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Beiträge von Georg

    Die Saale bei Nienburg


    Saale_bei_Nienburg.jpg


    Titel Die Saale bei Nienburg
    Papier Zeichenkarton, Format A5, 190 g/m²
    Technik Graphitstift 3B. Es wurde nur schraffiert; es ist weder verwischt, noch radiert worden.
    Vorlage Eigenes Photo
    Zeitbedarf ca. 45 Minuten
    Ort In der Nähe von Nienburg an der Saale


    Vor einigen Jahren machten wir einen Fahrrad-Urlaub in der Saale-Region. Ausgehend vom Neugattersleben am Schachtsee (muss man nicht kennen, ist aber sehr empfehlenswert) machten wir Tagestouren in die Region. Unter anderem auch Richtung Nienburg. Es war ein wunderbarer Urlaub.


    Das Bild entstand als mögliche Vorbereitung für ein Aquarell. Es ist nur eine schnelle Skizze, nichts Ausgearbeitetes.

    In der ganzen Aufregung der letzten Zeit wäre mir fast eine Überraschungskarte durchgegangen


    UeKarte_Brockel.jpg


    Diese Karte wurde mit Faber-Castell-Aquarellfarben und Fineliner auf Mixed Papier (A6) gemalt. Und wie fast immer, wenn von Ihr eine Karte zu zeigen ist, dann ist es etwas ganz besonderes. Wer die Künstlerin ist, muss wahrscheinlich nicht gesagt werden - tue ich auch nicht. Wo kämen wir denn hin, wenn ich jedem verriete, dass die Karte aus Brockel kommt.


    Liebe Grit, Du hast mir eine besondere Freude gemacht, für die ich mich ganz ganz herzlich bedanke.

    Medusa

    Die Schraffur am Jochbein ist eigentlich OK, nur an der falschen Stelle. Das Jochbein liegt höher und schließt etwa mit der Augenhöhle ab.


    Vielleicht hatte die Dame die Haare gefärbt und es wächst langsam raus.

    Ich danke Euch ganz herzlich für Euren Besuch und die lobenden, netten Worte.


    Zur Zeit Malen nur selten angesagt. Aber heute war noch einmal Pinseln angesagt:


    An_der_Molzmuehle.jpg


    Titel Die Schwalm an der Molzmühle
    Vorlage Eigenes Photo
    Papier Etival, cold pressed, 300 g/m². Format 24 x 20 cm
    Technik Aquarell mit White Nights Aquarellfarben
    Bearbeitungszeit ca. 2 Stunden



    Die Molzmühle ist ein Ausflugslokal in einer historischen Wassermühle. Sie wird durch den hier sichtbaren, gestauten Bach, die Schwalm, angetrieben. Das Ganze liegt in einem Naturschutzgebiet. Es empfiehlt sich, auf den Wegen zu bleiben. Rechts und links vom Wasser ist... Wasser, Sumpf, Moor, Matsch.

    Nickiticki


    Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich habe den Eindruck, dass Deine Bilder ein großes Stück lockerer, freier und leichter geworden sind. Sie haben auf jeden Fall gewonnen. Das Federvieh ist einfach nur klasse!

    Die Skizze als solche ist schön und das Aquarell ebenso. Beide sind allerdings ziemlich unterschiedlich. Macht das was? Hast Du den Ehrgeiz die Skizze genau umzusetzen? Wenn ja, dann ist das Aquarell nicht so ganz gelungen, aber schlag mich nicht gleich[weg-renn]

    Danke, Elwa


    Wenn ich jetzt noch das Photo dazunähme, dann wären es drei verschiedene Landschaften. [pfeif]


    Der Weg könnte auch so sein. Nur ein ortskundiger wüsste es besser. So hast Du eine Hanglage unterhalb hingezaubert. [winke-winke]

    Dankeschön, Amateurin - Der Weg könnte so sein, klar. Nur... er war nicht so.


    Wenn du nicht geschrieben hättest, dass die Skizze als Vorarbeit zum Aquarell diente, hätte ich jetzt gesagt, dass es sich um 2 verschiedene Landschaftsteile handelt.

    Unabhängig voneinander finde ich beide sehr gut.

