Amazon Partnerlinks:  
 
 
 

Beiträge von Georg

    Ich glaube Rudi, hier liegt zum Teil ein Missverständnis vor. Die Spitzmaschinen von Dahle haben keine Klingen, die stumpf werden oder die man mit einem Dremel nachschärfen könnte. Die Geräte arbeiten mit einer Art Fräse. Wenn diese durch Bestandteile der Pastellstifte stumpf werden (= abnutzen), ist es mit dem Dremel auch vorbei. Denn dabei nimmst Du noch mehr Material ab und die Fräse greift gar nicht mehr.


    Das Anspitzen von Pastellstiften ist nicht nur eine Glaubensfrage, es ist meist auch noch von existentieller Bedeutung. Quatsch beiseite. - Wie Du selbst schreibst, brechen die Spitzen sehr leicht ab. Vor allem, wenn man sie wie normale Buntstifte anspitzt. Daher auch der Kurskonus, bei dem die Malspitze kürzer und nicht nadelspitz ist. Wenn Du schreibst, dass Du 10 Stifte für eine Linie brauchst und sie schon vom Ansehen stumpf werden, dann gibt es zwei Möglichkeiten: die Minen sind zu weich oder Du zeichnest mit zuviel Druck.


    Meine Pastellstifte sind alle mit einem Kurzkonusspitzer bearbeitet. Es ist noch keine abgebrochen, und die Möglichkeit, feine Linien zu ziehen ist immer gegeben. Wichtig ist: willst Du mehr Pigment aufs Papier bringen, darfst Du nicht einfach fester aufdrücken, sondern musst einfach mehrfach drübergehen. Der Effekt ist der gleiche, aber Du sparst gewaltig an Material.


    Noch mal zu dem Spitzer: in der Regel sind Pastellstifte etwas dicker als normale Blei- oder Buntstifte. Häufig nimmt man dann zum Spitzen die größere Öffnung des Doppelspitzers. Die ist aber meist größer als benötigt. Der Stift eiert in dem Loch rum und... die Spitze bricht. Die Spitzer für z.B. Kajalstifte haben ein etwas engeres Loch und Du kannst wesentlich materialsparender anspitzen.

    Natürlich sind die kleiner.

    Ich frage mich, warum man so einen kleinen Kasten auch zuhause verwenden sollte, wenn es dort mehr Platz gibt.

    Aach - das ist schnell erklärt. Weil ich keinen anderen Kasten habe. Es war damals vielleicht eine falsche Kaufentscheidung gewesen. Aber jetzt habe ich das Teil an der Backe und werde es aufbrauchen. Danach werde ich mir wohl @ErnstGs Empfehlung folgen, mir Tuben besorgen und die Näpfe den Katzen und Hunden überlassen.


    Zu den Mischpaletten: aktuell nutze ich so etwa:


    _DSC8056.jpg


    Davon habe ich drei Stück, kann als nach Farbtönen sortiert je eine andere Palette wählen. Nur hätte ich es halt gerne in einem und ein wenig größer. Ich habe im Netz verschiedene Klapp-Paletten gefunden, weiß aber nicht, ob sie was taugen. Ich schätze, ich werde bei meinem lokalen Fachgeschäft auf die Suche gehen.

    Eine kleine Anmerkung sei gestattet, zumindest wenn ich richtig seh im Nebel, dann sollte die hinteren Korbweiden vielleicht etwas dichter und senkrechter sein.

    Also die Jungtriebe.............

    Aber es kann auch täuschen im Nebel

    Gruß Rudi

    Danke für den Hinweis, Rudi! - Nein, Du täuschst Dir nicht. Es waren ursprünglich sehr viel mehr und dünnere Triebe, die meisten sind allerdings dem "Verblenden" des Hintergrunds zum Opfer gefallen. Dummerweise habe ich nur die etwas stärker gezeichneten, vorderen nachgezogen.

    Ihr seht mich riesig erfreut. Ich bin happy, dass Euch meine Kolorierung gefällt.

