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Beiträge von Hekate

    Zitat von Nightmage

    In dem konkreten Beispiel hat sich BlueThunder einfach nicht überzeugen lassen, aber andere sehen das dann anders.

    Darum ging es doch gar nicht. Jeder ist natürlich frei sich für die Stifte zu entscheiden, die er möchte. Dem einen liegen die einen mehr und dem anderen andere.
    Der eine legt Wert auf Lichtbeständigkeit und andere wieder nicht. Das waren reine Informationen; ich hatte nie vor jemanden zum Kauf zu überreden (ich glaube auch nicht, daß meine Postings diesen Eindruck erwecken)
    Ich verstehe einfach nicht, warum man in einer Diskussion über die Eigenschaften bestimmter Stifte, die Nutzer dieser Stifte bewerten muß (nach dem Motto die sind eitel, wollen Stifte fotografieren, Hauptsache Marke...etc)
    Was hat das mit den Stiften zu tun? Warum macht man das und wem hilft das?

    Ehrlicherweise habe ich das Gefühl, daß bestimmte Marken bzw dessen Nutzer hier nicht gerne gesehen sind. Leider hatte ich mich durch die direkte Frage nach Erfahrungen mit den Carandach Stiften, dazu verleiten lassen, darauf zu antworten.


    @Blue Thunder:
    Mir persönlich ist Lichtbeständigkeit auch nicht so wichtig, da ich meine Bilder ohnehin nicht aufhänge. Das muß aber jeder für sich entscheiden. Du hattest in dem besagtem Thread nur nach Erfahrungen mit diesen Stiften gefragt und ich habe geantwortet. So einfach - könnte man meinen. Nur wenn ich jetzt diese Diskussion hier sehe, überleg ich mir nächstes Mal lieber dreimal, ob ich etwas schreibe.


    Nightmage :
    Ich glaube wir reden völlig aneinander vorbei. Ich kann mich vermutlich nicht gut ausdrücken.
    Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn Künstler die dazugehörigen Stifte zu ihren Werken posten oder wenn jemand aus lauter Freude einen Stift fotografiert. Das stört mich nicht.
    Mit der Aussage bezog ich mich, neben deiner direkt vorhergegangen, auf eine Aussage (ich glaube von Blue Thunder) zu Copics in einem anderen Thread, wonach Menschen Copics kaufen, weil man sie so gut fotografieren kann. Ich kenne eben niemanden, der sowas tut; das ist mir völlig fremd und erscheint mir sinnlos. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß jemand Stifte wegen des Namens kauft. Das verstehe ich nicht;
    es erschien mir aber aus der gleichen Ecke zu stammen, wie die Stifte Fotografierer.


    Ob 13 Jährige nun mit allem zugeschüttet werden, liegt meiner Meinung nach zu allererst mal in der Verantwortung der Eltern. Meinen Sohn hat es bisher jedenfalls nicht geschadet, nicht jeden Mist zu bekommen.
    Er ist trotzdem ein ausgesprochen fröhliches Kind.

    Zitat von Nightmage

    Das ist wahrscheinlich wie bei den Copic Markern oder eben einem iPhone: die Leute sind gewillt den Preis zu zahlen, weil sie diesen Namen wollen.

    Das glaub ich nicht.
    Die meisten werden die Luminance aufgrund des hervorragenden Malgefühls und/oder der durchgehend sehr hohen Lichtbeständigkeit wählen.
    (meines Wissens nach gibt es keine anderen Buntstifte mit vergleichbar hoher Lichtbeständigkeit aller Farbtöne - man kann sich aber auch - sofern man Wert drauf legt - die lichtbeständigsten Farbtöne anderer Marken zusammensuchen)
    Ob einem das pesönlich nun wichtig ist oder nicht, muß jeder für sich selber entscheiden. Als Statussymbol eigen sich Stifte eher nicht.



    Zitat von Blue Thunder

    Ich mag das härtere bei den Polys gegenüber den Prismas für Details auch mehr.

    Wenn du bereits gut mit Polychromos ausgestattet bist, brauchst du auch keine Pablos - die sind sich recht ähnlich.

    Die Luminance sind viel weicher. Die Pablo sind etwa so hart/weich wie die Polychromos.
    Ich mag sie gerne. Wenn ich z.B. mit Buntstiften über Markerzeichnungen auf glattem, dünnem Layoutpapier drüber zeichen möchte, geht das mit den Pablos besser, als mit den Polychromos. Vor allem bei hell (Pablo) auf dunklem Marker. Die Polys sieht man da kaum noch während die Pablos deutliche Striche hinterlassen. Zumindest bei den 5 Farben, die ich habe.

    schöne Augenstudien! Du könntest das drumherum, also Augenhöhle etc noch etwas mehr schattieren. Das würde noch plastischer wirken.
    z.B. ist die Stelle im inneren oberen Augenwinkel oft sehr dunkel und auch unter den Brauen, links und rechts mehr als in der Mitte - ist ja eine Kugel - einfach mal auf Fotos beobachten.

