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Welche Kamera soll ich mir kaufen? Ein paar kleine Tipps.

  • Die gute Nachricht zuerst, es gibt keinen wirklich schlechten Kamers mehr. Das sieht man schon teilweise an der Qualität die das ein oder andere Handy hervorbringt.
    Die erste Frage die Ihr euch stellen sollt, wofür will ich die Kamera haben. Wollte ihr nur ab und an ein paar Bilder im Urlaub machen oder von der Party, dem Familienfest. Oder wollt ihr euch ernsthaft mit der Fotografie beschäftigen?
    Schauen wir uns mal ganz grobe an was es denn so gibt.
    Ganz oben Sind die DSLR Kameras (Digitale Spiegelreflexkameras).
    Vorteil
    Ihr könnt die Objektive wechseln.
    Ihr seht durch den Sucher den tatsächlichen, späteren Bildausschnitt.
    Der Sensor, also die Fläche auf der Belichtet wird ist größer als bei Handys oder Kompaktkameras. Was eine bessere Bildqualität und ein geringeres Rauschen bei hohen ISO Werten bringt.
    Einen Großteil der Einstellungen könnt ihr von außen an der Kamera durchführen. Bei Kompaktkameras muss man dafür in der Regel ins Menü (kostet Zeit).
    Nachteil
    Das höhere Gewicht.
    Oftmals der Preis.
    Preise von DSLR von 340 – 7000 Euro


    Tipp, wollt ihr ernsthaft Fotografieren lernen. Ist Die DSLR eine gute Wahl. Und das sage ich immer wenn es um den Kauf geht, nehmt nur den Body, also kein Kit Objektiv dazu. Kit Objektvie nicht nichts halbes und ganzes. Klar ihr könnt Zoomen was dem Anfänger auch Spaß macht aber die Qualität ist, sagen wir mal durchschnittlich. Die Lichtstärke hingegen weniger gut.
    Tut euch den gefallen und nehmt statt dessen ein 35mm oder 50mm Objektiv dazu. Die kosten so um die 200 Euro und haben eine Lichtstärke von 1: 1,8. Damit seit ihr dem Kitobjektiv in dem Bereich um einiges überlegen. Und die Grundschärfe ist um einiges besser als beim Kit.
    Und ja ihr habt dann kein Zoom, bzw. Eure Füße sind der Zoom.
    Weshalb empfehle ich das? Grade wenn ihr anfangt hilft das, euch mehr Gedanken über den Bildausschnitt zu machen. Die Perspektive. Und ihr fotografiert dadurch sauberer. Ihr lernt schneller. Nach ca. einem halben Jahr könnt ihr Euch Gedanken über andere Objektive machen, je nachdem wieviel ihr fotografiert.
    Dann könnt ihr euch meinetwegen noch eine billige Kitscherbe bei Ebay besorgen. Ich fotografiere selbst Hochzeiten nur mit Festbrennweiten, alleine schon wegen der Qualität. Allerdings habe ich dann drei Kamerabodys an mir hängen mit jeweils einer anderen Brennweite drauf.
    Als nächstes, und das ist wichtig. Lernt ohne Automatiken zu fotografieren. Sonst nutzt ihr eine DSLR nicht optimal. Eine Automatik versucht immer ein richtig belichtetes Bild zu erzeugen, dass bedeutet für das Programm es schneidet die Lichter (hellen Bildteile) und die Tiefen (dunkeln Bereiche) ab um im Mittelwert eine gleichmäßig graue Fläche zu erzeugen, gesehen auf den gesamt Lichtwert des Bildes. Denn die Kamera kann nicht wissen was euch auf dem Bild wichtig ist und was nicht. Ergo ist das Bild nicht ganz optimal, es ist OK aber mehr auch nicht.


    Als nächstes ein paar Worte zu den Kompaktknipsen.
    Die sind OK wenn man nur ab und an Bilder macht. Die Qualität ist ok, ab und an bekommt man durchaus einen Hammer Ergebnis. Geeignet wenn man nur hin und wieder ein paar Bilder machen möchte. Sich nicht großartig Gedanken machen will über das Fotografieren. Sie sind klein, leicht und es gibt sie in allen Preislagen.


