Amazon Partnerlinks:  
 
 
 

Perspektive - die Anordnung im Raum

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Möchtest du eine Frage stellen und nur eine Frage? Dann nutze unseren Gastbereich um dies OHNE Registrierung zu tun!

  • ​Für Hunde kann es ausgesprochen wichtig sein, wo die nächste Laterne oder der nächste Baum steht. Aber auch der Zeichner möchte wissen, wo er seine Bäume, Laternen usw. hinsetzen muss. Ein Beispiel: Du zeichnest eine Straße, an der in regelmäßigen Abständen Alleebäume stehen sollen.
    Für Hunde kann es ausgesprochen wichtig sein, wo die nächste Laterne oder der nächste Baum steht. Aber auch der Zeichner möchte wissen, wo er seine Bäume, Laternen usw. hinsetzen muss. Ein Beispiel: Du zeichnest eine Straße, an der in regelmäßigen Abständen Alleebäume stehen sollen.

    Nach den Gesetzen der perspektivischen Wahrnehmung werden gleiche Objekte mit zunehmender Entfernung kleiner. Und das gilt nicht nur für die eigentliche Größe, sondern auch für die Abstände: je näher Du beim Zeichnen an den Fluchtpunktkommst, desto dichter stehen die Bäume aneinander; umgekehrt sind die Bäume mit zunehmender Entfernung vom Fluchtpunkt weiter voneinander weg zu zeichnen.



    Soweit so klar. Aber wo kommen die Bäume hin? Um eine möglichst genaue und realistische wirkende perspektivische Darstellung zu erreichen, muss exakt geplant werden. Bei mir ging das häufig schief und dementsprechend war die Wirkung eher weniger wie gewünscht.

    Die Lösung heißt „Hilfslinien“

    Damit es einfacher darzustellen ist, nehmen ich keine Bäume, sondern Eichenholz-Pfähle

    Wir richten eine einfache Perspektive ein mit einem Fluchtpunkt, der vielleicht etwas über dem Horizont liegt. Nun kommen zwei Hilfslinien (ausgehend vom Fluchtpunkt) innerhalb derer die Pfähle liegen sollen; die Pfähle werden dadurch oben und unten von den Linien „eingesperrt“. Soweit ist das noch die ganz normale Arbeitsweise mit einem Fluchtpunkt.

    Jetzt wird’s interessant: wir zeichnen eine dritte Linie, die möglichst exakt in der Mitte zwischen der oberen und unteren Linie liegt. Diese brauchen wir, um später die Position des nächsten Pfahls zu bestimmen.
    Die Bäume wachsen lassen.

    Wir zeichnen den ersten Pfahl (der am nächsten steht), so dass er genau zwischen Ober- und Unterkante liegt. Standard, kein Problem. Die Position des nächsten bestimmen wir diktatorisch selbst. Aus dem Abstand zwischen diesen beiden ergibt sich, wie die nächsten stehen sollen. Man müsste eigentlich eine logarithmische Formel heranziehen, aber es gibt viel einfacher. Man zieht eine neue „Hilfslinie“ von der Spitze des ersten <pfahld zu dem Punkt, an dem der zweite die Mittellinie schneidet, verlängert sie bis zur unteren Hilfslinie. Wo sich diese beiden Linien schneiden, kommt der nächste hin.

    Genauso verfährt man mit dem zweiten und dritten Baum um die Position des vierten zu bestimmen. Man sieht sofort, dass die Bäume nicht nur kleiner werden, sondern auch immer näher zueinander stehen.

    316 mal gelesen

Amazon Partnerlinks: