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Acrylfarben

Weitergeleitet von „Acryl“

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  • Grundlegendes zu Acrylfarben (gesammelte Informationen aus dem Forum).
    Acrylfarben trocknen – im Vergleich zu Ölfarben – sehr schnell. Ihre Leuchtkraft, Langlebigkeit und die Möglichkeit auf den unterschiedlichsten Untergründen malen zu können, machen die Acrylfarben so beliebt.

    Die Farben sind deckend, können aber auch lasierend sein - je nach Auftragsdicke, nach Mischung (mit Wasser) oder dem Nutzen von Malmitteln. Im Grunde sind die Farben unverdünnt anwendbar, ebenso kann man sie aber mit Wasser mischen, solange sie nicht getrocknet sind.

    Durch die Verwendung von Strukturpasten (oder „ausgefallenen“ Materialien wie z. B. Kaffeesatz oder Salz) bekommen die Bilder interessante Effekte.

    Acrylfarben werden im Übrigen in Hobby-, Studio- und Künstlerqualität angeboten. Nachteil der Hobby-Acrylfarben ist ihre fehlende Brillanz und Elastizität sowie die niedrige Deckungskraft.

    Studio-Acrylfarben hingegen haben eine hohe Brillanz, sie werden i.d.R. verwendet aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

    Noch qualitativer sind natürlich die professionellen Farben in Künstlerqualität. In ihrer Brillanz und ihrer Vermalbarkeit unterscheiden sie sich kaum noch von Ölfarben. Die Qualität der Farben wird durch die Anzahl der Farbpigmente und durch die Reinheit bestimmt, so hat die Künstlerfarbe sehr viele Farbpigmente und keine Beimischungen neben dem Bindemittel (im Gegenteil zu der Hobby- und Studio-Acrylfarbe).


    Die Acrylfarben unterscheiden sich in ihren „Deckungsgraden“:
    • Deckend
    • Halbdeckend
    • Lasierend/Transparent
    • Stark lasierend
    Für die Vorzeichnung können Bleistifte, Kohlestifte, Graphitstifte und auch Aquarellmalstifte verwendet werden. Die meisten Striche gehen eh „unter“, weil die Acrylfarbe deckend ist.


    Genutzt werden (soweit bekannt) von den Usern des Forums meist die Farben von:
    • Lukas
    • Schmincke
    • Tchibo (günstiges Anfängersortiment)


    Gängige Materialien:
    • Pinsel
    • Schwamm (Nass-in-Nass-Technik, Strukturen, Grundierung)
    • Spachtel
    • Malmesser
    • Verzögerer (damit die Farbe nicht so schnell trocknet)
    • Pasten
    • Firnis (zum Versiegeln der Bilder)
    • Paletten (zum Anmischen der Farben)
    • Staffelei (bei großen Bildern)
    Untergründe:
    • Leinwand
    • Acrylpapier
    • Holz
    • Pappe
    • etc. (fast jeder Untergrund bietet sich an)
    Tipps:
    • Achtet auf Eure Kleidung! Acrylfarben lassen sich nicht gut auswaschen.
    • Die Pinsel unter kalten Wasser reinigen mit etwas mit Flüssigseife (ein "normales" Seifenstück oder gar Pinselseife kann natürlich ebenso verwendet werden). Haltet die Pinsel jedoch nicht unter warmes bzw. heißes Wasser.


    Weitergehender Informationsaustausch im Forum!

    2.490 mal gelesen

Kommentare 1

  • Vany -

    Hallo, danke für den Beitrag.
    Die Aufteilung der unterschiedlichen Farben bzw Farbzuordnungen in Lasierend und Deckend usw usf. finde ich sehr wichtig, das wurde hier nochmal gut aufgeführt.

    Was ich noch hinzufügen möchte sind 2 Farbmarken, die ich persönlich sehr empfehlen kann, womit ich aber auch fast nur noch male (außer die Farben schwarz und weiß, davon habe ich auch noch zusätzlich andere Marken).
    Einmal Liquitex. Würde ich in den Bereich der Studiofarben einsortieren. Und einmal die GOLDEN Acrylics, die für mich absolut in den Künstlerqualität fallen. Diese Farben nutze ich zum Beispiel auch für meine Airbrushpistole. Natürlich stark verdünnt. Sehr tolle Farben, sehr pigmentreich und brillant. Ich nutze eigentlich nur die GOLDEN Acrylics heavybody. Sie sind mittlerweile auch in Deutschland normal zu kaufen. Aber auch je nach Kategorie recht teuer.

    Zum Untergrund finde ich noch wichtig zu erwähnen, dass man (außer bei Fertigleinwänden) grundsätzlich auch diverse Gessoschichten einplanen sollte. zum Beispiel bei holz finde ich das ziemlich wichtig, weil das Holz sonst viel Farbe aufsaugt und sich auch verformen kann. bei Holz sollte es auch ausreichend dick sein, oder aber man arbeitet mit MDF. Eine Rohspanplatte hat sich bei mir verzogen ... zum glück schon gleich nach der Gessogrundierung.

    LG

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