    Zum Schluss ein Wort über die Spiegellosen System Kameras, die von allen namhaften Herstellern angeboten werden. Leute die sind richtig gut. Sie stehen den DSLR von der Qualität um nichts nach, allerdings vom Preis auch nicht. Ihr könnt dort ebenfalls die Objektive Wechseln. Allerdings sind sie viel leichter und leiser als die DSLR`s. Sicherlich gibt es Bereiche z.B. Sportfotografie wo sie aufgrund des etwas Langsameren Autofokus mit guten DSLR`s noch nicht mithalten können. Ich denke aber das wird sich in Zukunft ändern.
    Ich persönlich setzte sie im Job immer mehr ein und meine Nikons bleiben Zuhause. Allerdings bei Eventsfotografie nutze ich bis jetzt meine DSLR`S weil mir meine Fuji`s dafür zu schade sind.


    So das ein kleiner Überblick, falls Fragen sind, immer gerne.
    Ach ja, falls ihr nun vermisst, das ich keine Produkt Empfehlungen gebe, ist das durchaus bewußt von mir gemacht. Ist es bei Euch soweit das ihr eine Kamera kaufen wollt, geht in den Laden, nehmt die Kamera in die Hand und schaut welche euch zusagt. Ihr müsst damit arbeiten, deshlab muß die Kamera zu euch passen, bzw. gut in der Hand liegen.
    Merksatz zum Schluss, nicht die Kamera macht das gute Bild, sondern Ihr.
    In dem Sinne gutes Licht
    Jo ;)

  • PS: Das Bild auf dem Link ist mit einer Spiegellosen Fuji gemacht. Sowas gelingt, wenn man die Automatik ausmacht und die Kontrolle über die Kamera übernimmt. Und mit etwas Übung seit ihr auch nicht viel langsammer. Das Bild habe ich aus dem Auto gemacht, als ich an einer Ampel stand. Fenster runder, Kamera, liegt bei mir meist auf dem Beifahrersitz, genommen, eingestellt und "Klick".


    https://www.flickr.com/photos/johille/10679564666/

  • Das ist gut, dann kann man hier den Profi fragen [daumen-hoch]


    Ich liebe gute Fotos... selber fotografiere ich aber nicht. Nur das typische geknipse im Urlaub etc.
    Was mich total begeistert, wenn ich Bilder einer Spiegelreflexkamera mit den Fotos vergleiche, die ich immer so mache, ist diese unglaubliche Schärfe und die hohe Auflösung. Gerade für realistisches Malen echt gut. Aber mein Hobby ist schon teuer genug, da fange ich nicht noch was neues an :D
    Aber ansonsten komme ich gut klar mit meiner kleinen Digicam.
    Meine Mama hat noch eine ganz alte, nur 3 Megapixel, war damals ja noch nicht so, das selbst Handykameras da shcon im zweistelligen Bereich waren... aber die Farben waren immer so was von brilliant.

  • Ein kleiner Tipp von mir: bevor man sich eine DSLR zulegt empfehle ich gerne, dass man sich zuerst eine analoge kauft. Die sind wirklich günstig und man muss sich damit auseinandersetzen um gute Fotos zu bekommen. Selbst wenn man Filme entwickeln lässt, ist man noch günstiger dran als mit einer digitalen. Außerdem klickt man dann nicht 100mal auf den Auslöser, sondern man setzt sich mehr mit den Ausschnitt usw auseinander


    Ich hab Fotografieren auch mit einer alten Pentax "gelernt" und möchte die Erfahrung auf keinen Fall missen. Mittlerweile habe ich zuhause 10+ analoge Kameras von 1930 bis 1990 etwa, die ich sehr gerne nutze. Eine Freundin von mir hatte nie eine analoge Kamera und da merkt man schon einen Unterschied. Ein Tag im Zoo ergibt bei mir meist 50-100 Fotos während sie 800 macht (wenn wir beide digital fotografieren). Gibt nachher weniger Mist zum aussortieren :D


    Gerade für Reisen, wo ich Angst um meine neue habe, ist eine ältere ideal (zB Festivals) Niemand klaut eine Kamera aus den 80ern :D


    (Außerdem finde ich es toll, wenn ich die Bilder abhole und zum ersten Mal sehe :D)

  • Mitunter setzte ich analoge Kameras sogar noch im Job ein, bei Hochzeiten zB. mache ich gerne mal einen 6x6 Film.
    Meine älteste Kamera seht ihr unten, auch mit fotografiere ich immer wieder mal gerne, wenn Sachen für mich mache.



