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Pastell Kreide und Stifte...

  • Hallo zusammen,


    ich hab mich letzte Woche an das Forums-Kalender-Projekt begeben und wollte etwas mit Fell zeichnen *hust*....mehr darf ich nicht verraten [speak-hear-see]
    Daher kann ich leider das Bild auch nicht zeigen und versuche einfach mal mein Problem zu beschreiben.


    Wie gesagt, ich wollte etwas mit Fell zeichnen und schön detailiert das Fell mit einzelnen Strichen schichten/layern.
    Mein Problem: Das klappt überhaupt nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich kann einfach kein richtiges dichtes Fell mit einzelnen Strichen zeichnen.
    Da kommen immer nur so dicke Striche bei rum und irgendwie trägt sich die Farbe ständig ab....
    Die Pastellkreide und Stifte sind beides von Farber Castell.
    Mein Papier ist von Gerstaecker "Universal Papier". Allerdings ist das etwas gröber, nicht so glatt wie Druckerpapier.
    Kann es sein, dass das Papier einfach nicht dafür geeignet ist? Oder muss ich zwischendurch Fixativ drüber sprühen um layern zu können?
    Und wie bekomme ich wirklich dünne Striche mit diesen Stifen hin... Mein Bild ist zwar fertig, aber ich würde gerne noch das Fell ausbessern.


    Hilllllfeeeeee ???*drache*

  • Also ganz spontan würde ich sagen es liegt am Papier :/


    Hast du noch Tonpapier, oder Tonkarton zu Hause? Ich komm auf weißem Papier mit Pastell gar nicht klar. Dann könntest du es mal testen.
    Allerdings bist du ja schon fertig.. hm... also vor Fixativ kurz vor dem Ende hab ich Angst.. das kann alles ganz komisch verkleben und Nachdunkeln.


    Du kannst die Stifte auch mit einem Cutter ganz fein spitzen. Oder Buntstifte aber da kann es sein, dass du die anderen Pigmente erst recht weg schiebst.


    Wichtig war für mich auch immer, dass mehrere Schichten haften können, denn ich grundiere zuerst und Schattiere dann und erst dann setze ich einzelne Haare drüber.

  • Also du kannst es ganz vorsichtig fixieren und dann die Lichtreflexe wieder aufhellen und einzelne Häärchen noch drauf zeichnen. Du musst nur aufpassen, ich würde das Fixierspray erstmal auf einem separaten Papier ausprobieren, da es welche gibt, die zwar fixieren aber die Pastellfarben extrem verdunkeln. Ansonsten musst du bei "einfachen" Pastellpapier schon am Anfang überlegen, wie du das Fell zeichnen möchtest, da es nicht so viele Kreideschichten aufnimmt wie Pastellcard, Mi-teints touch oder Pastellmat. Und es kommt auch auf die Kreidestifte an, die Stabilo Carbohtello, Derwent und Caran d´Arche sind meines erachtens die weichesten und deckensten. Ich habe auch nur vereinzelnte Stifte der Caran, weil die so teuer sind, aber für Fellzeichnen sind die super. Die Koh-i-noor sind auch klasse, aber für weiße( helle) Lichtreflexe des Fells auf dunklerem Pastell sind die anderen einfach besser. ^^

  • Das stimmt, wenn die Stifte zu hart sind, geben sie wenig Farbe ab und schieben die darunterliegenden Schichten weg.
    Mir sind die Carbothello von Stabilo auch die liebsten, wegen dem Preis/Leistungsverhältnisses. Die von Castell waren mir ein wenig zu hart.

  • Sigrid ganz lieben Danke für deine Ausführliche Info [doppel-daumen]

    Ich interessiere mich ja auch für Pastelfarben. Hast Du Erfahrung mit PanPastell?

    Ich glaube, ich habe so vier oder fünf Dosen, für den HG finde ich sie gut, sehr schöne Konsistenz aber so richtig Motive malen könnte ich damit nicht. Für das Geld würde ich mir lieber Pastellstifte kaufen 😇

  • Sioned , ich frage mal bei den Mods, ob man diese Unterhaltung nicht woanders hinschieben könnte [rofl]


    Fireplanet12  Waldblume oder ein anderer Mod..... könntet ihr das bitte erledigen [blumenstrauss]

    Ich habs dir mal verschoben[zwinker] ihr könnt hier weiter schreiben.

  • Ich glaube, ich habe so vier oder fünf Dosen, für den HG finde ich sie gut, sehr schöne Konsistenz aber so richtig Motive malen könnte ich damit nicht. Für das Geld würde ich mir lieber Pastellstifte kaufen 😇

    Ich habe ausschließlich mit Pan Pastel ein komplettes Bild gemalt. Mit den Sofft-Schwämmen (die dafür empfohlen werden und den Sets auch beiliegen).

    Natürlich war das kein Bild in dem filigranen und detaillierten Stil, in dem Sigrid mit Pastellen arbeitet.

    Es war ein einfaches Stillleben (2 Paprikas) und es war ein toller Flow beim Arbeiten, den man mit dem Napfpastellen bekommt (Wenn man wie ich die Stäbchen nicht mag, da ich die Dinger nicht anfassen kann ohne, dass es mich schüttelt. Das Arbeiten mit den Stiften lasse ich Mal außen vor, dass empfinde ich nicht vergleichbar mit den Näpfen).

    Ich war sehr unentschlossen ob ich das Ergebnis leiden kann. Es war natürlich etwas grob und in dem Stil hatte ich vorher noch nie gearbeitet. Ich habe das Ergebnis fotografiert und wollte es eigentlich liegen lassen um es mir zu einem späteren Zeitpunkt nochmals anzusehen. Aber irgendwie hatte es mich dann doch gepackt und ich habe mit Polychromos drüber gearbeitet. Das Endergebnis war dann natürlich meilenweit von dem Pastellzustand entfernt. Letztlich (nach einiger Zeit und frischem Blick) bin ich mir nicht sicher, ob ich das Bild nicht doch hätte so lassen sollen. Auf den vierten/fünften Blick mag ich das Foto davon nämlich eigentlich gut leiden.[pfeif]

    Naja, nehmen wir einfach folgende Erkenntnis als lehrreich aus dem Experiment mit: Pan Pastels funktionieren auf Pastelmat hervorragend als schnelle Untermalung für die weitere Nutzung mit Polychromos um ein detailliertes und realistisches Ergebnis zu bekommen. Und die etwas gröberen Ergebnisse nur mit Pan Pastel sehen eigentlich gar nicht so schlecht aus, wenn man sich mit dem Stil anfreunden kann.

    Auf jeden Fall sind die Teile sauber in der Handhabung, schnell und satt im Auftrag, definitiv weit weg von günstig und mit Folgekosten verbunden (Schwämme braucht man).

  • Katze, hm... warum nicht? Kann ich mir schon vorstellen. Jetzt vielleicht nicht in DIN A5, aber grundsätzlich, warum nicht? Ist ja auch abhängig von der Übung und der Schwämmchen-Größe. Nur so was super feines wie die Schnurrhaare stelle ich mir schwierig vor. Irgendwo hat die Strichbreite dann ja wegen den Schwämmen seine Grenzen.

    Glücklicherweise bietet Pastell ja viele verschiedene Möglichkeiten. Da kann jeder Spaß haben so wie es ihm liegt.*gg*

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