Amazon Partnerlinks:  
 
 
 

(Gemeine) Kunstlehrer - Eure Erfahrungen?

  • Mich würden nach Andreas Erzählungen mal die Erfahrungen und Meinungen der anderen hier im Forum zum Thema demotivierende Kunstlehrer interessieren.


    Mich juckt es nämlich grade auch das in einem Blogartikel zu verarbeiten.

  • Ich glaube ich hatte in meiner Schulzeit echt Glück dass ich keine doofen Kunstlehrer hatte, aber dafür haben mich die Themen demotiviert die wir umsetzen mussten. Das finde ich echt schlimm wenn man was zeichnen/malen muss was man nicht will. Dann kommt auch meistens nix Gescheites bei rum [keine-ahnung]

  • ich hatte keinen "doofen" Kunstlehrer, also er war eigentlich immer fair und nett... Allerdings konnte er einem schlichtweg überhaupt nichts beibringen. Im Grunde genommen hat man sich halt 2 Stunden lang hingesetzt, sein Bild gemalt... Die guten bekamen dann gute Noten und die Schlechten schlechte Noten :)) Daran hat sich über die Jahre nichts geändert weil gelernt hat man eben nichts.


    Dementsprechend sorgt sowas nicht gerade für Motivation oder den Wille sich damit zu beschäftigen :( war eben so ein bisschen "ja jetzt sind die Schüler 2 Stunden lang versorgt"
    Was mich auch gestört hat war, dass der Lehrer dann oft KAffee getrunken hat in nem extra abgetrennten Raum... super [rofl]


    Achja und ich gehörte immer zu den Schlechten :)) hatte immer 3er und 4er

  • ja *lach*... ich wollte grad auch einen Threat eröffnen :))


    Ehrlich gesagt hatte ich nicht nur doofe Kunstlehrer.


    Unsere erste Kunstlehrerin war selber auch künstlerisch tätig und dabei recht erfolgreich und vor allem mit Seele. Sie half und motivierte wo es ging. Natürlich mußte auch sie sich an den Lehrplan halten, aber drumherum hat sie wirklich viel für uns getan um den Spaß an der Kreativität zu fördern.


    Die zweite Dame war meiner Meinung nach völlig fehlbesetzt. Sie war eigentlich Sportlehrerin und auch Textillehrerin und da hatte sie auch wirklich was drauf. Da Kunstlehrermangel herrschte, unterrichtete sie bei uns aber eben auch Kunst und das war völlig daneben. Sie war äusserst missgünstig denen gegenüber die wirklich Talent besaßen und herablassend gegenüber denen die da weniger Glück hatten. Selber hat sie aber auch nichts besonderes aufs Papier gebracht. Man sah das sie irgendwann einmal die Grundlagen gut gelernt hatte, aber....sowas wie eigener Stil oder gar "Gefühl" war da nicht zu entdecken, wenn ich heute so darüber nachdenke.

  • also ich hatte auch glück mit meiner Kunstlehrerin


    allerdings ist das meist teilweise da wie bei Baumkuchen, da wird gesagt heut machen wir dies und das und die besser zeichnen oder malen konnten bekamen gute Noten, die schlechteren schlechte Noten.


    allerdings haben wir auch ein paar Techniken bekommen, die erklärt wurden, zb Perspektive, einmal wie man ein Gesicht erstellt mit bestimmten Hilsflinien und dann durften wir unseren Tischnachbarn portraitieren ;D das war die zwei größeren Sachen, aber das wars im großen und ganzen


    und dann gabs da noch mein ach so verhasstes Linoldruck [grummel]

  • ja genau... Linoldruck...was fand ich das ätzend und die fingen immer wieder damit an.


    Wir haben mal Glasgravur durchgenommen, das hat mir auch Spaß gemacht und ich habs eine Zeit lang zu Hause weitergemacht, ergab immer ein nettes Geschenk.

  • Ich muss sagen, dass ich glaub wohl viel Glück mit den Lehrern in diesem Fach hatte. Ich hatte keinen, der sich über ein Bild oder Kunstwerk lustig gemacht hat oder einen beschimpft hat, weil man "zu blöd" ist. Vor allem an meinen letzten Kunstlehrer...er war gleichzeitig auch mein Religionslehrer und hatte dafür den passenden Namen....er hieß Herr Teufel :-\


    Er hat im Kunstunterricht viele tolle Sachen mit uns gemacht. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass wir gemeinsam ein großes Platkat als Protest gegen eine geplante Sondermüllverbrennungsanlge entworfen haben. Dieses haben wir dann in einer kleineren Gruppe dann auch direkt an die Plakatwand malen dürfen. Das war ein tolles Erlebnis.