    [img width=750 height=699]https://i61.tinypic.com/2mee16a.jpg[/img]

  • Sehr schön geschrieben deine Tipps und sicherlich ein guter Anhaltspunkt für Leute die
    sich eine neue Kamera zulegen möchten.
    Ich fotografiere gerne noch mit analog Kameras und entwickel auch selbst ab und an
    noch Bilder wenn es die Zeit erlaubt und das finde ich einfach immer wieder toll [hops]


    Letzten August habe ich mir allerdings mal eine neue digitale gekauft, weil meine alte
    den Geist aufgegeben hat. Habe mir die Nikdon d5200 gekauft und bin echt super zufrieden
    damit. Letzten Samstag habe ich eine Hochzeit fotografiert und sie hat mir echt gute Dienste
    geleistet :D


    Natürlich nützt die beste Kamera nichts, wenn man selbst nicht einen funken Ahnung oder
    Verständnis fürs Licht oder das Motiv oder die Lichtverhältnisse hat das stimmt. Aber
    manchmal bei Wettbewerben frage ich mich was die Leute sich bei manchen Motiven denken,
    oder auch die Jury wie die bewertet^^


    PS: Das is ne ganz tolle Kamera [klatsch]

    Einmal editiert, zuletzt von Blondengelsche ()

  • Daaaaann zieh ich mal diesen Thread aus der Versenkung...


    Also ich suche eine neue Kamera, bzw. überhaupt mal eine taugliche Kamera. Jahrelang habe ich mich mit einer ollen Samsung PL120 herumgeschlagen, eine ganz einfache Kompaktkamera, wie sie wohl jeder mit in den Urlaub nimmt (damals waren 14,2 Megapixel noch viel!). Mittlerweile hat mein Handy (Samsung A3 2017) die Kamera um Längen überholt, sodass ich die Kamera eigentlich gar nicht mehr nutze. Was halbwegs geht, ist bei schönstem Sonnenschein NICHT gegen das Licht eine Landschaft o.Ä. ohne Zoom zu fotografieren. Alles andere sieht einfach grottig aus... Bei mittelmäßigem Licht und nur ein bisschen Zoom verwackelt trotzdem immer alles, wie ruhig ich die Kamera auch halte. Bei Nahaufnahmen wird nie das scharfgestellt, was ich haben möchte. Schlechtes Licht geht gar nicht, wobei mich etwas Rauschen nicht mal stören würde, aber es ist alles so verdammt verwackelt! Die Bilder sehen immer grottig aus, ob nun im Automatikmodus oder mit manuellen Einstellungen.
    Mein Handy macht dagegen ganz passable Bilder für den Alltagsgebrauch, ihr kennt die Qualitäten ja sicher. Bei einem Konzert letzte Woche konnte man was erkennen, aber mehr auch nicht. Der Sänger wurde meistens auf den Fotos ganz weiß dargestellt und der Hintergrund super schwarz. Scharf war eigentlich auch keins der Bilder (obwohl das Motiv "scharf" war :D:D:D )


    Kurz: Ich suche eine neue Kamera, bei der man einfach sagt: Schöne Bilder, scharf, schöne Farben, fertig!
    Damit ich nicht gleich wieder unzufrieden bin, oder das nächste Handy die Kamera wieder überholt, würde ich ganz gerne etwas über dem Niveau der kleinen Kompaktkamera anfangen. Eine Spiegelreflex muss es nun aber auch nicht sein, da ich jetzt nicht Fotografin sein will oder so. Ich will einfach nur hübsche Bilder für's Fotoalbum, mal einen kleinen Ausdruck für die Wand und Social Media. Die Motive wären alles vom Schmetterling auf dem Balkon über Bilder von Leuten bei Hochzeiten etc., Zootieren und Konzerten.
    Gesucht ist also die eierlegende Wollmilchsau für unter 300 Euro :P


    Hat einer von den Fotoaffinen hier einen Tipp für mich? Es ist mir klar, dass teuer da meistens besser ist, aber für den Preis, den ich mir wünschte, hätte ich dann schon gern die im Vergleich beste Kamera. Preis-Leistung ist mir also wichtig.


