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Bullet Journal - Die Eier legende Wollmilchsau?

  • Chaoskritzlerin ich habe früher schonmal Yoga gemacht. Aber wie das Wasser konsumieren habe ich vieles schleifen lassen. Habe die Arbeit und meine Freizeitaktivitäten vor meine Gesundheit gestellt. Und das alles ohne es zu bemerken. Denn ich lief 5 Jahre mit einer starken Überfunktion der Schilddrüse rum. War also ein Duracell-Hase und das jeden Tag. Schlaf oft nur 3-4 Stunden. Viel die Nächte unterwegs gewesen um Musik zu machen, dabei auch immer gut das ein oder andere Bier vernascht und mich uiemlich ungesund ernährt. Alles was gut war, war mir lästig, fraß nur Zeit für meine Spaßigen Aktivitäten. Tiefs oder Depressionen hatte ich in der Zeit selten bis nie aber vieles war oft Drama. Ich war 10-Fach über Normalwert mit den Hormonen, trotz Medikamente. 2019 dann die vollständige Entfernung der kaputten Schilddrüse. Der Hormonüberhang hielt bis Mitte diesen Jahres an und dann bin ich richtig abgestürzt. Schwere depressive Phase, nicht arbeitsfähig. Ständig Schuldgefühle.


    Auf nichts davon konnte ich mir einen Reim machen. Und ich begann zu recherchieren und mich aus meinem Loch zu holen. Dachte nun geht es aufwärts aber ne, nicht so richtig. Ich fühlte mich gut, hatte Energie und flausen im Kopf und von jetzt auf gleich wieder ganz unten.


    Weitere Recherchen, Gespräche mit meinem Arzt und boom... da war es....

    Durch die Jahrelange Überfunktion an Hormonen hat sich meine Gehirnstruktur verändert. Als Spätfolge bin ich nun Bipolar. Immerhin hat das Kind nun einen Namen aber das heißt auch, ich muss was ändern, denn draußen wütet eine Pandemie und ich werde nicht in absehbarer Zeit einen Therapeuten finden. Kann aber auch nicht alle 2 Monate krank daheim bleiben.
    Und so kam es, dass ich mein Bujo wieder hervor holte und begann zu Scheiben und zu reflektieren. Das geht nun seit knapp 3 Monaten so und erst Mitte Dezember ca. kam bei mir der Durchbruch.
    Jetzt sehe ich Ergebnisse und jetzt kann ich damit und daran arbeiten.


    Was für mich noch Neuland ist, ist das meditieren. Da übe ich mich noch drin.


    Ach ja und an alle die dies still lesen. Wenn ihr oder jemand eurer Lieben eine Schilddrüsenüberfunktion hat, bitte schnell zum Endokrinologen und nicht nur vom Hausarzt therapieren lassen. Meiner hatte mir das sogar ausgeredet (jetzt Ex-Hausarzt). Ich könnte vielleicht noch mein Organ haben und vor allem diese Spätfolge wäre vermeidbar gewesen.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Oha, da hast du ja was durch, JanaB .

    Ich wünsche dir, dass du weiter Fortschritte machen kannst durch BuJo und Selbstreflexion. Du scheinst ja auf einem guten Weg zu sein, soweit mein unprofessioneller Eindruck. Auch kleine Schritte die sich richtig anfühlen sind Gold wert.


    Ja, Meditation ist bei mir auch noch sehr schwierig. Aber ich denke, da bringt es nur dran bleiben und akzeptieren, dass es da auch mal an einem Tag so gar nicht funktioniert, dafür dann aber wieder an anderen.

  • Medusa auch das wenn man möchte aber nicht nur.
    Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch in dem man Aufgaben, Ziele und Gewohnheiten strukturiert und dokumentiert um anhand der Aufzeichnungen das eigene Handeln zu reflektieren.

    Da es ganz frei ist und es keine Vorgaben dabei gibt, gibt es unzählige Möglichkeiten sowohl in der Handhabung und in der Gestaltung.
    Ich füge dir mal einen Link an.