    Zitat von Odem

    Ich habe echt ein Problem die Dinge, die ich sehe, richtig auf dem Papier wieder zu geben.

    Das ist völlig normal, gerade am Anfang. Das richtige Sehen will auch erstmal gelernt sein. Aber nach und nach werden sich die Verständnislücken schließen. Einfach weitermachen :)
    Fehler dürfen uns sollen sein, nicht davon abschrecken lassen - auch die bringen dich voran.


    Deine Übunegen sehen bereits recht gut aus, du hast sogar die Ellipsen bei der Lampe hinbekommen (die fallen den meisten Anfängern recht schwer).

    Zur Überschrift alleine kann ich sagen: nein. Abzeichnen als solches macht nicht zwangsläufig unkreativ.
    Abzeichen ist (also ich meine jetzt nach Natur oder Fotovorlage) das Erlernen der Technik, das Studieren eines Objektes, das Kennenlernen der Beschaffenheit, der Stofflichkeit, der Oberfläche usw.
    Es macht nicht kreativer oder unkreativer. Es erweitert aber deine visuelle Bibliothek - also im nachhinein auch gut fürs aus dem Kopf kreativ werden.


    Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen Abzeichnen und Abzeichen: also wenn man jetzt fotorealistisch mit Raster jeden Strich nachzeichnet, und dabei das Ganze, den Aufbau, die Struktur, das was den Gegenstand aus macht, aus den Augen verliert und nur auf genauest mögliches Abzeichnen aus ist, besteht die Gefahr, dabei den Gegenstand den man zeichnet gar nicht richtig zu "sehen". Dabei lernt man natürlich auch nicht viel.


    In deinem Artikel beschreibst du ja auch andere Probleme. An den Ideen scheint es nicht zu liegen. Vieles was du ansprichst kenne ich ebenfalls (nur nicht ganz in diesem Ausmaß).
    Pinterest z.B. kann mich scheinbar inspirieren, nur leider versumpfe ich dann viel zu schnell davor, komme vom hundertsten ins tausendste und erschaffe in dieser Zeit nichts eigenes, entwickle mich nicht weiter und werde unzufrieden. Genau wie bei dir liegt es nicht an den Ideen, die hab ich mehr als genug.
    Deshalb mache ich immer mal wieder ein paar Tage (manchmal auch Wochen) Medienpause (also jetzt nur was so Kunst und Gestaltungszeug angeht). Ich merke, daß es mir und meiner Kunst gut tut, sich völlig frei von anderen Einflüssen (oder auch Inspirationen) zu entwickeln - so nur aus mir selber heraus.

    Da hast du ja ganz schön zugeschlagen. Die Loomis Bücher gibts als pdf kostenlos im Netz (auf englisch).


    Ich hab mir gestern auch 2 Bücher gegönnt - einmal gebraucht bei medimops: "Imaginative Realism" von James Gurney (ich habe bereits das Color and Light Buch von ihm - das beste Buch was ich je über Farbe gelesen habe). Dann noch "Figure Drawing for Concept Artists" von Kan Muftic.

    Die Birkenrinde ist dir toll gelungen, ist klar als solches erkennbar.


    Perspektive lernen ist viel Theorie.
    Bei den Würfeln flüchten die Linien nach hinten immer zueinander, können also nicht parallel zueinander sein.
    Gleichzeitig liegen alle Fluchtpunkte auf einer Linie - dem Horizont (ausgenomemn sind hier 3 und mehr Fluchtpunktperspektiven - die aber ohnehin erst viel später interessant werden)


    Das du nicht 3D sehen kannst, könnte ein großer Vorteil beim abzeichnen nach der Natur sein - beim zeichnerischen Sehen lernen (du mußt dann nicht mehr was du 3D siehst in 2D übersetzen)

    Ich gehöre ebenfalls zu den introvertierten Zeichnern. Ich kann es gar nicht leiden, dabei beobachtet zu werden.
    Meine Filter arbeiten nicht so gut, und die pure Anwesenheit von anderen im Raum (die müssen nicht mal direkt gucken) lenkt mich sehr ab. Wenn ich dann doch weiterzeichne, wird es meist nicht so detailliert.
    Davon abgesehen empfinde ich Zeichnen als etwas sehr persöhnliches, privates. Ich zeige auch fertige Bilder nicht gerne - daran arbeite ich aber momentan. Am wenigsten Probleme hab ich damit, Studien zu zeigen, weil die, bis auf die Linienführung, nicht so viel von mir selber enthalten.

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