    Ich habe mal auf eigene Faust ein wenig verglichen und mit bis jetzt diese Kameras angesehen:


    Nikon Coolpix B500: Nikon Coolpix B500 Kamera Schwarz (Affiliate-Link)
    (Beispielbilder in den Rezensionen finde ich etwas matschig)


    Canon Powershot SX540 HS
    Canon PowerShot Digitalkamera Megapixel CMOS Sensor (Affiliate-Link)
    (für den Preis fände ich aber einen Sucher nicht schlecht)


    Panasonic Lumix schießmichtot: Panasonic DC FZ82EG K Bridgekamera Weitwinkel Videoaufname (Affiliate-Link)
    (Beispielbilder sehen nicht so geil aus, aber vielleicht konnten die Leute nur nicht fotografieren. Dafür finde ich die Funktion des später Fokussierens gut)


    Sony sonstwas: Sony DSC HX400V Digitalkamera Megapixel 50 fach (Affiliate-Link)
    (Spricht mich derzeit spontan am meisten an, schöne Farben auf den Bildern, Tiefenunschärfe usw. ... auch ein Sucher dabei)




    Besitzt einer von euch vielleicht zufällig eine dieser vier Kameras oder kann mir mit mehr technischem Verständnis sagen, welche davon besser als die anderen ist? Oder habt ihr in der gleichen Preisklasse noch einen anderen Tipp für mich?


    Würde mich sehr über Hilfe freuen :D

  • Ja @SnowflakeAlice also das Feld Kameras ist megabreit gestreut. Ich nutze ja Kameras ala DSLR in der sogenannten Topklasse, aber ich versuche dir mal zu helfen, wie ich daran gehen würde.



    Erstmal würde ich im Netz nach Seiten die Tests machen suchen, aber bitte nicht solche Seiten ala wasp.test-top10.com/Bridgekamera oder vergleich.org/Test+Vergleich/Bridge+Kameras‎ , denn das sind her Leute die3 keine echten Rest anbieten sondern of mit Reflinks arbeiten also Geld an dir verdienen wollen.


    Ich würde z.B. auf Chip.de http://www.chip.de/bestenliste…ras--index/detail/id/996/ gehen und da in deinem Preis-Leistungsrahmen suchen.


    Auch hier kann man suchen, da dort auch die Teste der Fotozeitschriften ect. Links unten hinterlegt sind https://www.testberichte.de/f/…69/1.html?pr=true&map=300



    Für mich wäre es immer wichtig wie die Menues aufgebaut sind. Einfach und logisch aufgebaut und vor allem wie die Haptik ist. Als solltest du auch in einen Laden gehen und schauen wie sie dir in der Hand liegen.



    Was Du suchst sind Bridgekameras, die in deiner gewünschten Preisklasse oft keine Möglichkeit haben ein anderes, sprich besseres Objektiv oder eine andere Brennweite zu nutzen.


    Also solltest du in erster Linie auf die Lichtstärke achten. Je kleiner die Blendenzahl ist, je offenblendiger ist das Objektiv und je besser lässt sich ein Objekt freistellen. Stichwort Bokeh. Kannst du googlen, wenn du das nicht weißt.



    Ein Handy stellt eben alles i.d.R. scharf und dort kann man eben viel mehr mit machen.


    Ich fände es wichtig einen manuellen Modus hast dafür, wenn du eben das machen möchtest, was du willst und nicht der Programmierer der Kamera. Ob dir das mal wichtig ist weiß ich nicht, aber bei Konzerten wäre es wichtig nur den Sänger z.B. scharf zu stellen und somitmehr in den Vordergrund zu machen.



    Stiftung Warentest hat keine aktuellen Tests, aber fast jede Fotozeitschrift macht das alles Nase lang, da die Hersteller ja leider teilweise mehrfach neue auf den Markt werfen.



    Ja eine richtige Hilfe bin ich dir nicht. Man kann nur die Daten vergleichen. Wenn ich so was mache bin ich da sehr akribisch. Das letzte Mal als ich meiner Frau eine kleinere Kamera gekauft hatte, war ich sicher 14 Tage im Internet unterwegs, um mein Ergebnis zu finden mit der sie dann auch immer noch sehr zufrieden ist.



    Zumindest wollte ich dir ein paar Denkanstöße machen dazu.


    Kannst dich aber gerne mal melden. Vielleicht hat Georg oder andere noch andere Ideen.

