Amazon Partnerlinks:  
 
 
 

Aquarellfarben und was man für den Einstieg braucht

  • Ich möchte mich am Aquarellmalen versuchen, weiß aber nicht was ich genau dazu alles brauche.
    Möchte mir Schmincke Aquarellfarben holen, Pinsel und Aquarellpapier, Aquarellstifte hab ich schon...


    Was würdet ihr mir sonst noch empfehlen, was hilfreich sein könnte ?


    Habt ihr ein paar Tipps ?

  • Ich habe zwar schon lange nicht mehr mir Aquarell gemalt.
    Aber ich kann Dir nur raten gutes Aquarellpapier zu kaufen - i saugfährig, aber nicht durchlässig. Ich mochte am liebsten satiniertes, oder mittelgrobes. Bei dem groben Papier verlaufen die Farben mir zu willkürlich, außerdem fand ich die Struktur zu meinem Bildern zu hart.


    Ich habe nur mit Naturhaarpinseln gemalt, da diese schön biegsam und geschmeidig sind. Außerdem nehmen sie viel Farbe auf, so dass man nicht immer ins Töpfchen tunken muß.
    Allerdings habe ich gehört, dass es inzwischen auch gute synthetische Pinsel gibt.


    Rubbelkrepp für die Aussparung von weißen Stellen mochte ich nie, dadurch wirken die einzelnen Felder so "begrenzt"

  • Also ich kann dir raten, kauf keinen fertig bestückten Schminkekasten. Ich finde, manche Farben darin braucht man gar nicht, und die wichtigsten fehlen. Ich hab damals einen leeren Kasten gekauft und die Näpfchen einzeln. Aber vorsicht, Schminke kann für Überraschungen an der Kasse sorgen ::)
    Die halten aber auch ewig diese Farben und sind sehr intensiv [daumen-rauf]
    Mit Blöcken muss man bissch experimentieren, je nach dem wie du zurecht kommst, und wie Bettina sagt, wie grob du die Körnung magst. Je gröber, desto schwerer ist die Farbe zu kontrollieren aber desto schönere Effekte können passieren.


    Ich gebs offen zu, ich bin zu tierlieb um Echthaarpinsel zu kaufen, deswegen hab ich nur Synthetikpinsel^^ Ob die jetzt schlechter oder besser sind, kann ich nicht sagen, ich hab keinen Vergleich...aber sie sollen etwas pflegeleichter sein, wenn ich mich nicht irre.


    Rubbelkrepp kann schon auch nützlich sein, wen man reinweiße Spitzlichter machen möchte. Klar, übermalen kann man das ausgesparte immer noch, aber das ist schwer hinzubekommen ohne das man das auch sieht.


    Aquarellieren ist die Kunst des weglassens, sagt meine Mallehrerin immer ^-^ also lieber mal was weiß lassen als alles zuzusoßen xD


    Aber sonst braucht nicht viel... Salz, nen Lappen und einen Schwamm vllt...

  • ja, da muß ich Ines noch recht geben - kaufe einzelne Töpfchen, und Du kannst Dir Deine Farbpalette selber zusammenstellen.
    ich bin auch ganz weg von "Fertigkästen". - aber

  • Danke euch allen für die Tipps!
    Das Magazin hat mir auch geholfen ::)
    Ich war leider nur im Bertz um die Ecke und da gabs nur fertige Malkästen...
    Hab mich für den mit 12 1/2 Näpfchen entschieden, denke mal die reichen ewig, oder ? Ist auch Platz für 12 weitere..
    Dann noch 3 Da Vinci Pinsel, die Roten, ich glaube /hoffe aus Synthetikhaar, denn es waren die günstigsten von Da Vinci :)
    Stärke 12, 6 und 2. Für Lavierungen hab ich nen billigen No Name Pinsel genommen, Stärke 16.
    Der Block ist von Hahnemühle - "Britannia", 300g/m².


    Jetzt muss ich mir noch Rubbelkrepp holen, wobei ich gelesen habe, dass das auch mit Wachs geht.. Aber den kann man ja schlecht wieder abrubbeln, also nur für Stellen gedacht die immer weiß bleiben sollen ::)


    Habt ihr schon Erfahrungen mit Aquarellfirnis gemacht ?

  • Also mit wachs bleibt immer ein "rest" - denn der dringt in das Papier ein und wenn Du die oberste Schicht abnimmst, hast Du eine Art Fettfleck - je nach Fettgehalt des Wachses.



    Aquarellfirnis habe ich noch nie gehört - ein Firnis ist zum Schutz der Farbe, verändert sie meist aber auch.
    Allerdings kann ich das nur von Öl / Acryl und Pastell her sagen.

  • Firnis hab ich auch noch nie Benutzt.... Schminkefarben sind sehr lichtecht und man Rahmt ja immer hinter Glas von dem her...
    Den Block kenn ich, der ist gut, frisst aber auch viel Farbe :D

  • Ich hab von soner Firnis gehört wo durch das Bild einen Glanz bekommen soll...Weiß aber nicht inwiefern es die Farbechtheit beinträchtigt...


    Ja, BlueThunder, ich habs gemerkt :D


    Macht man eigentlich immer das Papier nass und dann erst die Farbe drauf, oder auch mal anders rum ? Wenn ja wobei ? [pfeif]

  • Hm ne normaler Bleistift ist nicht wasserlöslich.. aber ich zeichne nur sehr grob vor. Meistens mit B der 2 B das es nicht kratzt.

  • Ok, danke :)
    Und ich hab noch ein Problem :
    Wenn ich die erste Schicht Farbe drauf lege, diese trocknet und wenn ich Verbesserungen an dieser Stelle mach, also die Farbe praktisch wieder nass mach, dann bilden sich nach dem nochmaligen Trocknen so hässliche Farbränder... Die Farbe ist praktisch innen blass und außen sammeln sich die Pigmente der Farbe..
    Was mach ich flasch?


    Malt ihr eine Stelle nur einmal und verbessert nichts?

  • Wenn du etwas wieder naß machst, um es heller zu machen, solltest du mit einem Stück Küchenkrepp die angelöste Farbe aufnehmen (nur drauflegen und aufsaugen lassen, nicht reiben), dann kann das auch keine Ränder geben. Dann trocknen lassen und eventuell vorsichtig an der Stelle neu malen.

  • Ich zeichne meist mir Aqarellstiften vor, oder mit dünnen Pinselstrichen. Ich mag es , wenn die Farbe, die ich auf die Flächen setze, sich dann teilweise mit den "Konturen" vermischen, oder daran entlanglaufen.
    Neben dem, was Hera geschrieben hat, ist es ja auch eigentlich der Effekt des Verlaufens, was ein Aquarellbild ausmacht.
    Ich setze manchmal z.B. eine Farbe dagegen, bei nassem Papie, wenn es ineinander verlaufen aoll, oder bei angetrockneten, wenn es an der Farbe "stoppen" soll.
    mhmm ist etwas schwer zu erklären, bemerke ich gerade.

  • Ich liebe Nass in nass-Effekte für Hintergründe. Zwei Farben auf ganz nassem Hintergrund ineinander, oder dann mit Salz arbeiten , das saugt das wasser auf, zieht also die Farbe an , gibt tolle Effekte.

  • Ich finde auch die Technik des Abhebens super, indem ich mit einem trockenem Pinsel Nässe vom Bild aufnehme oder umgekehrt, trockene Farbe mit feuchtem Pinsel abnehmen kann. So herum kann ich zusätzlich Lichtreflexe mit einbauen. Allerdings nur leichte, aber gewollt gesetzt können diese sehr effektiv sein. ;)

  • So ich habe mich ja nun auch zum testen mit Aquarellfarben und Zubehör ausgerüstet. Folgendes Material hab ich in den Läden kriegen können:


    > 12 Aquarellfarben von Toppoint (Toppoint Stylex - Schreibwaren - Kreativ), in Tuben
    > Pinsel Nr. 2/4/6/8/10 (alle spitz) von Nooby School (hinten steht drauf: unlackierter Holzstiel, nickelfreie Metallzwinge, natürliche Haare, natürliche Borsten)
    > Pinsel Nr. 2/4/6/8/10 einer No-Name-Firma (da sind aber Nr. 6/8/10 breit)
    > Aquarellblock von Nooby School DIN A4, 160 g/m²
    > Aquarellblock von Brunnen 24x18 cm, rauher Aquarellkarton 230 g/m², säurefrei, alterungsbeständig
    > einen großen Schwamm
    > 12 Aquarellstifte von Faber Castell in einer Metallbox
    > eine Plastik-Farbpalette


    Brauche ich noch irgendwas? Wie muss ich das mit den Tuben machen, einfach etwas auf die Palette und dann mit Wasser anrühren oder wie muss ich das angehen?


    Ich habe bis jetzt nur mit den Stiften gearbeitet und da auch nicht sonderlich oft.... :D

  • tja... [pfeif] Ich habe mir extra keine Tuben gekauft, weil ich es als Verschwendung emfinde, die übergebliebenen Farben wegkippen zu müssen. Näpfchen finde ich daher besser , aber das ist geschmacksache. Vom prinzip her brauchst du nicht viel mehr als Papier ,Pinsel, Farbe und Wasser. ich habe noch ein Bastelmesser gekauft, um lichtreflexe rauskratzen zu können oder das Papier vom Block zu lösen( meine BlöcKe sind umleimt, daher kann ich die Blätter nicht einzeln einfach ablösen, so wellt sich das Papier nicht).

Amazon Partnerlinks: