Welche Aquarellbuntstifte sind gut und günstig

  • Auf hellem Papier (es ist weißer als im Foto - das Aquarellpapier von Actions Doppelblock) sind die Stifte von Action gar nicht übel, finde ich. Allerdings gibt es meiner Meinung nach bessere Farben und weniger gute (11 und 16 mag ich nicht besonders, da fehlt es mir an Intensität). Die Nummern habe ich auf die Stifte geschrieben, weil sonst keine drauf sind.


  • Definitiv. Wenn es die Sets überhaupt noch gibt. Es kann nämlich gut sein, dass sie in ein paar Wochen oder Monaten schon ein anderes Modell haben.


    Günstige Stifte kann man eher selten einzeln kaufen, weil die Logistik kostet (war die Begründung von Staedtler, als sich jemand beschwert hat, dass die (einzeln erhältlichen) Karat soviel teurer seien als die 146 10C (nur sets), aber kaum besser. Ich denke, Koh-I-Noor Mondeluz sind vielleicht eine Ausnahme.


    Aber weiß jemand, was es mit den verschiedenen Nummern bei Mondeluz auf sich hat? Nicht die Farbnummer, die für die Packung (gestern auf Ebay entdeckt). Bezieht sich die nur auf die Verpackung, bzw. die Sortierung, oder auf die Qualität der Stifte?

  • Interessant. Weil auf den Stiften keine Nummer ist, sind diese auch nicht einzeln zu erwerben?

    Das ist unabhängig von vorhandener Nummerierung. Auch so manch Markenhersteller benennt / nummeriert zwar seine Stifte, sind aber dennoch nicht einzeln verfügbar. ;)

  • Ich war gestern Abend im Action und zumindest da habe ich die Aquarellstifte nicht mehr gesehen. Vielleicht bin ich aber auch daran vorbeigeschlappt. Ich war ziemlich müde.


    Das mit der Logistik glaube ich sofort. Das Personal muss ja auch bezahlt werden, dass die Sachen in die Regale sortiert und über die Kasse zieht. Jobs im Einzelhandel sind hier oft bei 14-15€/h plus Lohnnebenkosten. Wenn ich mir dann noch vorstelle, wie oft sich bei Action und Tedi die Leute daneben benehmen und Sachen in den Regalen durcheinander bringen. Das macht ja wieder Arbeit für die Verkäufer. Die Actionstifte kosten bei egal welcher Sorte 10-15 Cent. Selbst wenn man die im Einzelverkauf für das doppelte anbieten würde, wüsste ich nicht, wie das wirtschaftlich gehen soll.


    Bei den Mondeluz gibt es soweit ich weiß eine Sorte mit gedipptem Ende und eine ohne für die Sets im Karton. Angeblich ist auch das Holz unterschiedlich aber die Miene gleich. Das habe ich mir aber auch nur angelesen. Ich hatte über Kleinanzeigen welche ohne gedipptes Ende gekauft.

    Was den Einzelverkauf angeht, so können auch die nicht hexen, auch wenn das Lohnniveau in CZ vermutlich etwas niedriger ist. Im Einzelverkauf sind die dann auch für etwa 1€ und nicht für 50 Cent. Damit sind sie dann auf dem gleichen Niveau wie z.B. Faber Castell Goldfaber Aqua. Vermutlich liegt die Schwelle, ab wann Einzelverkauf wirtschaftlich möglich ist, etwa bei 1€. Zumindest könnte ich mich nicht dran erinnern, jemals einen günstigeren Stift einzeln gesehen zu haben.

  • Zumindest könnte ich mich nicht dran erinnern, jemals einen günstigeren Stift einzeln gesehen zu haben.

    Bleistifte hier im Supermarkt (SuperU): 19 Cents. Für mein Gefühl auch nicht schlechter als Faber-Castell 9000 (allerdings nicht so viele Härtegrade). Der Radiergummi dazu 49 Cents, wenn ich mich richtig erinnere - auch gut. Läuft unter "weniger Verpackung - mehr Umweltschutz". Fineliner und Kulis haben sie auch...

  • Ich muss leider sagen, dass ich bei den Mondeluz auch einige habe, bei denen die Spitze im Spitzer bleibt (welcher zwar billig war, aber nagelneu ist - und Faber Castell Bleistifte einwandfrei spitzt). Mit Taschenmesser geht es dann besser, aber ich vermute mal, dass die teuren Faber-Castell doch besser verarbeitet sind. Irgendwo muss der Preisunterschied ja herkommen...

  • @Klara


    Hast du deine Mondeluz neu oder gebraucht gekauft?

  • Gebraucht, kann also sein, dass sie beim Vorbesitzer ein paar Mal runter gefallen sind. Aber sollen das die AD nicht angeblich aushalten? Transportschaden dürfte es im Holzkasten mit Schaumstoffeinlage jedenfalls keiner sein.

  • Gebraucht, kann also sein, dass sie beim Vorbesitzer ein paar Mal runter gefallen sind. Aber sollen das die AD nicht angeblich aushalten? Transportschaden dürfte es im Holzkasten mit Schaumstoffeinlage jedenfalls keiner sein.

    Angeblich bezeichnet doch fast jeder Hersteller seine Stifte als bruchfest. Ein paar Nieten im Sinne von häufigem Mienenbruch hatte ich auch bei den AD frisch aus dem Laden.

  • Das ist erstens doof, hätte ich zweitens nicht erwartet und bestärkt mich drittens darin, keine AD (oder sonstige teuren Stifte) zu kaufen. Palette und Pinsel ist sowieso schneller - Stifte sehe ich eher als Ergänzung für Details.

  • Das ist erstens doof, hätte ich zweitens nicht erwartet und bestärkt mich drittens darin, keine AD (oder sonstige teuren Stifte) zu kaufen.

    Die Wahl und er Kauf der teureren Stifte hat eher mit den Farbpartikeln und deren Lebensdauer zu tun. Hinzu kommt das Malverhalten.

    Wenn Stifte so hart zum vermalen sind oder sich nicht gescheit anlösen lassen, dann nutzt auch der billige Stift nix.

    Vom Verbleichen wollen wir erst gar nicht reden.

    Zum Werkeln und Üben okay, aber wenn es ein Geschenk oder zum Verkaufen ist (gilt natürlich auch die eigenen Projekte, die man an die Wand hängen möchte), dann rentiert es eine gewisse Investition schon. Das muss jeder selbst wissen, was einem seine eigene Kunst wert ist. [zwinker] [pfeif]


    Bruchstifte kann man tauschen oder Ersatz kommen lassen, wenn man nett fragt oder den Kaufbeleg hat.

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