  • Danke dir schon einmal, Trialelmi!
    Bei Chip.de war ich teilweise schon unterwegs, aber die hatten da wieder sooo viele Tests, da wusste ich nicht, wo ich anfangen soll. Die andere Seite, wo du schon den richtigen Filter eingestellt hast, sieht brauchbar aus!
    Die Menüs sind für mich eher zweitrangig - komme mit allem klar, solange es einen nicht total vom eigentlichen Knipsen abhält oder zu lange dauert. Im Laden schauen würde ich auf jeden Fall vorher machen und am liebsten auch im Laden kaufen.


    Genau, suche eine Bridge ;) Auf jeden Fall gerne mit festem Objektiv, da ich nicht unmengen Geld für Objektive ausgeben will und das Ganze noch etwas kompakt bleiben soll. Zudem darf man auf Konzerte z.B. manchmal keine Kameras mit Wechselobjektiven mitnehmen. Das mit der Blendenzahl ist mir beim Vergleichen schon ein wenig begegnet, und den Bokeh-Effekt finde ich immer sehr schön. Dann kann ich die von mir auserwählten ja schon mal nach der Blendenzahl sortieren...


    Ja, ein manueller Modus wäre mir auch recht! Oder so, dass man zum Beispiel sagt, das und das mache ich jetzt manuell und den Rest automatisch. Ein Automatikmodus ist natürlich trotzdem praktisch, wenn's mal schnell gehen soll oder jemand anderes ein Foto von mir machen soll oder sowas. Ich glaube aber, die Bridges haben fast alle einen manuellen Modus mit drin.


    Fotozeitschrift ist ne gute Idee!


    Danke also für die vielen Denkanstöße! Bin ja froh, wenn man unter 300 Tacken überhaupt schon was reißen kann.

  • Ich habe mir 2013 die Panasonic Lumix FZ62 gekauft. Mir war wichtig der Preis (unter 300 Euro), einfachste Handhabung (Automatik), Verwacklungsschutz und möglichst Fotos in der Ferne und in der Nähe (Makros) in einigermaßen guten Qualität hinzubekommen. War mir früher das Fotografieren eher lästig, wurde ich zur begeisterten Fotografin. Der Kuckuck in 1000m Entfernung oben auf dem Baum war zwar nicht mehr scharf, aber erkennbar. Normale Fotos im Zoo in normaler Entfernung wurden gestochen scharf. Und die Kamera sah, was ich mit bloßem Auge nicht erkennen konnte. Details von Schmetterlingen oder Blumen - wie spannend jedes Mal, wenn ich die Bilder auf dem PC sah. Die Videofunktion hatte ich nie richtig genutzt, ich hatte einfach vor lauter fotografieren keine Zeit. Mit der Zeit und unendlich vielen Fotos fotografiert die Kamera nicht mehr so gut. Ich habe sie einfach zu viel genutzt.


    Deswegen und weil ich Interesse hatte kaufte ich im Winter 2016/17 eine Canon Spiegelreflex EOS 700D. Sie macht von der Qualität her bessere Fotos, aber sie ist wesentlich schwerer, das Objektivgewechsle zwischen nah (für Makros) und fern stört ungemein. Das Motiv schwirrt ja weg, bevor ich die Objektive gewechselt habe. Und die Objektive selbst waren dann im Endeffekt teurer als die Kamera. Nicht zu vergessen, dass dann noch Sonnenblende, Sonnenfilter und sonstiger Kram gebraucht wird. Das störendste ist aber das Geklappere, wenn ein Foto geschossen wird. Manche Viecher hauen nach dem ersten Foto einfach ab vor Schreck.


    Ich spare zur Zeit auf eine Panasonic Lumix FZ-1000. Ich würde Dir vor Kaufentscheidung dringend raten, in einem Geschäft mal die Kameras in die Hand zu nehmen. Auch das war für mich wichtig, ob das Fotografieren Spaß macht oder nicht.


    Das ist meine absolute Laienmeinung: Mit Blende, ISO und Co kenne ich mich nicht aus. Vielleicht habe ich - wenn ich in Rente bin - einmal Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

  • @Sela Danke für deine Meinung - von Laie zu Laie sozusagen :D
    Also Spiegelreflex wäre mir eine Nummer zu groß, wie gesagt. Von Preis, Größe und "Professionalität" her eben.
    Die beschriebene Panasonic klingt ja ganz gut, aber warum fotografiert sie mit der Zeit nicht mehr so gut? Das würde mich schon stören bzw. vermute ich, dass da Verschleißteile ausgetauscht werden müssten. Und dann liegt die scheinbar gerade auch über meinen Preisvorstellungen ;)


    Achso: Ab und zu ein kleines Video zu machen wäre ganz nett, da ist mir die Qualität aber nicht so wichtig wie bei Fotos.