    Ich finde Dein letztes Bild großartig!!! Hier passt alles, Farben, Komposition, es gibt nichts, was mir nicht gefällt! [doppel-daumen]

    Vielen Dank, Silvia!


    ich finde dein Bild einfach super, die Farben und die Kombination mit der Tusche 👍🏻 🎉Es sieht sehr locker und leicht aus. Du machst ja sehr schnell Fortschritte [lala]

    Dankeschön! Dein Lob ist mir sehr wichtig. Schön, dass es Dir gefällt!



    Sprachlos - oh Gott, Claudia, das wollte ich nicht. Was wird Dein Mann jetzt von mir denken?


    Die Ansage im Plauderthread ist schon richtig. Ich bin zwar nicht mehr bei Null, aber noch nicht weit davon weg. Wie Du selbst schreibst, wären kühlere Farbtöne besser gewesen. Hätte ich auch fast gemacht. Wenn ich gewusst hätte, wie man kühlere Farben zusammenmischt. Den Schatten mit Indigoblau werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp.


    [tanz]

    Was wir hier am Niederrhein so als Hardcore-Winter bezeichnen, lässt andere nur noch in Ehrfurcht erschauern.


    _DSC8051.jpg


    Nebelmorgen an der Niers, der Hauptstrom am Niederrhein

    (A4, Graphitstifte, Zeichenzeit ca. 2 Stunden)


    Hier haben wir alles zusammen, was unsere Winter so besonders, hart und schwer zu ertragen macht: alles ist grau, diesig, neblig und verhangen. Der Striptease der Bäume ist schon langweilig geworden und die Rindviecher dürfen auch nicht mehr raus (ich rede nicht von Politikern).


    Ich hoffe, ich konnte die Nebel-Stimmung ein wenig einfangen.

    Mischpaletten für Aquarell? - Ich habe das Gefühl, die Teile sind immer zu klein.


    Ich hatte mir einen kleinen Reiseaquarellkasten von Schmincke mit halben 12 Näpfen geholt. Ich hätte mir vielleicht besser gleich einen mit ganzen Näpfen oder für Tuben geholt. Aber gut, das Teil wird benutzt. Die aufklappbaren Deckelchen sind allerdings nicht gerade optimal um seine Farben zu mischen. Vielleicht wenn man unterwegs schnell etwas kolorieren möchte, aber am Schreibtisch ist es eher bäh.


    Momentan behelfe ich mich mit drei kleineren Paletten mit 5 der 6 "Dellen" und drei größeren Flächen, in denen Man Farben mischen kann, und sortiere das irgendwie nach Farbtönen.


    Jetzt bin ich auf der Suche nach einer vernünftigen Aquarell-Palette, die man auf dem Schreibtisch nutzt - also nichts mit Daumenloch. Einfach etwas mit vielen Fächern, in denen man die Farben anmischen kann.


    Habt Ihr bestimmte Favoriten? Könnt Ihr Produkte empfehlen?

    Ooh, Ihr seid netter zu mir, als ich es selbst bin! :-) Vielleicht bin ich in dieser Beziehung auch etwas überkritisch. Wäre ich ein Reaktor, könnte ich gefährlich sein!


    Nach tagelangen versuchen das erste Bild, mit dem ich einigermaßen glücklich bin:


    _DSC8044-451.jpg

    (Winter am Niederrhein, A4, Tusche und Aquarellfarben)


    Die Besonderheit für mich war: es gab zunächst eine Bleistiftskizze, aus der eine Tuschezeichnung entstand, die dann mit Aquarellfarben koloriert wurde. Probleme habe ich noch beim Schatten, bzw. dessen Farbe. Eine Übermalung mit einem Violett-Ton passt eigentlich nicht so recht. Im Übrigen finde ich Schneebilder gut zu malen - man braucht sehr viel weniger Farbe.


    Ich hoffe, dass ich so langsam mit der Farbe zurecht komme.

    Ich bin immer wieder angenehm überrascht, wie schnell und wie qualifiziert hier die Hilfe kommt (gut - sollte ich eigentlich längst wissen). Alle Punkte, die Ihr hier aufgeführt habt, sind notiert und werden der Reihe nach abgearbeitet. Beim Papier muss ich erst mal einen Standard finden. Damit werde ich allerdings noch warten, bis die schwierigste Hürde genommen ist: das ist für mich erstmal der Pinsel. Er will partout nicht so wie ich es gerne hätte. Ich vermute ich habe weibliche Pinsel erwischt. - Aber wir werden uns arrangieren!


