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Pastell Ölkreiden Härtegerade, Vermalbarkeit

  • Hallo, ich habe so etwas bisher noch nicht für Ölkreiden gefunden, für Soft Pastellkreiden dagegen schon häufiger.

    Daher dachte ich fange mal eine List der Härtegerade an, in welcher ich versuche die Ölkreiden abzustufen. Dazu ggf. Hinweise zur Vermal - Verwischbarkeit und sonstige Anmerkungen.

    Ausgangs, Vergleichspunkt sind meine Jaxon Kreiden.


    Reihenfolge von Hart nach Weich, "--" Zeilen für starke Abstufungen.


    * Pentel Arts: . Nur 8mm dünn. Verwischbar etwas schlechter als Jaxon, etwa gleich hart. (Günstig: 9€ für 50*8mm Kreiden)

    * Caran D'Ache - Neopastel: sehr schlecht Verwischbar, die einzel Striche bleiben deutlich zu sehen, Übergänge kaum möglich. Ähnliche Härte wie Jaxon - Testversion eine ältere gebrauchte Schachtel, evtl. anders als neuwertige Kreiden. (Neupreis scheint vergleichbar mit Jaxon)

    * Bösner Hausmarke: (leicht günstiger als Jaxon)

    * Jaxon (Honsell) - Meine Vergleichskreide, recht gut verwischbar, schöne Farb Übergänge, nicht sehr weich, weiteste Verfügbarkeit von Einzelkreiden. (19€ für 48*11mm Kreiden - 70c/Kreide)

    ------

    * Sennelier - sehr gut verwischbar, extrem Weich, färbt beim berühren schon ab. IMHO toll für Details, Nuancen auf vielschichtigen Hintergründen. (extrem Teuer, fast 3€/ 11mm Kreide)


    Sollte jemand andere Kreiden im Vergleich haben, wäre ich sehr Interessiert an Ergänzungen. Insbesondere suche ich eine günstige weiche Alternative für die Sennelier Kreiden.

  • Hallo,

    zum ausprobieren habe ich mir geholt:


    Jaxon

    Royal Talens van Gogh

    Mungyo Gallery Artists soft Oil Pastel


    von den Mungyo bin ich absolut begeistert, sehr cremig

    die van Gogh sind etwas fester als die Mungyo, super Preis, würde ich immer den Jaxon's vorziehen


    zu den Sennelier kann ich nix sagen, die hatte ich noch nicht in der Hand


    [winke-winke]

  • Hi Beate, danke für deinen Beitrag zu deinen Kreiden. Magst du noch etwas detailierter schreiben wie sich die Farben verhalten. Heisst cremig vor allem cremiger beim Auftrag oder Verwischen, wie sieht es da mit übereinander schichten aus?
    Wie sind diese Attribute im Vergleich zu den Jaxon, was macht es, dass Du sie den Jaxon vorziehst?

    Preislich scheinen die Mungyo ja zwischen Jaxon und Sennelier zu liegen. Die VanGogh ziemlich gleich.

  • Hi Milan,

    Mein Einstieg in die Welt der Ölpastellkreide war denkbar einfach :

    Eine befreundete Künstlerin, die seit vielen Jahren hunderte von Ölpastell-Bildern erstellt hat, sagte mir, dass sie die Jaxons einfach liebt, weil sie am vielseitigsten sind und man damit einfach alles machen kann. Das kann ich bis jetzt, nach so einigen Portraits und ein paar anderen Sachen, voll bestätigen.

    Das Mischen , Verblenden und Schichten klappt super. Die Streichfähigkeit ist für diesen mittleren Härtegrad sehr gut. Alle Grau-, Blau-, Rot- und Brauntöne decken gut auf allen Untergründen, lediglich zarte fleischfarbene Töne bleiben ganz leicht transparent.

    Fazit : meine Pastelle für wirklich alle Lebenslagen.

    Die Senneliers nehme ich nach vielen Versuchen mit anderen, billigeren Kreiden, einerseits sehr gern für größere Hintergrundflächen, da man sich mit billigen, härteren Kreiden einfach totrubbelt. Der hohe Preis relativiert sich sehr schnell, wenn man mal erlebt, wie ergiebig sie aufgrund des sehr hohen Pigmentgehalts sind und wieviel Fläche man mit wenig Material gestalten kann.

    Die hervorragende Mischbarkeit macht zudem ein größeres Sortiment völlig unnötig. Ein paar Grundfarben, und weiß sowie evtl schwarz und (Himmel-) blau als große Kreide reichen völlig aus und halten lange.

    Eine weitere gute Anwendungsmöglichkeit für die weiße Sennelier ist das Setzen von Highlights, weil sie einerseits punktuell super deckt und andererseits sehr sanft verteilbar und ausstreichbar ist wie make-up.

    Die eher harten Boesner, die ich anfangs für Hintergründe verwendet habe, nehme ich dafür nur noch bei kleineren Flächen, denn das Ausstreichen macht wirklich nicht viel Spaß. Oder wenn ich später was auf den HG draufmalen will, denn dafür sind die Senneliers als Hintergrund zu weich. Senneliers eignen sich dafür nur, wenn ich das spätere Objekt "auslassen", also um die späteren Konturen des Objekts herum malen kann. Geringfügige Überlappungen der Ränder kriegt man aber gut hin, die Jaxons decken gut auf einem dünn ausgestrichenen Rand eines Hintergrunds aus Senneliers.

    Was ich mit den Jaxons und Senneliers so mache, kannst du dir ja in meiner Galerie oder meinem Ölpastell & Co. - thread anschauen.

    Ansonsten freue ich mich sehr über deinen thread hier, denn da finde ich bestimmt auch noch einige interessante Pastelle, die ich gern mal ausprobieren möchte.

    Viele liebe Grüße

    Frank

  • Hi Frank, danke für deinen Input. Ja ich dachte mir als ich den damals eröffnete, dass es ganz Interessant wäre da mal etwas zu sammeln und zu vergleichen. Da ich sowas in der Art zwar für soft Pastelle aber nicht für Oil Pastells gefunden hatte.
    Deine Art mit Pastellen zu malen ist ja auch wieder sehr anders, ausgefeilter als meine.

    Selbst benutze ich ja weiter fast ausschließlich aktiv die Jaxon mit Sennelier für Highlights zum Schluss. Davon habe ich auch nur 2 Farben. Ich bin mit den Jaxon überwiegend ja auch recht zufrieden. Evtl kommt eben doch noch ein weich/cremiges Set wie Sennelier oder evtl Mungyo dazu.


    Zuviele sind für mich aber übertrieben, dafür male ich nicht oft genug und wechsele auch noch zwischen Aquarell und Kreide.

    Etwas Offtopic: Aquarell habe ich meinen uralten 12 Kreul Kasten Weihnachten erweitert, auf einen 24er White Nights. Uii die Farben sind so schön und auch großteils krass ergiebig. Da merke ich den Pigment Dichte Unterschied mehr als bei Ölkreiden bisher.

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