    Was ISO und Co. angeht, bin ich nun auch keine Experten, aber hohe ISO = lange Belichtung = helleres Bild, oder? Problem ist dann, wenn's dadurch sehr unscharf wird. Aber in einer dunklen Kammer will ich ja auch keine Fotos machen, sondern bei gutem bis dämmrigem Licht. Dann lieber Rauschen als Unschärfe...

  • Ich habe extrem viel Fotos gemacht - ich spreche da von einer Million und drüber (anhand der Speicherkarten nachvollziehbar). Sie fotografiert wirklich noch einwandfrei. Nur denke ich manchmal, in der Nähe minimal nicht mehr so scharf. Vielleicht ist es nur der Eindruck durch die Spielgelreflex, die ein klein bischen bessere Fotos (wirklich nur minimal) macht. Zur Reparatur braucht die Panasonic nicht. Ich liebe die Panasonic. Sie passt in meine große Handtasche und zieht mich nicht zu Boden durch ihr Gewicht. :) Die Bildschärfe regelt (wie bei vielen Apparaten möglich) die eingestellte Automatik.

  • Ich habe extrem viel Fotos gemacht - ich spreche da von einer Million und drüber (anhand der Speicherkarten nachvollziehbar). Sie fotografiert wirklich noch einwandfrei. Nur denke ich manchmal, in der Nähe minimal nicht mehr so scharf. Vielleicht ist es nur der Eindruck durch die Spielgelreflex, die ein klein bischen bessere Fotos (wirklich nur minimal) macht. Zur Reparatur braucht die Panasonic nicht. Ich liebe die Panasonic. Sie passt in meine große Handtasche und zieht mich nicht zu Boden durch ihr Gewicht. :) Die Bildschärfe regelt (wie bei vielen Apparaten möglich) die eingestellte Automatik.

    Sela, das kann ich fast nicht glauben. In rund 5 Jahren mehr als 1.000.000 Bilder? Das wären über 500 Bilder am Tag, jeden Tag von Montag bis Sonntag. Wie machst Du es, dass Du über die Speicherkarten nachvollziehst, wie viele Bilder Du in 5 Jahren mit der Kamera gemacht hast



    Genau, suche eine Bridge ;) Auf jeden Fall gerne mit festem Objektiv, da ich nicht unmengen Geld für Objektive ausgeben will und das Ganze noch etwas kompakt bleiben soll. Zudem darf man auf Konzerte z.B. manchmal keine Kameras mit Wechselobjektiven mitnehmen. Das mit der Blendenzahl ist mir beim Vergleichen schon ein wenig begegnet, und den Bokeh-Effekt finde ich immer sehr schön. Dann kann ich die von mir auserwählten ja schon mal nach der Blendenzahl sortieren...



    Ja, ein manueller Modus wäre mir auch recht! Oder so, dass man zum Beispiel sagt, das und das mache ich jetzt manuell und den Rest automatisch. Ein Automatikmodus ist natürlich trotzdem praktisch, wenn's mal schnell gehen soll oder jemand anderes ein Foto von mir machen soll oder sowas. Ich glaube aber, die Bridges haben fast alle einen manuellen Modus mit drin.

    Bei all der neuesten Technik sollte man eines nicht vergessen: nicht die Kamera macht die Bilder und wenn Du die Möglichkeiten Deiner Kamera beherrschst, bist Du fast jedem DSLR-Automatik-Fuzzi weit überlegen.


    Deine Überlegung zur Bridgekamera ist nachvollziehbar und in Ordnung. Du hast eine Kamera und alles dabei. Die Kameras der Bridgeklasse und die "gehobene Kompaktklasse" stehen mittlerweile einer Spiegelreflexkamera nicht viel nach. Worauf sollte man achten?

    • Ich bin in diese Beziehung konservativ: ein Sucher (elektronisch oder optisch) muss sein
    • das Display sollte klapp- und schwenkbar sein (wie praktisch das ist, merkt man erst, wenn man es mal nicht hat)
    • Ein ordentlicher Zoombereich ist wünschenswert. Er sollte bei 18-2 0mm beginnen - noch oben ??? (50 mm ist die Normal-Brennweite, die der menschlichen Wahrnehmung am nächsten kommt; 200 mm ist dann viermal vergrößert. Die Kamerahersteller haben eine andere Rechenweise: 5-fach Zoom = die größte Brennweite ist 5 mal höher als die kleinste).
    • Ein Blitzschuh ist kein "must have", sondern eher "nice to have"
    • Verwacklungsschutz ist notwendig
    • ob Du eine GPS-Funktionalität brauchst, musst Du selbst wissen (kann ganz nett sein, später zu wissen, wo man ein Foto gemacht hat.

    Ich kann und möchte jetzt konkret keine Kamera nennen. Aber für für den Gebrauch im Hobby- und Freizeitbereich tun sich die Kamera der großen Hersteller alle nichts.Ob Sony, Nikon, Canon, Olympus... die Unterschiede sind für einen Laien kaum erkennbar. Ich würde nur dazu raten: nimm eine Kamera eines der großen Hersteller - auch wenn sie ein paar Euros teurer ist. Wovon ich allerdings abrate ist Panasonic. In meinem Bekanntenkreis häufen sich seit >2 Jahren Probleme und Berichte über schlechten Service, unverschämte Preise bei Reparaturen und Schwierigkeiten bei Garantieleistungen.


    Ich kann @trialelmi nur zustimmen: geh in ein Fachgeschäft, nimm die Kamera in die Hand. Zusatztipp: nimm eine Speicherkarte mit mache ein paar Bilder darauf, die Du dann zu Hause in Ruhe auswerten kannst.

    Liebe Grüße
    Georg


    Bitte bleibt gesund!

    Einmal editiert, zuletzt von Georg ()

  • ich spreche da von einer Million und drüber

    Garantiert nicht. Das glaube ich im Leben nicht. :D
    Du kannst aber ein JPG mal hier hochladen und dann staunen, was kommt.
    Früher sagte man glaube ich 20000 bevor der Chip abrauchte heute eher 200000 oder mehr.

  • ich habe eine digitale Spiegelreflex von Nikon, aber seit ich mein Samsung Galaxy 8 Smartphone habe, lasse ich die schon öfter zuhause, wenn es raus geht... Das macht wirklich supergute Bilder und für die Kamera braucht's immer nen eigenen Rucksack. Denke, die kommen an viele Kompaktkameras mittlerweile ran...

  • Entschuldigung, ich habe mich um eine 0 vertan. Ich habe das anhand der Speicherkarten, die die Anzahl der Bilder angibt, hochgerechnet. Über den Service von Panasonic (und auch nicht von Canon) bei Reparatur- und auch Garantieleistungen kann ich leider nichts aussagen. Habe ich nie in Anspruch nehmen müssen.

  • @Georg Danke auch dir für die Tipps! Dann bin ich glaub' ich gar nicht so auf dem falschen Dampfer, da mir z.B. Sucher und Klappdisplay durchaus wichtig sind. Zoom ist natürlich immer praktisch und Verwacklungsschutz eh! GPS ist halt nice-to-have.


    Ich habe mich bis jetzt auf die vier Kameras fokussiert und mal eine Vergleichstabelle erstellt. Gibt es da noch Werte, die man unbedingt mit berücksichtigen muss?
    Grün bedeutet: im Vergleich gut, rot bedeutet eher schlecht und gelb ist neutral. Dabei hab ich einfach immer den besten Wert grün gemacht, den schlechtesten rot und den Rest jeweils gelb. Wenn sich zwei Werte sehr ähnlich waren sind auch mal beide rot oder beide grün.
    Bis jetzt liegt die Sony bei mir immer noch vorne, danach die Panasonic. Wegen der Sache mit dem Service würde ich bei der Panasonic aber noch einen Punkt abziehen. Canon und Nikon liegen in der Preisklasse eher abgeschlagen laut Tabelle.



    Herrje, ich sollte die Stiftung Kameratest gründen!


    PS: Ich glaube das mit der Blende habe ich jetzt erst kapiert und dann müsste die bei der Panasonic auch grün sein. Immerhin ist die immer noch recht weit offen im Telebereich.