    Zwischendurch einen neuen Versuch gestartet (langsam gehe ich mir selbst auf die Nerven) und dabei mehr oder weniger den KO-Gau erlebt. Wasser ist ausgelaufen, Farbe versaut. :-)


    _DSC8039.jpg


    Wie man sieht: die Baumkrone ist hin. Ich hätte mit der neuen Farbe länger warten müssen. Trotzdem habe ich mit dem Rest weitergemacht, um einfach üben zu können.


    Damit stelle ich erst mal diese Reihe von Aquarell-Schnellschüssen ein und melde mich damit erst wieder, wenn ich ein - für mich - akzeptables Ergebnis habe. Ohne den Baum wäre es akzeptabel gewesen.

    Vielen Dank, BlueThunder und SnowflakeAlice für Eure fundierte Kritik. Ich versuche, es mir zu Herzen zu nehmen. Alice, Du hast Recht, wenn Du die Strichstärke anmahnst. Ich habe mir Nachschub besorgt; mein dünnster Pinsel war ein 8-er, jetzt habe ich alles da von 1 - 12 plus einem Schlepper. - Auch richtig ist das (ich nenne es mal positiv) spontane Arbeiten ohne Vorentwurf. Vergessen hatte ich auch die Regel "von Hell nach Dunkel", was dann zu einem ziemlichen Farbenbrei führte.


    Bei einem neuen Bild habe ich versucht, die alten Fehler zu vermeiden und ein paar neue reinzubringen.


    _DSC8038.jpg


    Format A4, 190 g/m², Zeichenkarton von Stylex. Eigentlich kein Aquarellpapier, aber solange man nicht zu nass arbeiten geht's.


    Leider habe ich es wohl beim Abkleben etwas zu gut gemeint; beim Abziehen hat es das Papier beschädigt. Hier habe ich eine Vorzeichnung mit Aquarell Graphite Stiften von FC gemacht und auch einige Schattierungen eingefügt. Das ganze vermalt und trockenen lassen bevor ich mit den Aquarellfarben loslegte. Ich hätte wohl besser verdünnte Tusche genommen.


    Daraus schließt der Kenner messerscharf: es wurde auf trockenem Papier gemalt. Bitte bei der Kritik nicht achten auf solche Kleinigkeiten wie Bildaufbau, Perspektive, Luftperspektive und ähnlich Schweinereien. Kritik hätte gerne zu aquarell-technischen Punkten. Mir gefällt z.B. nicht der zweite Baum vinn links, bei dem ich relativ plump drum herum gemalt habe.


    So jetzt hole ich mir einen Kaffee und warte auf Eure Kritiken...

    Vielen, vielen Dank für Euren Zuspruch. Es ist schön, dass Euch an der Kohlezeichnung so gut gefällt, wie es mir Spaß machte, sie zu Zeichnen.


    In einem - für ich wichtigen Punkt - muss ich jedoch ein wenig 'bremsen'.


    Ich bin zwar dabei, das Malen mit Aquarell und Acryl zu lernen, trotzdem wird die Zeichnung mit Kohle, Rötel und Graphit für mich eine eigenständige Rubrik bleiben. Für mich ist die Kohlezeichnung keine Vorstufe oder niedrigere Form der Malerei; und ich werde auch nicht unglücklich sein, sollte es mit Aquarell oder Acryl nichts werden.


    Im Gegenteil; ich möchte eher eine Lanze brechen für die monochrome Zeichnung, gleichgültig ob mit Graphitstift, Zeichenkohle, Rötel oder Zeichentusche. Durch das Wegfallen dem farbigen Dimension wird man gezwungen, mehr mit Hell und Dunkel zu arbeiten, genau hinzusehen und Perspektive und Sfumato bekommen eine ganz andere Bedeutung.


    Meiner bescheidenen Meinung nach stehen beide Formen der Malerei gleichberechtigt nebeneinander.

Amazon Partnerlinks: