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Ist Mehr, wirklich mehr?

  • So was Gedrechseltes habe ich im Zuge meiner Kunstharz-Basteleien auch schon gesehen. Das war eine Dekokugel/Briefbeschwerer, wo man die Stiftspitzen innen noch gesehen hat.


    Da kann man ja nur neue Stifte verwenden.

    Warum? Es muss doch nicht alles gleichhoch sein. Unterschiedlich lange/gebrauchte Stifte so anordnen, dass sie Zackenlinien oder Wellen ergeben, hätte sicher auch was optisch interessantes.

  • Ich hab ja schon immer ein Faible für Stifte und Schreibzeug etc., trotzdem gibt es immer die "Sperre" zwischen Wollen und Brauchen. Das Lesen hier weicht die Sperre etwas auf....


    Wer wirklich zu viele Bunt- und Bleistifte, auch halb verbrauchte, hat, die nicht mehr gebraucht werden:


    http://www.stifte-stiften.de/

    Das finde ich ist eine ganz tolle Idee mit dem Stifte stiften.

    Liebe Grüsse


    Casjopea


    <3 Jede Zeichnung beginnt mit einem Strich <3


    [malen]Kritik - Lob - Anmerkung - erwünscht - [maler]

  • Meine ganzen Mal- und Zeichensachen habe ich zwar noch nicht gezählt, aber über 1000 Einzelteile komme ich bestimmt auch. [pfeif]

    Wobei ich da mittlerweile soweit bin, dass ich da etwas runterfahren möchte. Ich habe schon gerne verschiedene Medien zur Auswahl, die ich dann passend zum Motiv oder zur jeweiligen Laune auswählen kann, aber grundsätzlich glaube ich, dass ich produktiver wäre wenn ich eine etwas geringere Auswahl hätte. Weniger Nachdenken über die ganzen verschiedenen Möglichkeiten schenkt einem ja auch Zeit.

    Nun muss ich aber auch zugeben, dass ich es schwierig finde den Punkt zu finden, an dem ich die bestmögliche Auswahl habe ohne unnötig viele Sachen zu haben.

    Meine Blöcke, Blätter und Skizzenbücher habe ich kürzlich Mal gesichtet und mit Erschrecken festgestellt, dass ich bei meinem aktuellen Tempo etwa 60 Jahre zeichnen/malen/skizzieren kann, ohne, dass mir die Papiere ausgehen. Das hat mich zugegebenermaßen schon erschüttert. Wahnsinn, was sich da unbemerkt so ansammelt. Vielleicht sollte ich die anderen Sachen auch Mal so genau durchsehen wie die Papiere.

    ....und dann muss ich mir einen gesünderen Lebensstil zulegen, damit ich auch ja lange genug lebe um das alles Verbrauchen zu können.[ahh]

  • Früher als ich noch traditionell gezeichnet habe, war ich sehr oft bei Boesner. Ich habe mir immer wieder irgendwelche Sachen geholt: “bessere” Radiergummis, “bessere” Stifte usw. Das waren kleine Motivationsschübe für mich und ich bekam dadurch das Gefühl besser im Zeichnen zu werden. Irgendwann merkte ich dass die Euphorie nur von kurzer Dauer ist und wirklich besser wurde ich durch die neue Stifte nicht.

    Seit einigen Jahren zeichne ich digital und habe keine Möglichkeit mir alle zwei Monate einen neuen Tablett zu kaufen. Der Fokus liegt jetzt auf Malen selbst.

  • Früher als ich noch traditionell gezeichnet habe, war ich sehr oft bei Boesner. Ich habe mir immer wieder irgendwelche Sachen geholt: “bessere” Radiergummis, “bessere” Stifte usw. Das waren kleine Motivationsschübe für mich und ich bekam dadurch das Gefühl besser im Zeichnen zu werden. Irgendwann merkte ich dass die Euphorie nur von kurzer Dauer ist und wirklich besser wurde ich durch die neue Stifte nicht.

    Seit einigen Jahren zeichne ich digital und habe keine Möglichkeit mir alle zwei Monate einen neuen Tablett zu kaufen. Der Fokus liegt jetzt auf Malen selbst.

    Ähnlich ging es mir mit dem Kauf von Zeichenheften und -büchern. Bis ich feststellte, vom Lesen alleine werde ich nicht besser, ich muss auch tun. Die Bücher habe ich bis auf das eine oder andere inzwischen abgegeben und einen Teil der Hefte auch, weil nicht oder höchst selten nach den Vorgaben zeichne. Und heilfroh bin ich, dass ich nur noch Stifte und ab und an Aquarell verwende. Ein supergutes Gefühl.

  • Früher als ich noch traditionell gezeichnet habe, war ich sehr oft bei Boesner. Ich habe mir immer wieder irgendwelche Sachen geholt: “bessere” Radiergummis, “bessere” Stifte usw. Das waren kleine Motivationsschübe für mich und ich bekam dadurch das Gefühl besser im Zeichnen zu werden. Irgendwann merkte ich dass die Euphorie nur von kurzer Dauer ist und wirklich besser wurde ich durch die neue Stifte nicht.

    Das ist das Problem in der heutigen Zeit. Die Marketing-Spezialisten leisten unter Berücksichtigung der menschlichen Psyche hervorragende Arbeit, dazu die große Menge an Informationen (inklusive diverser Falschinformationen), die Dank Social Media und Co zur Verfügung steht und die Tatsache, dass alles "blitzschnell verfügbar" ist.

    Da kommt schnell der Eindruck auf "wenn ich nur die richtige Farbe/das perfekte Papier/... habe, dann bekomme ich das auch hin".

    Und bis man dann festgestellt hat, dass man vielleicht lieber einfach bloß hätte mehr üben sollen anstatt den Marketing-Versprechen zu glauben, ist der Schrank schon voll mit den ganzen tollen Sachen.[pfeif]

    Wenn man dann auch noch einen hohen Grad an Gollum-itis hat, dann mag man sich nie wieder trennen und schwupps sitzt man glückselig grinsend auf einem riesen Berg von Künstlermaterialien, der gefühlt locker mit der Auswahl einer boesner-Filiale mithalten kann.


    ...Aber das ist natürlich auf gar keinen Fall ein Erfahrungsbericht, sondern nur gaaaaanz abstrakt vor mich hin gedacht.[ahh]

  • Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber bei mir kommt es auf


    Den großen Kasten Polychromos (120) mit noch dazugekauften

    Den großen Kasten Luminance von Caran D'ache

    Ein paar Stabilo

    Faber-Castell Bleistifte


    Damit kann ich so ziemlich alles machen was ich möchte und ich kaufe so gut wie nie was anderes nach.

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