    Was ist ein Bullet Journal- YouTube

    Im Netz gibt es unzählige Infos, Videos und Inspirationen.

    Es gibt so viele Menschen die das machen und auch im Netz teilen, jedoch liegt da oft der Fokus auf der Gestaltung und nicht dem Nutzen für einen selbst. Aber über den kreativen Weg meine Termine zu notieren bin ich zu meinem, für mich funktionierendem, System gelangt.

    Das ist ein Prozess und es ist auch immer im Wandel. Am Ende hat man was in Händen, was einem vieles von sich selbst widerspiegelt. Das macht es sehr spannend.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Mit dem X17 kenne ich mich nicht aus. Filofax hatte ich in Personal und in A5. War mir auf die Dauer zu unpraktisch, weil man nen extra Locher braucht für eigene Einlagen (die vorgefertigten mag ich nicht) und da ich mit links schreibe, waren mir auch immer die Ringe im Weg. A6 ist mir persönlich zu klein. Daher kann ich zum Format nichts weiter beitragen.
    Ich selber führe Journal, sprich ich schreibe viel und klebe Dinge ein usw. Für mich ist das nicht nur ein Kalender.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Das x17 in A6 ist schon recht klein, das würde ich eher in A5 empfehlen und wäre vll vergleichbarer mit dem Personal. Das muss man selbst entscheiden, ob man öfter mal die Ringe aufmachen will beim Filofax, um was zu ‘basteln’ oder einzutragen, oder ob man mit den Gummiringen klarkommt, die sind zumindest nicht so im Weg.

  • hm, ich will das schon überwiegend für Termine nutzen. Also zu groß sollte es nicht sein, damit ich es auch wirklich immer mitnehme... Dachte beim Filofax ursprünglich auch an das Pocket. aber da passen so wenig Seiten rein, angeblich.


    Für Termine finde ich es blöd wenn die Hälfte gerade zu Hause liegt. Termine ins Handy trage ich nicht ein. Bislang merke ich mir die Termine. Nur für die Arbeit nutze ich Outlook (da sind es auch deutlich mehr...)

    Aber privat ist alles im Kopf gespeichert.

  • Angie nur für Termine hatte mir der Pocket damals gereicht. Meiner war sogar Portemonai und Kalender in einem. Da ich dort nur Monatsübersichten hatte (ich hatte mal eine kleine Filofax Sammlung). Aber da standen dann halt auch keine Zusatzinfos drin. In der Uni hatte ich ein Jahr lang mal den Tageskalender von Paperblanks. Der ist etwas kleiner als eine Postkarte, hat aber Monatsübersichten und halt für jeden Tag eine Seite. Eine Tasche hinten, Gummiband zum schließen und zwei Lesezeichen sowie einem kleinen Telefonbuch. Meine Stiftschlaufe ist von Leuchtturm zum einkleben. Die Optik ist auch schön. Den gibt es in zig Ausführungen. Meinen siehst du auf den Fotos.

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    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Angie, da hilft dann nur ausprobieren. Schau doch mal bei Ebay ob du nen gebrauchten Filofax bekommst. Und auch ggf beim X17. Dann ist es nicht so schmerzhaft, wenn es doch noch nicht gleich passt.
    ich habe zig Kalender und Notizbücher durch um zu wissen was ich für mich brauche.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Hallo ihr Lieben,


    so, ich hab mein neues BuJo aufgesetzt. Ziemlich reduziert diesmal. Hatte schon mehrerer dieser hübschen Bücher von Cedon und die funktionieren für mich sehr gut [schreiben]

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    Key und Index hab ich auf einer Seite - das reicht mir an Platz.

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    Den Future Log mache ich normalerweise für 6 Monate vor allem wegen Uni-Terminen. Da auch die spärlich gesät sind in der aktuellen Situation, gibt's dieses Mal vorerst nur 3. Normalerweise mache ich noch einzelne Monatsübersichten, aber auch die... [kopf-schuettel] überflüssig. Links eine Washitape Markierung, da hat man direkt den Überblick. Auf der Seite daneben mein Geburtstagskalender.

