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Gesetz von Figur und Grund

  • Wahrnehmungspsychologen bezeichnen eine Grundkonstante unserer Wahrnehmung als Gesetz von Figur und Grund. Die Figur steht dabei für das was wir aktiv wahrnehmen und „scharf stellen“. Der Grund ist alles was unscharf im Hintergrund liegt und nahezu ausgeblendet wird.

    Wahrnehmungspsychologen bezeichnen eine Grundkonstante unserer Wahrnehmung als Gesetz von Figur und Grund. Die Figur steht dabei für das was wir aktiv wahrnehmen und „scharf stellen“. Der Grund ist alles was unscharf im Hintergrund liegt und nahezu ausgeblendet wird.


    In der Abbildung unten nehmen wir den Stern automatisch als Figur wahr. Den grauen nichtssagenden Hintergrund blendet unsere selektive Wahrnehmung automatisch aus. In der Realität sind die Grenzen dafür natürlich nicht so eindeutig. Dennoch schafft unser Gehirn es auch dort. Je nach Interessen des Betrachters, oder wonach dieser Gerade Ausschau hält, kann er auch in komplexen Situationen die notwendigen Informationen herausfiltern.


    Dabei gelten im Groben folgende Grundregeln.

    • Figur und Grund können nicht gleichzeitig wahrgenommen werden.
    • Kleine Flächen werden meist als Figur und große Flächen als Grund wahrgenommen.
    • Dunkle Flächen werden meist als Figur und helle Flächen meist als Grund wahrgenommen.



    Siehe auch:

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