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Porträts zeichnen - Tipps

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  • Grundlagen, Tipps und Tricks zum zeichnen von Portraits (gesammelte Informationen aus dem Forum).
    Es bietet sich an, für die ersten Portraitversuche ein Raster zu verwenden. Dazu werden auf der Vorlage Quadrate angebracht, ebenso auf dem Blatt Papier, auf dem das Bild entstehen soll (Lineal und Bleistift verwenden).

    Wie Raster genau angefertigt werden, könnt Ihr hier nachlesen: Tipps & Tricks (bei „Vergrößern/Verkleinern)

    Solltet Ihr kein Raster (Gitternetz) verwenden wollen, könnt Ihr Hilfslinien auf das Papier zeichnen, um die Proportionen richtig wiederzugeben (Querlinien für Augenbrauen, Augen, Nase und Mund und vertikale Linien für die Gesichtsmitte [Nase] und das Gesichtsfeld).

    Raster oder Hilfslinien sind natürlich kein MUSS, nur eine hilfreiche Stütze. Viele Künstler zeichnen nach Augenmaß bzw. messen die Proportionen mit dem Bleistift ab.

    Portraits können mit allerhand Materialien angefertigt werden, am beliebtesten sind jedoch Bleistifte und Buntstifte. Bei Bleistiften sollte darauf geachtet werden, dass man verschiedene Stärken zur Hand hat, sehr beliebt sind die Stärken HB, 2B/3B, 6B. Ebenso bietet sich die Verwendung eines Papierwischers (Estompe) an für das Schattieren (aber auch Wattestäbchen, Taschentücher oder gar die Finger können dafür genommen werden).


    Wichtige Informationen hinsichtlich der Proportionen sind, dass

    • die Augen in der Mitte vom Gesicht sitzen,
    • der Abstand zwischen den Augen immer eine Augenbreite beträgt,
    • die Strecke zwischen Kinn und Nase ca. genauso lang ist, wie die Strecke zwischen Nase und Augenbrauen (hier kann es selbstverständlich Abweichungen geben, denn manche Menschen haben sehr hohe, andere sehr tief sitzende Augenbrauen),
    • das Ohr ca. auf Höhe der Augenbrauen beginnt und bis zum Ende der Nase verläuft,
    • wenn eine Linie vom Mundwinkel zum rechten Auge gezogen wird und dieser (der Mundwinkel) in der Mitte des Auges endet, auch der linke Mundwinkel in der Mitte des linken Auges enden muss,
    • die Unterkante des Mundes genau in der Mitte zwischen Nasenanfang und Kinn sitzt,
    • die Pupille in der Mitte der Iris sitzt, die Iris selbst aber nicht mittig vom Auge sitzen muss.

    Wenn Ihr sämtliche von den vorgenannten "Regeln" befolgt, habt Ihr den Kanon eines perfekten Menschengesichts. Kleine Abweichungen von diesem Kanon sind natürlich das, was einen Menschen unverwechselbar machen!

    Im Übrigen sollten die Zähne bei einem Portrait nur ganz sanft angedeutet werden, da ein detailreiches Gebiss leider schnell nach einem Pferdegebiss aussieht. Wichtig ist, dass der Mund als Höhle zu sehen ist und die Schatten anzudeuten sind, welche von den Lippen auf die Zähne geworfen werden.


    Weitere Tipps findet Ihr hier:



    Weitere Besonderheiten:

    Haare:
    Bei einem Bleistift-Portrait werden häufig für helle Haare harte Bleistifte verwendet, z. B. HB oder 2H (auch ein Druckbleistift kann angewendet werden).
    Für dunkle Haare werden hingegen weiche Bleistifte genutzt, je dunkler je weicher (Beispiel: 3B, 4B, 6B).

    Die meisten Zeichner beginnen bei der Haarwurzel und ziehen die Linien bis hin zu dem Haarende. Oder sie beginnen direkt bei den Strähnen, die in das Gesicht fallen, bzw. dort, wo die Haare sich locken/kräuseln.
    Helle Stellen im Haar (Glanzeffekte) können dabei freigelassen werden, oder im Nachhinein frei radiert werden.

    Weitere Tipps findet Ihr hier: Haare und Frisuren

    Brille:
    Portraits von Menschen mit Brille sind teils schwieriger, andererseits kann die Brille helfen, die Proportionen besser zu finden.
    I. d. R. wirft der Brillenrand einen Schatten auf das Gesicht der Person, dieser muss unbedingt übertragen werden, damit die Brille glaubhaft dargestellt ist, ebenso die Spiegelungen im Glas. Natürlich ist auch die Form der Brille wichtig – das Bild muss perspektivisch schlüssig sein, weil anderenfalls die Brille verbogen oder verzerrt aussehen kann.

    Weitergehende Informationen zu diesem Thema findet Ihr im Forum!

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