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    Und tja, mal nicht aus Corona- sondern persönlichen Gründen habe ich meine regulären Jahresziele sausen lassen und starte sehr reduziert und frei ins Jahr. Alles, was Druck macht, was im Moment so gut wie alles ist, raus [peitsch] von daher nur eine von den Känguru-Chroniken inspirierte Not-to-do-Liste.

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  • Hallo MinaLara ich wollte schon längst auf deinen Post geantwortet haben.
    Du hälst dein Journal recht minimalistisch, das ist gar nicht so verkehrt. Es soll ja nur rein was man braucht und über die Zeit kommt ja eh oft etwas hinzu oder fällt weg.
    Das Journal selber finde ich sehr hübsch mit dem Blumendekor 😊


    So hier ist auch mein Setup für 2021.

    Seiten die schon vorher in dem Buch waren und viele Daten enthalten, wie die Termine fürs Jahr, habe ich weg gelassen.

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    So und hier dann mein Januar Spread. Die max 4 Farben des Titels, ziehen dich dann durch den Monat. Farbschema und so 😉

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    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Wow und damit kommt ihr zurecht?

    Respekt!

    Ich habe mittlerweile muss ich an der Stelle zugeben einen Kalender in meinem Zimmer hängen.


    So detailliert und vor allem farbig ein Tagebuch zu führen würde ich eher als Qual empfinden. Mehrfarbige Schrift oder Textmarker auf einer Seite stört mich schon extrem.

  • bluedxca93 das kann ja jeder halten wie er mag. Das sind bei mir nur die wichtigsten Tracker und die Titelseiten die ich farbig mache. Der Rest wird bei mir auch nur mit einem schwarzen Stift niedergeschrieben.
    Für mich ist es Tagebuch und Planer in einem. Andere nutzen es nur als Planer oder für Projekte oder halt auch um persönliche Ziele zu erreichen. Der „Erfinder“ des Bullet Journal nutzt ein einfaches Notizbuch und einen Fineliner, mehr nicht 😉

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Mein erster Bullet Journal -Versuch ist deutlich minimalistischer als das hier gezeigte. Okay, eher minimalistisch-chaotisch müsste man wohl sagen. Ich finde es sehr interessant wie verschieden das alles aussehen kann. Vielleicht erweitere ich das Layout auch noch wenn ich mich darin besser zurecht finde.

    Momentan arbeite ich mich noch in die BuJo-Routine für mich rein. Ich habe nun erstmal ein halbes Jahr zur Probe veranschlagt um festzustellen ob das was für mich ist. Ich sehe aber schon durchaus Vorteile für mich. Gerade im Bereich Tracken und Pläne werden mir dadurch momentan einige Dinge vor Augen geführt, die ich vorher gar nicht so erwartet hatte.

  • Chaoskritzlerin ja ein Bullet Journal führen ist ein Prozess. Der auch irgendwie nicht endet. Denn das Schöne daran ist ja, die Anpassungsfähigkeit an das Leben.
    Ich setze gerade das nächste ganz in Ruhe und etwas strukturierter auf, da meins nur noch bis Ende April platz hat ca.

    Auch von dem mache ich dann Bilder.

    Lieben Gruß

    Jana


    Da Vinci? Nie von gehört, macht der gute Musik?[tanz]:))

  • Ich habe mich mittlerweile gut an den Filofax gewöhnt und nutze den für die Arbeit und Privat. Alles was da drin landet ist verpflichtend für mich.

    Ich merke jetzt schon das es hilft den Tag besser zu strukturieren :)

    Für das Mentale habe ich ein ungeliebtes Skizzenbuch genommen zum zeichnen (eher kritzeln) und schreiben. Das wird allerdings eher wöchentlich geführt/ nach Gefühl.


    Ist für mich auch das erste Mal, aber das trennen fühlt sich für mich gut und richtig an

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