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Andrea_justme übt quer Beet

  • Quelle
    eigenes Stillleben
    Material
    Graphit
    Malgrund
    Folia Skizzenblock A 4
    Dauer
    3 Stunden

    Da ich momentan mit der "New Masters Academy" einen Grundkurs mache, gab es wenig zum Zeigen. Doch hier ist ein Stillleben, was ich mir aufgebaut, fotografiert, in schwarz-weiß umgewandelt und dann gezeichnet habe. Es ging um Tonwerte und Texturen. Die Birne gefällt mir recht gut, die Schneekugel war eine Herausforderung und deren gehämmerter Sockel ist mir in der Darstellung nicht gut gelungen. Aber für den Anfang bin ich zufrieden.

    Hier die Photovorlage und das Endprodukt.


    Stillleben_Vorlage_640.jpg


    Stillleben_Fertig_640.jpg

  • Ganz lieben Dank, Mel! Meldusa[winke-winke] Ja, da gab, gibt es viel zu lernen, die verschiedenen Texturen mit Graphit ist eine Herausforderung. Beim oberen Rand des Bechers war ich zu lässig und er zu rund, da hat mein Mann die Augenbrauen hochgezogen und ich bin noch mal ran :D

  • Hallo Andrea,


    Hut ab, dass Du Dich dem Thema und damit dem Basiswissen so zuwendest.

    Das kann manchmal mühselig sein, langfristig wird sich das aber lohnen *gg*


    Ich finde das Stillleben gelungen. Alles ist gut gezeichnet, auch die Oberflächen sind toll zu erkennen.


    Bei dem Becher wirkt die Unterkante zu gebogen, sodass es wie eine leichte Untersicht aussieht und bei der Glaskugel ist der vordere Rand des Sockels zu tief, sodass es wie eine leichte Draufsicht aussieht.


    Ja, ja…die Krux mit den Rundungen und da entscheiden manchmal Millimeter.


    Insgesamt eine sehr schöne Zeichnung!!!

  • Hallo!


    Toll das du dich da ran gewagt hast. Ich finde das ist schon eine richtig tolle Übung und man sieht das du sehr viel Spaß an deiner Arbeit hattest.


    Bei der Licht und Schattensetzung trau dich ruhig dunkel zu arbeiten, die Proportionen hast du ja schon wirklich gut umgesetzt und eingehalten ^^ Was ich noch versuchen würde mehr dran zu arbeiten sind die Übergänge ( weichere Übergänge) und generell kannst du auch erst einmal auf einem extra Papier nebenher probieren wie das mit den Abstufungen der Grautöne am besten funktioniert. Ich würde es an deiner Stelle glatt noch einmal malen ^^


    Also nicht dieses Bild verbessern sondern noch einmal neu ansetzten und es noch einmal versuchen. Aber an sich schon echt eine super Zeichnung

    "Wenn man etwas Großes vorhat, muss man es gleich beginnen."

    Hinrich Lichtenstein, nach 1835

  • Ganz lieben Dank Himmelblau und Eisfuechsin[wink]


    Claudia, da hast du ein Adlerauge und auch noch Recht. Ehrlich gesagt, habe ich bei den Rundungen nicht mehr mit dem Stift gemessen, sondern frei nach Auge und das ging dann auch prompt in Jenes ..


    Eisfuechsin - ja, da gibt es immer noch viel Raum von der Basis weg zum Üben. Weiter geht es!


    Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass es kein elaborierter Kurs in Stillleben oder Figuren zeichen... ist, sondern ein Kurs, der eben die Grundlagen und somit verschiedene Richtungen anspricht, der lehren soll Formen, Tonwerte, Perspektive... in allen Bereichen zu sehen.

  • 41']Eisfuechsin[/user] - ja, da gibt es immer noch viel Raum von der Basis weg zum Üben. Weiter geht es!


    Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass es kein elaborierter Kurs in Stillleben oder Figuren zeichen... ist, sondern ein Kurs, der eben die Grundlagen und somit verschiedene Richtungen anspricht, der lehren soll Formen, Tonwerte, Perspektive... in allen Bereichen zu sehen.

    Solch ein Grundkurs ist eine perfekte Sache für die Grundlagen, die beim Zeichnen und auch beim Malen benötigt werden.

  • Hier geht es weiter mit, auf dem ersten, 5 Minuten Skizzen. Die oberen anhand der Körperachsen und die unteren suchen den Rhythmus in den Konturen.

    Auf dem zweiten Blatt sind drei Chiaroscuro Skizzen, also Hell-Dunkel, je zehn Minuten und zwei mit zusätzlicher Körperfarbe und leichten Abstufungen zu sehen (fünfzehn Minuten).


    Fünf Minuten war für mich total Ungeübte auf dem Gebiet eine Herausforderung und ich bin froh, dass nicht die korrekte Darstellung der Figur als solches im Mittelpunkt stand [zwinker]

    Aber das ist richtig Spaß und erst beim Zeichnen regte sich das Verständnis für die Begriffe "Rhythmus" und "Gestik" in der Kunst.