    Auch Dir vielen Dank, Wuselwolf


    Klar, es ist kein Beinbruch, wenn Vorskizze und Ausarbeitung auseinander gehen. Aber ich finde, wenn man sich schon die Mühe macht, sich dem Motiv in den Vorarbeiten anzunähern, sollte man davon nicht ohne Not in der Ausarbeitung abweichen. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Anhänger der photorealistischen Maler- und Zeichnerei, aber es sollten doch die Hauptlinien übereinstimmen. Danach kann man immer noch vereinfachen, weglassen, Bäume umtopfen...


    Für mich nehme ich aus diesem Bild mit:

    • Die Bleistiftskizze ist näher an der Photographie als das spätere Aquarell. Skizze und Aquarell sind nicht deckungsgleich.
    • Die Schwierigkeiten in den Tonwerten von unterschiedlichen Entfernungen sind enorm. An der Helligkeit kann man die (relative) Entfernung nicht mehr erkennen.
    • Struktur oder Aufbau der Landschaft sind, wenn überhaupt, dann nur sehr schlecht vermittelt.

    Es wird wohl nicht anders zu machen sein, als hier ein paar Übungseinheiten einzuschieben und sich Gedanken zu machen, wie das technisch machbar ist. Klar - einiges ließe sich (beim Bleistift) durch die Linienführung erreichen. Aber draußen in der Natur gibt es nur selten solche "Führungslinien". Es geht m.E. nur über mehr oder weniger subtile Helligkeitsunterschiede, Schatten und/oder Highlights.


    Ich sehe ein Photo und weiß sofort: hier ist eine Steigung, dort fällt das Gelände ab. Woran erkenne ich es z.B. bei einer glatten Schneefläche.


    Die Vorskizze und die Ausarbeitung müssen meiner Meinung nach schon übereinstimmen.. Klar, die Skizze ist oft reduzierter, aber es sollte erkennbar das gleiche Motiv sein. Vor allem aber, wenn man es - wie ich es getan habe - vorzeigen möchte. Gibt es erkennbare Unterschiede, dann ist der Sinn der Skizze nicht mehr gegeben - sie ist unsinnig.


    Und nach einer Vorlage oder nach oder Natur zu malen/zeichnen macht nur Sinn, wenn man das Motiv im Ergebnis wiederfindet (sofern man es kennt).


    Es ist noch viel zu tun!

    Ich gebe zu, im Moment habe ich wenig Lust zu foren. Auch die Maler- und Zeichnerei gehen nur schlecht von der Hand. Aber um nicht gänzlich den Anschluss zu verlieren, möchte ich hier eine letzte Arbeit zeigen:


    Skizze_Rheinaue.jpg


    "Altrhein-Aue", Bleistift-Skizze (2B) auf A4 Zeichkarton nach einem eigenen Photo. Blöderweise wurde das Blatt in der Mitte gefaltet. Na ja...


    Ich habe so zaghaft aufgedrückt, dass man wahrscheinlich kaum etwas erkennen kann. Die schnelle Skizze sollte Vorarbeit für ein Aquarell sein. Und das Aquarell hänge ich gleich mit an.


    Rheinaue.jpg

    Aquarellpapier 300g/m², Format ca. 35 x 25cm, coldpressed, Bogenware, White Nights Aquarellfarbe.


    Und weil wir hier im Kritikbereich sind, will ich auch gleich selbst kritisieren:


    Der Weg auf der anderen Flußseite ist - wenn man mit der Skizze vergleicht - gründlich daneben gegangen. Das in meinen Augen schlimmste Manko ist, dass ich es nicht geschafft habe, die Struktur der Landschaft richtig wiederzugeben. Es ist kaum erkennbar, wo es bergab oder bergauf geht. Hier muss noch genauer hingeschaut werden, wie der Verlauf mit Hell und Dunkel gestaltet werden kann. Schwierig fand ich, die Entfernungsstaffelung der Bäume und Baumgruppen farblich herauszuarbeiten. Wahrscheinlich ist das in die Hose gegangen.


    Seht und findet Ihr noch mehr Fehler?

    Nach fast einem Jahr Abstinenz das erste mal wieder zu Pastellkreiden gegriffen. - Hätte ich vielleicht besser sein lassen sollen?


    _DSC0007.jpg


    "Spaziergang an der Nette"


    Papier: Hahnemühle "Skizze / Pastell", 130 g/m², Format A4

    Kreiden: soft und extra-soft Qualität von Koh-I-Noor

    Vorlage: eigenes Foto

    Zeitbedarf : 2-3 Stunden


    Das Papier ist für Pastell geeignet - das war's aber auch schon. Ich hatte es mir eigentlich für Zeichenkohle geholt, Dafür ist es IMO unschlagbar. Für Pastell gibt es besseres.


    Die Nette ist ein kleines Flüßchen in einem Naturschutzgebiet zwischen Mönchengladbach und der niederländischen Grenze. Die Photo-Vorlage entstand im Frühjahr 2019, zu einer Zeit, in der ich - genau wie jetzt - vom Winter die Nase voll hatte.

    Kohle und Farben vertragen sich nur sehr schlecht. egal ob Pastell, Aquarell oder Acryl, die Farben verschmutzen. Was helfen könnte wäre vielleicht ein vorsichtiges Fixieren. Sinnvoller wäre in meinen Augen, die zu kolorierenden Bereiche von der Kohle frei zu halten.


    Wichtig ist bei Kohle, Kreiden und auch Graphit, dass man als Rechtshänder oben links beginnt und sich nach unten rechts vorarbeitet. Linkshänder entsprechend umgekehrt.


    Es ist zwar schön, mehrere Sachen zu versuchen, aber man sollte erst mischen, wenn man eine Sache annähernd beherrscht. Zeichenkohle scheint so einfach, dass man Gefahr läuft zu übersehen, wie schwer es ist, ein Bild mit nur zwei Farben aufzubauen, Tonwerte zu bestimmen und sie korrekt aufs Papier zu bringen. Für das, was Du versuchst, bräuchtest Du eigentlich keine Kohle.

    Das ist viel besser, Medusa !


    Jetzt musst Du nur noch versuchen, mehr mit den Tonwerten spielen. Wo ist die dunkelste, wo die hellste Stelle? Weiß bzw. die Glanzlichter einfach freilassen.


    Versuche erst mal nur mit der Kohle zu arbeiten (ohne weiße Kreide).

    heute habe ich kein Porträt sonder Obst für Euch meine ersten richtigen Kohle versuche ( Generals Charcoal die ich sehr schön finde.)

    Habt ihr Verbesserungsvorschläge oder fällt euch etwas auf was ich total falsch mache?

    Hier 2 Äppel und 2Kirschen

    IMG_20200110_002943_666.jpg

    Ich bin jetzt nicht unbedingt der Experte mit Zeichenkohle, aber ein paar der Basics habe ich mal gelernt. Allerdings ist es ein riesiger Unterschied, ob man mit Kohlestiften zeichnet oder ob man natürlichen Kohlestängeln arbeitet. Und das Papier spielt natürlich auch eine Rolle.


    Der Vorteil der Zeichenkohle liegt darin, dass man sehr schnell Tonwertabstufungen erreichen kann. Es ist korrigierbar/radierbar. Der Nachteil - wenn es denn einer ist: klein und/oder detailliert geht schlecht. Was anfangs vielleicht als Nachteil empfunden wird, stellt sich meist sehr schnell als Vorteil heraus: Zeichenkohle verschmiert sehr schnell - oder positiv: sie lässt sich toll verwischen. Dadurch entstehen gute Abstufungen im Tonwert.


    Verwischt wird üblicherweise mit den Fingern. Und die werden schnell schmutzig. Dabei gilt: eingesauter Finger kann fast zeichnen, sauberer Finger hellt auf. Aber man kann auch alle möglichen anderen "Werkzeuge" benutzen: Estompen (Papierwischer), Wattestäbchen, Lappen oder Lederflicken, Knetradierer (sehr zu empfehlen), ich habe sogar schon Silikonpads aus der Kosmetikabteilung benutzt.


    Ein sehr schön, gelungenes Bild.

    Hast Du auch Fineliner verwendet?

    Danke für den Hinweise, das hatte ich glatt vergessen - wird nachgetragen.


    Die Schatten - Wuselwolf wuselwund Veboshi - sind in der Tat nicht ganz konsistent. Das Problem taucht häufig bei konstruierten Landschaften auf. Man muss ja nicht nur die Länge berechnen, sondern den Verlauf an den Boden und den Geländeverlauf anpassen.

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