  • Die Blende ist bei der Panasonic am besten aber ob 5.9 oder 63. ist da echt irrelevant. Du hast zwar mit 20mm dort einen besseren Weitwinkel, aber eben nur dort ist deine Offenblende auch bei entsprechender Lichtmenge. Wenn ich aber abwäge würde ich doch bei den 4 Kameras zu deiner Erstwahl zurück gehen. Wenn Du allerdings denkst damit bei Konzerten gute freistellende Fotos machen zu können, wirst du sicher enttäuscht sein. Dazu wird die geringe Lichtmenge nicht reichen. Alles andere macht sie gut. Selbst Mondbilder wirst du mal mit einem Stativ machen können dann. Du wirst erstaunt sein, wie nahe 1200mm sind. Die ISO geht zwar enorm hoch, ist aber nicht zu gebrauchen, wie du feststellen wirst. Ab ISO 1600 wird es extrem körnig. So das ist meine Auswertung.

  • Die Blende ist bei der Panasonic am besten aber ob 5.9 oder 63. ist da echt irrelevant. Du hast zwar mit 20mm dort einen besseren Weitwinkel, aber eben nur dort ist deine Offenblende auch bei entsprechender Lichtmenge. Wenn ich aber abwäge würde ich doch bei den 4 Kameras zu deiner Erstwahl zurück gehen. Wenn Du allerdings denkst damit bei Konzerten gute freistellende Fotos machen zu können, wirst du sicher enttäuscht sein. Dazu wird die geringe Lichtmenge nicht reichen. Alles andere macht sie gut. Selbst Mondbilder wirst du mal mit einem Stativ machen können dann. Du wirst erstaunt sein, wie nahe 1200mm sind. Die ISO geht zwar enorm hoch, ist aber nicht zu gebrauchen, wie du feststellen wirst. Ab ISO 1600 wird es extrem körnig. So das ist meine Auswertung.

    Danke dir! Na das klingt ja gut, dann ist das ja sozusagen vom Experten abgesegnet :D
    Bei Konzerten erwarte ich auch keine Hintergrundunschärfe, eher bei Bildern von einer Blüte draußen oder so. Bei Konzerten soll lediglich mehr zu erkennen sein :) Die hohe Iso bringt mir nix, aber ich dachte die niedrigere ist schonmal ganz praktisch.


    Na dann werd ich mal sehen, ob es die in meiner Stadt irgendwo im Laden gibt und vielleicht die Panasonic im Vergleich dazu!

    --------------- 26. September 2018, 11:57 ---------------
    ... nach ein paar lieben Tipps per PN von euch und weiteren Vergleichen und fragen von Kameraversierten Freunden habe ich mich für die Sony Alpha 6000 mit dem normalen Kit-Objektiv entschieden und sie schon erworben, weil es da ein super Angebot gab!
    Ich hatte wegen des Wetters und wegen der Zeit noch nicht so viele Gelegenheiten zum Fotografieren, hab mich aber schon mit allen Einstellungen vertraut gemacht. Ich muss sagen, das manuelle Fotografieren ist gar nicht so ein Hexenwerk - ich habe einfach ein bisschen an den Rädchen herumgedreht ;)
    Hier mal ein Bildchen als Dankeschön für eure Tipps, wobei es zu der Stunde schon recht dunkel draußen war und ich sicher noch nicht alles aus der Kamera herausgeholt habe. Aber für den ersten Tag bin ich super froh, dass ich es soweit hinbekommen habe! Die Iso ist hier auf Automatisch, der Rest manuell.
    Das Bild kam so aus der Kamera, ist also nicht bearbeitet, nur vom Bilder-Hoster verkleinert worden, was ja Schärfeverlust bedeuten kann. Ich fotografiere jetzt zum Üben erstmal nur im JPG-Format, RAW werde ich dann nutzen, wenn es auch den passenden Anlass zum Fotografieren gibt und ich mehr in der Lage bin, was aus der Kamera rauszuholen...


  • Ja schön das Du dich zu einer anderen entschieden hast. Das ist deutlich besser und den Mehrpreis den lohnt es dafür auszugeben. Er hat ein Klappdisplay aber kein Ladekabel. Dafür aber eine bessere Auflösung ist deutlich schneller und du kannst auch, wenn du willst später in den Objektiven aufrüsten.
    Jetzt beschäftigst du dich noch mit Bildgestaltung und dann wird das auch was. Hier ist es schön freigestellt und fast im goldenen Schnitt. Mich persönlich stören unten die angeschnittenen und oben links die angeschnittene Blüte. Es zieht den Blick immer in die Ecken wenn ich es anschaue.
    Ja bei Fotos kann ich kritisieren. Das ist ja eher mein Metier. ;)

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