    BGD_W9_1_640.jpg


    BGD_W9_2-640.jpg


    Die Vorlagen wurden wieder von der "New Masters Academy" gestellt.

  • Sieht spannend aus. Vor allem die Figuren auf dem unteren Blatt finde ich echt super eingefangen.

  • deine Skizzen sind toll. Ist schon schwierig in der kurzen Zeit was zu Papier zu bringen, aber es schult. Du wirst sehen, daß es immer besser klappt.

  • Lieben Dank fürs Reinschauen, Kommentieren und Däumchen Meldusa  KreaPuffin  Elwa und Wuselwolf[blumenstrauss]

    Das figürliche Zeichnen ist sicherlich etwas, wo ich weiter anknüpfen werde. Dabei bin ich auch über Michael Mattesi und seine "Drawing With Force" Methode gestolpert - sehr interessant.

    Heute habe ich mir zu den o.g. Übungen die Live Session mit Kritik und weiteren Erläuterungen angeschaut. Meine waren nicht dabei, aber das macht nichts, mehr oder weniger wiederholen sich die "Fehler" und natürlich die Dinge, die man beachten muss. Wie z.B. eben nicht genau abzuzeichnen, mehr Bewegung in eine steife Pose zu bringen, sprich Rhythmus, Schatten zu verbinden etc. -


    Eisfuechsin sprach die Tonwerte an und die sind immer eine Übung wert. Hier mit Kohle, Graphit und blauem Pastellstift, je einmal wie aufgetragen und verblendet, verschiedene Grade nach Augenmaß. Sage und schreibe drei Stunden saß ich daran.. Format A 3.


    BGD_W10_1_640.jpg

  • Sage und schreibe drei Stunden saß ich daran.. Format A 3.

    Das glaube ich dir sofort!

    Die Tonwertleitern hast du gut umgesetzt.


    Ich finde deine Übungen allgemein ganz großartig. Ich mag es sowieso wirklich gerne Skizzen und Übngsblätter anzugucken, auch wenn ich selbst das Ausführen sträflich vernachlässige. Finde ich für mich jedoch nicht schlimm, da ich auch so fast täglich den Zeichenstift schwinge.


    Dein Stilleben finde ich sehr gut ausgeführt. Die vielen verschiedenen Strukturen sind spannend und sogar die angeschrumpfelte Spitze der Birne hast du gut gemeistert!

    Das Einzige, was mich etwas stört, ist der Boden der Glaskugel. Dieser scheint in der Oberfläche des Tisches (oder Schrank-/Regalbrettes?) zu verschwinden und mit ihr zu verwachsen.


    Ich mag die figürlichen "Rhythmus- und Gestikbilder" sehr. Besonderns die farbige Varianten.

    Damit lässt sich definitiv arbeiten und ich freue mich auf mehr. [bravo]

  • Tolle Übung hättest du da eine Vorlage oder hast du einfach selbst getestet???muss ich auch mal machen.😊so hat man einen kleinen Überblick was alles so möglich ist.toll

    Die Anzahl / Prozentzahl vor nach Vorlage, aber die Tonwerte muss man selber rausfummeln. Es kommt drauf an, was du für einen Stift und Papier du nutzt. Darum habe ich hinten - bei 100% - angefangen und so dunkel, wie es mit dem jeweiligen Stift auf dem glatten 55g/qm Zeichenpapier eben geht. Das Papier ist schnell satt.


    Das Einzige, was mich etwas stört, ist der Boden der Glaskugel. Dieser scheint in der Oberfläche des Tisches (oder Schrank-/Regalbrettes?) zu verschwinden und mit ihr zu verwachsen.

    Genau - Regalbrett. Ja, ich habe es mal so versucht, ohne die scharfe Abgrenzung. Ineinander über gleiten lassen.

    Diese Gestik-Zeichnungen haben auch richtig Spaß gemacht. Mal schauen, was ich weiter mache. Ich denke, es ist wichtig, immer wieder mal zu springen und auch frei zu zeichnen, sonst verliert man die Lust. Aber gerade habe ich einen Lauf, den muss ich nutzen :D

  • Finde ich für mich jedoch nicht schlimm, da ich auch so fast täglich den Zeichenstift schwinge.

    Das ist es ja auch nicht. Es kommt ja darauf an, was man möchte. Jeder hat verschiedene Wünsche oder Vorstellungen, das macht die Welt bunt [maler]


    Es macht mir auch einfach Spaß, den Tutoren zuzuhören, die nicht einfach sagen, jetzt mache ich mal Youtube, sondern die Leute unterrichtet oder selber mitgewirkt haben, bei Spielen, die man spielt oder Animationen, die man schaut, bei Disney, Netflix, Blizzard... Und wenn dann Einer mit Humor über seine eigenen Ellipsen herzieht, die er nicht oft genug übt, aber bei etlichen Games, wie z.B. Star Wars, mitgewirkt hat, dann ist das erfrischend und aufmunternd und man erfährt, dass auch diese Künstler immer wieder ihre Übungen machen, die sich alleine zum Hand-Aufwärmen eignen.

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