    Einzig, was ich nicht mochte im Kunstunterricht war Kunstgeschichte, die nunmal auch dazu gehörte. Ich hab lieber gemalt und gezeichnet als mich mit früheren Kunstepochen zu beschäftigen.

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht
    --An seltsamen Schreibfehlern ist die Worterkennung meines Tablets schuld--

  • ich war ja "nur" auf der Realschule, wir haben im Prinzip garnichts zur Kunstgeschichte etc. gelernt. Dabei hätte mich da das ein oder andere Thema schon interessiert. So ein bisschen Theorie schadet ja nicht, wenns auch schnell langweilig werden kann :))

  • [member=4132]EinfachAndrea[/member] Ich war auch "nur" in der Realschule. Da hatten wir vor allem in der 9. und 10. Klasse immer wieder auch mal Unterrichtseinheiten zur Kunstgeschichte. Ich weiss ja nun nicht, ob wir vom Alter her weit ausseinander liegen oder nicht. Aber vielleicht wurde ja der Lehrplan zwischendurch geändert....oder der eine Lehrer hat sich mehr als der andere an den Lehrplan gehalten. Ich habe meine mittlere Reife 1992 gemacht.

    Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht
    --An seltsamen Schreibfehlern ist die Worterkennung meines Tablets schuld--

  • ja ok... 8., 9., 10. Klasse war genau die Zeit in der wir diese besagte Kunstlehrerin hatten, ich denke da ist das einfach untergegangen. Wir scheinen ungefähr gleichalt zu sein, ich habe meine Mittlere Reife 1993 gemacht, allerdings gefiel mir das 8. so gut das ich es lieber nochmal gemacht habe [hops] und ich bin damals erst mit 7 eingeschult worden, gehöre also zu den ältesten dieser Abschlussklasse :))


  • ich war ja "nur" auf der Realschule, wir haben im Prinzip garnichts zur Kunstgeschichte etc. gelernt. Dabei hätte mich da das ein oder andere Thema schon interessiert. So ein bisschen Theorie schadet ja nicht, wenns auch schnell langweilig werden kann :))

    Bei mir auch. Kunstgeschichte hatte ich erst in der Berufschule und da war die Lehrerin auch eher misssgünstig und entmutigen.

  • [member=4132]EinfachAndrea[/member]


    wir hatten das auch mehr als einmal [grummel] das sieht immer alles gleich aus, egal welches Motiv man macht und wehe man hatte nen millimeter zu wenig reingeschabt, dann war das Motiv ganz futsch, das ergab auf dem Papier nur nen schwarzen Farbmatsch [grummel]


    zwei meiner Motive weis ich sogar noch, einmal ne Katze und danach hatte ich mich an nem Drachen versucht :))


    und ja ich weis, man schabt eigtl von den Fingern weg, so konnte ich das aber nu gar nicht, ich hab mir das Schabteil regelmäßig in meinen Daumen gehauen [grummel] [rofl] in dem Moment war ich froh, das ich nie eine Mimose war, sonst hätte ich überhaupt nix fertig bekomm [rofl]

  • [member=3757]Hochelfe[/member]


    ach wie schön, es ging nicht nur mir so...ich habe einmal eine Wassermühle versucht...und das andere Mal aus Frust "nur" Blumen...unterscheiden konnte man es hinterher nur daran dass das eine Bild größer war als das andere, glaube ich *lol*


    Viele fanden das ja ach wie toll, meins wars einfach nicht

  • Ich hatte bis zur Oberstufe auch keine tollen Lehrer. Mir ging es da immer genau wie [member=4059]baumkuchen[/member]. Es wurde ein Thema vorgegeben, jeder hatte es umzusetzen, aber ich hatte meistens keine Ahnung, wie. [keine-ahnung] Also waren die Noten auch nie besonders gut. Erklärt haben die Lehrer aber nie etwas und oft hat man dann auch gar nicht verstanden, warum die Note schlecht war. Die Benotung war da eh immer seeeeehr subjektiv (was ja allein schon schwierig ist, aber wenn es keinerlei Bewertungshorizont gibt, ist das nicht so optimal [pfeif])


    In der Oberstufe wurde der Kunstunterricht dann zu einem meiner Lieblingsfächer. Unser Lehrer war auch Künstler, d.h. er malte selbst sehr viel und wirklich gut. Die Themen waren immer so, dass man sich auch mal ein bisschen was aussuchen konnte. Bevor wir mit einem Thema anfingen, hat er uns immer noch etwas beigebracht, z.B. wie man mit Fluchtpunkten zeichnet oder welche Auswirkungen warme und kalte Farben auf ein Motiv haben können.
    Einmal in der Woche hatten wir zusätzlich auch theoretischen Unterricht.

  • Ich hatte von der fünften bis achten Klasse eine Kunstlehrerin, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Anstatt uns mal richtig Mal- und Zeichentechniken beizubringen, hat sie immer nur kritisiert. Da gab es dann bestimmte Vorgaben für die Arbeit, aber wer von Natur aus nicht so begabt war und die nicht einhalten konnte, so wie ich, der bekam eben eine schlechte Note. So etwas finde ich total doof und nicht gerade motivierend. Als wir einmal Comics zeichneten, machte sie sich über meine Figuren lustig, indem sie den Bleistift nahm und ihnen Krönchen verpasste, weil sie ihrer Meinung nach eher an die Heiligen drei Könige erinnerten als an Supermarkträuber. Abgesehen vielleicht von Perspektive/Fluchtpunkten kann ich mich nicht erinnern, bei ihr etwas gelernt zu haben. Kunst war also kein Fach, das mir Spaß gemacht hatte. In der Oberstufe wählte ich es nur für die 12. Klasse, das war immerhin okay, da wir da nur Kunstgeschichte durchnahmen und nichts Praktisches machen mussten.

  • Was bei uns auch recht genial war :
    Manchmal hat unser Lehrer bei jemandem was aufs Papier gekritzelt um zu verdeutlichen wie er es machen würde (sah meistens schrecklich aus). Dann hat er ne Runde gedreht und als er das Bild wiedergesehen hat... "Ohh ja nicht schlecht, das sieht gut aus! Hast du gut hinbekommen" [rofl]

  • Ist zwar schon ein etwas ältetes Thema, aber ich kann mich nicht erinnern, es schon gesehen zu haben. ???


    In meiner Grundschulzeit hatte ich extrem viel Spaß an allem was mit Basteln, Malen, Handarbeiten und Werken zu tun hatte. Die Lehrerin (eine Lehrerin für alle kreativen Fächer) war sehr lieb und ich habe auch super Noten bekommen. Immer zwischen 1 und 2. Meine absoluten Lieblingsfächer.

    [love]



    Nun kamen 2 Jahre Orientierungsstufe (die gab es damals noch bei uns in Niedersachsen).

    Ich glaube die Lehrerin hatte mich nicht wirklich lieb. Ich konnte machen was ich wollte, besser als Note 4 gab sie mir nicht.

    [ups]

    Das hat mich damals sehr traurig gemacht. Wir hatten sie in Kunst und in Werken. Irgendwie immer noch meine Lieblingsfächer aber ich bekam keinen Fuß mehr auf den Boden.

    *drache*



    Dann kam die Realschule. Ein Lehrer für Kunst, ein anderer Lehrer für den Werkunterricht und eine weitere Lehrerin für Textiles Gestalten. Plopp, da waren sie wieder, die guten Noten im Kunstunterricht, Werken und textiles Gestalten. [jubel]

    Nach dem ersten halben Jahr kam es zur Notenverteilung im Zeugnis und der Kunstlehrer schwankte zwischen 1 und 2. Er fragte dann, was ich vorher hatte und ich sagte, dass ich eine 4 hatte. Das konnte er gar nicht glauben. :shocked:

    Zur Belohnung bekam ich dann die 1 im Zeugnis. [tanz]


    Alles nicht kreative war leider nicht so gut. [kopf-schuettel]



    Ich finde, dass man heute viel mehr über Kunst erfahren kann. Zu meiner Schulzeit hat der Lehrer gesagt, malt mal ein Bild nur aus Punkten oder ein Comic und irgendwie hat man sich nur mit den Mitschülern verglichen und auch die Ideen waren im Klassenzimmer.


    Heute kann man im Netz mal schauen, was es so für Bilder in diese Richtung gibt und sich auch ein wenig inspirieren lassen. Das finde ich sehr gut.


    [schreiben] So, jetzt habt ihr hier auch noch einen Roman. [pfeif]

Amazon Partnerlinks: