnen oder der Radio läuft.

    Mein längstes Bild hat glaube ich so 30-40 Stunden gedauert, das war ein Fantasiebild in A3 mit Polychromos, mit allem , Entwurf, Vorskizze, Outlines, Colo. Da war ich aber froh, als es dem Ende zu ging. Das war aber auch nicht am Stück, immer nur so stundenweise über 3-4 Wochen verteilt.

  • es gibt Künstler die wochen wenn nicht sogar monate an einem Bild sitzen und es dauert gefühlt ewig aber das Ergebnis ist es dann echt wert.

    Ich sitze auch immer Wochen an einem Bild, aber das Ergebnis ist dann immer noch nicht unbedingt so super ;D

    Nein, es kommt eben auch dadurch, dass ich nur am WE Zeit zum Malen habe und da zieht es sich eben hin. Zudem kann ich am besten abends bis nachts zeichnen, das schließt Wochentage eben aus.

    So hat man automatisch immer Pausen dazwischen und ich kann die Woche über den fotografierten Ist-Stand am Handy betrachten und finde dann oft noch Fehler, die ich am WE dann mit korrigieren kann.

    Zudem habe ich das Bild, wo ich nicht die Geduld hatte zu warten, ziemlich versaut, und seitdem lass ich mir mehr Zeit und es dauert eben so lange wie es dauert :) Aber ja, vermutlich muss man die Ruhe und Geduld irgendwie selber aufbringen.

    Was ich aber durchaus mache, ist auch zwischendrin was anderes anfangen, wenn mir danach ist. Beim aktuellen Farbbild hat mich die Jacke echt genervt (ich habe Rot gesehen ;D), daher hab ich zwischendurch an einem Bleistiftbild gezeichnet und etwas auf schwarzes Papier. Danach hatte ich wieder Lust auf Farbe.

  • Ich kenn das Problem mit der Ungeduld. Vielleicht hilft es dir ja, dir vorher eine bestimmte Zeit festzulegen. Also vereinbaren, dass man jetzt z.B. genau zwei Stunden zeichnet und dann auch wirklich die zwei Stunden "füllt". :/

  • Ich habe dabei gar nichts an.

    Diesen Satz hatte ich jetzt im ersten Moment falsch verstanden... [pfeif][rofl]


    Oder lenkt ihr euch zwischen dem zeichnen ab, das euch nicht zu langweilig wird? ZB Film, serie schauen oder Musik hören

    Beim Zeichnen Langeweile? Wie geht denn sowas? [aehhh]

    Ich höre dabei gerne Musik, aber eigentlich eher nur um ins Zeichnen rein zu kommen, wenn ich an zu viele Dinge denke und nicht die Ruhe habe, mich hinzusetzen und zu zeichnen. Dann schalten meine Gedanken schneller ab.


    Ansonsten kann ich eigentlich in allen Punkten Fireplanet12 's Kommentar zustimmen, ich sehe/bin da genau so und mir geht es da nicht anders. [hammer]

    Die letzten Wochen hat mich mein Mann auch immer wieder auf etwas hinweisen müssen, was ich tun wollte oder was getan werden musste, damit ich wieder ins reale Leben zurück geholt werde und nicht in meiner Zeichnerwelt vor mich hin träume [augen-roll]


    Ich zeichne allerdings meistens nur so um die 6-14 h an Bildern, zwar über mehrere Tage verteilt, aber trotzdem... Was ich bei mir festgestellt habe: Es ist meistens nur der Anfang, der erste Schritt, der einen ins Straucheln bringt, um wieder in das Bild rein zu kommen... Danach flutscht es wieder. Manchmal brauchts auch einfach die Überwindung, sich aufzuraffen.

    Man hat ja auch schon eine Vorstellung vom fertigen Bild im Kopf und möchte dieses so schnell wie's geht erreichen, was hier ja auch schon andere angesprochen haben. Und besonders dann, wenn man das Bild gerade erst angefangen hat, ist das ein großes Hindernis. Sich dann etwas Routine anzueignen, sich mit kleineren Schritten auseinander zu setzen, das kann mMn. durchaus hilfreich sein.

    Ich selbst habe keine Probleme damit, mich in Details zu verlieren, im Gegenteil, mir fällt es schwerer, meinen Anspruch runter zu schrauben und etwas schneller zu arbeiten. Auch da hilft Routine und Disziplin. :))

  • Hallo,

    bei mir ist es so, dass ich gelegentlich bei irgendeiner Alltagstätigkeit einen Gedanken verfolge, den ich dann als Zeichnung umsetzen möchte. In den nächsten 1-2 Tagen sollte ich die Idee dann möglichst gezeichnet haben, sonst schwindet oft meine Motivation und das Interesse. Es ist schon verwunderlich, wie stark die Motivation und Kreativität zeitlich an meine Stimmung gebunden ist. Zeichnen hat für mich einen sehr persönlichen und subjektiven Anteil, geht Euch das ähnlich ?


    Falls ja, würde es mich interessieren, wie der eine oder andere damit umgeht ? Ich würde gerne mehr zeichnen, aber stolpere oft an der Hürde, was ich zeichnen könnte, bzw. in mir genügend Motivation weckt. [gruebel] Gibt es vielleicht eine Technik, die ihr entwickelt habt, oder einen Vorschlag, wie man sich zum Zeichnen & Malen motiviert ?


    LG

    Pivou


    Hallo Pivou,


    so ein Thema wurde letztens diskutiert.


    Wie kann ich mehr Durchhaltevermögen bekommen?


    vielleicht hilft Dir das weiter?


    Vielen Dank, dann werde ich dort mal reinschauen.

  • Man sollte keine Beiträge auf dem Handy verschieben.

    Sorry Pivou und Himmelblau , bin beim Verschieben auf die falsche Spalte gekommen und habe eure Unterhaltung versehentlich zusammengefügt[speak-hear-see]

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